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09.01.2018 | Aufsätze | Ausgabe 1/2018

Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 1/2018

Vor- und Nachteile einer punktebasierten Zuwanderungssteuerung für den Arbeitsmarkt. Lehren aus einem internationalen Vergleich der Zuwanderungsregelungen klassischer Einwanderungsländer

Zeitschrift:
Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft > Ausgabe 1/2018
Autoren:
PD Dr. Uwe Hunger, Sascha Krannich
Wichtige Hinweise
Dieser Aufsatz basiert auf den Ergebnissen zweier Studien zu Einwanderungsregelungen in Deutschland und im internationalen Vergleich, die wir im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung in den Jahren 2015 und 2016 durchgeführt haben (vgl. Hunger und Krannich 2015, 2017). Die Autoren danken Günther Schultze von der Friedrich-Ebert-Stiftung für wichtige Hinweise bei der Konzeption und Durchführung der Studien.

Zusammenfassung

Der Aufsatz untersucht die unterschiedlichen punktebasierten Einwanderungsregelungen in den klassischen Einwanderungsländern Kanada, Australien und Neuseeland, und versucht hieraus Schlussfolgerungen für die Politikgestaltung in Deutschland zu ziehen. Dabei ist festzustellen, dass keines der Punktesysteme eins zu eins auf Deutschland übertragbar ist. Vielmehr wird deutlich, dass jedes System immer auf die sozialen, ökonomischen, politischen, aber auch geografischen Besonderheiten eines Landes ausgerichtet sein muss. Dennoch wurden grundsätzlich Vorteile und Risiken eines Punktesystems aus der Darstellung der verschiedenen Fälle deutlich, die bei der Gestaltung eines Punktesystems für Deutschland berücksichtigt werden sollten.

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