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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die drei „W-Regeln“ für den UNIX-Einsatz

Zusammenfassung
In den letzten Jahren hat die von einem typischen Mikrocomputer zur Verfügung gestellte Rechenleistung derartig zugenommen, daß sie durch den Einsatz von DOS nicht mehr sinnvoll ausgeschöpft werden kann. MS-Windows nutzt diesen Leistungszuwachs in erster Linie zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit mit Hilfe einer graphischen Oberfläche. Bei nahezu allen Anwendungsfällen, die nicht mit einer Einzelplatzlösung abgedeckt werden können, benötigt man jedoch zusätzlich Mechanismen zur Vernetzung, um eine Basis etwa für Client-Server-Konzepte oder Lastverteilungsverfahren bereitzustellen. Hier bietet sich der Einsatz von UNIX ganz besonders an, da es von Haus aus ein stabiles Multitasking-Verfahren, Mehrbenutzerfähigkeit und Mechanismen für den Zu-griffsschutz mitbringt.
Norbert F. Rössler, Gabi Türscher

2. Vergleich von DOS und UNIX

Zusammenfassung
Im Jahr 1980 suchte die zuständige Abteilung der Firma IBM nach einem Betriebssystem für den damals neu konstruierten PC. Als Kontrapunkt zu den Maschinen von Apple, die den Motorola 68000 als CPU verwendeten, war die Wahl auf einen Intel-Prozessor gefallen. Im nachhinein kann das vielleicht als eine der verhängnisvollsten, zumindest aber prägendsten Entscheidungen der Computergeschichte gelten, da viele DOS-typische Probleme letztlich auf den dadurch erzwungenen, segmentierten Adreßraum zurückgehen. Die Wahl des Prozessors beeinflußte natürlich die des Betriebssystems. Nachdem Digital Research mit seiner 8086-Version von CP/M (Control Program for Microcomputers) noch nicht ganz fertig war, entschied man sich bei IBM für eine Anfrage bei Microsoft. Auch diese Firma wäre aus eigener Kraft aber nicht zu einer termingerechten Lieferung in der Lage gewesen, so daß Microsoft-Führer Bill Gates der relativ unbekannten Firma Seattle Computer Products ihr von Tim Paterson geschriebenes QDOS (Quick Disk — oder weniger fein: Quick and Dirty — Operating System) abkaufte. Erst ab diesem Moment hieß es MS-DOS.
Norbert F. Rössler, Gabi Türscher

3. Einführung in das UNIX-System

Zusammenfassung
Jedes UNIX-System stellt eine Vielzahl von Kommandos zur Verfügung. Die Ausführung eines Kommandos wird dabei durch zahlreiche Optionen gesteuert. Viele Kommandos sind sogar relativ nutzlos, wenn man die zugehörigen Optionen und deren Bedeutung nicht kennt. Gerade diesen Aspekt sollte ein Umsteiger von DOS auf UNIX von Anfang an beachten. Ein Teil dieser Kommandos ist fester Bestandteil jedes Systems, andere sind für bestimmte Derivate spezifisch. Den UNIX-Neuling kann es verwirren, wenn ein Kommando, das er zu kennen glaubt, auf einem anderen System nicht wie gewohnt funktioniert. Deshalb werden in den nächsten Abschnitten nur Kommandos erklärt, die in allen gängigen UNIX-Systemen enthalten sind. Weicht die Art der Anwendung eines Kommandos in verschiedenen Systemen voneinander ab, so erfolgt ein Hinweis darauf.
Norbert F. Rössler, Gabi Türscher

4. Schlußwort

Zusammenfassung
Die Aussagen dieses Buches, speziell der direkte Vergleich von DOS und UNIX, verdeutlichen neben vielen anderen Dingen auch die mittlerweile weithin akzeptierte Tatsache, daß die Ablösung von DOS längst überfällig ist. Neue Versionen können allenfalls die Standzeit älterer PCs durch eine letztmalige Annäherung an zeitgemäße Software-Standards verlängern. Windows 3.x und erst recht Windows NT sind jedoch nur auf modernen Maschinen sinnvoll einzusetzen, also auf Plattformen, die entweder bereits UNIX-tauglich sind oder leicht entsprechend aufgerüstet werden können.
Norbert F. Rössler, Gabi Türscher

A. Tips zur Durchführung des Umstiegs

Zusammenfassung
Auch für UNIX-Systeme gilt die Grundregel, daß man den Verwendungszweck und die wichtigsten Arbeits-Kenndaten (Benutzerzahl, Platzbedarf der Applikationsprogramme und Daten) des zukünftigen Rechners vor der Kaufentscheidung kennen sollte. Welche Hardware beschafft wird, richtet sich also nach der Software. Bei PC-basierten UNIX-Implementierungen muß auch das Betriebssystem selbst in diese Überlegungen einbezogen werden, da die mittlerweile unübersehbare Vielfalt im Bereich der PC-Hardware ansonsten leicht zum Kauf von Erweiterungskarten verleitet, die gar nicht oder nur bei verminderter Leistung unterstützt werden. Die sog. Hardware-Kompatibilitätsliste des UNIX-Herstellers ist unbedingt zu Rate zu ziehen, im Zweifelsfall sollte man mit dem Computer-Händler ein Umtauschrecht wenigstens für Graphik- und Netzwerkkarte vereinbaren.
Norbert F. Rössler, Gabi Türscher

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