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2007 | OriginalPaper | Buchkapitel

Vorbeugung und Therapie

Erschienen in: Gynäkologie von Frau zu Frau

Verlag: Springer Vienna

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Die wichtigsten Möglichkeiten versuche ich hier für Sie zusammenzufassen:

1.

Suchen Sie regelmäßig Ihren Gynäkologen auf, denn am Beginn jeder therapeutischen Maßnahme muss eine Diagnose stehen!

Eine ärztliche Abklärung ist unbedingt notwendig. Ein großer Myomknoten z.B. kann ähnliche Beschwerden hervorrufen wie eine Gebärmuttersenkung!

2.

Achten Sie auf die

Anfangssymptome

ziehende Schmerzen im Unterbauch, Kreuzschmerzen, Beschwerden beim Verkehr, Fremdkörpergefühl in der Scheide, aber vor allem der beginnende Harnverlust, besonders beim Husten, Niesen, Laufen, Springen, Heben, Stiegensteigen und beim Sport. Bei jedem plötzlichen Druckanstieg im Bauchraum wird der Verschlussmuskel der Harnröhre maximal beansprucht und kann,wenn er zu schwach geworden ist, nicht mehr willentlich geschlossen werden.

3.

Als

Risikofaktoren

für diese Erkrankung gelten: eine

angeborene Bindegewebsschwäche

, die oft erblich ist. Sie erkennen sie an der Neigung zu Krampfadern, Hämorrhoiden, schlaffer Bauchdecke,Hängebrüsten etc.Auch Fehlatmung, Übergewicht und eine gewohnheitsmäßig falsche Körperhaltung fördern das Entstehen einer Gebärmuttersenkung.Stehen Sie richtig, sitzen Sie aufrecht! Kopf hinauf! Brust heraus!

4.

Vorbeugen ist besser als Heilen! Besonders nach der Geburt

bei der die Beckenbodenmuskulatur maximal überdehnt wurde, ist eine intensive Beckenbodengymnastik anzuraten. Sie können schon am Ende der ersten Woche nach der Entbindung mit leichten Kontraktionsübungen beginnen. Eine durchschnittliche Episiotomie (Dammschnitt) oder ein chirurgisch versorgter Einriss ist etwa zwischen dem 10. bis 14. Tag nach der Geburt abgeheilt. Die Arbeit mit dem „ENDOTRAINER“ sollte erst nach der ersten gynäkologischen Untersuchung nach einer Geburt und nach Anraten eines Arztes oder einer mit diesem Spezialgebiet vertrauten Hebamme erfolgen. (In unserem Beratungszentrum steht Ihnen für Fragen ebenfalls eine Hebamme zur Verfügung.)

Metadaten
Titel
Vorbeugung und Therapie
Copyright-Jahr
2007
Verlag
Springer Vienna
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-211-70906-1_16

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