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Über dieses Buch

Die Vorstandsvergütung stellt einen wesentlichen Mechanismus der Corporate Governance dar. Durch das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) werden neue Anforderungen an die Konzeption und Publizität der Vorstandsvergütung gestellt. Die Verfasserin unterzieht die Änderungen der vergütungsbezogenen Corporate-Governance-Mechanismen einer umfassenden normativen und empirisch-deskriptiven Analyse. Es wird untersucht, ob durch das ARUG II eine Verbesserung der Corporate Governance in Deutschland erfolgt. Durch die Entwicklung von Grundsätzen für die Vorstandsvergütung normiert Laura Bundle weiterführende Anforderungen an die Konzeption und Publizität der Vorstandsvergütung.
Die AutorinDr. Laura Bundle promovierte als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking an der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsprüfung und Corporate Governance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Vorstandsvergütung stellt einen wesentlichen Bestandteil der Corporate-Governance-Forschung dar. Corporate Governance beschreibt „die Ausgestaltung der internen und externen Steuerungs- und Überwachungsmechanismen eines Unternehmens.“ Die internen und externen Corporate-Governance-Mechanismen wirken durch Kontrolle, Anreizsetzung und Transparenz.
Laura Bundle

Kapitel 2. Grundlagen der Corporate Governance

Zusammenfassung
Corporate Governance stellt in der Wissenschaft einen interdisziplinären Untersuchungsgegenstand dar. In Amerika basiert die Corporate-Governance-Forschung auf der Prinzipal-Agenten-Theorie und dem Verhältnis zwischen dem Prinzipal als Eigentümer der Gesellschaft und dem Agenten als leitungsbefugtes Organ. Die grundlegende ökonomische Prinzipal-Agenten-Theorie geht durch die Interessensdivergenz zwischen Prinzipal und Agent von der Entstehung von Agency-Kosten aus.
Laura Bundle

Kapitel 3. Grundlagen der Vorstandsvergütung

Zusammenfassung
Die Prinzipal-Agenten-Theorie bildet neben der Transaktionskostentheorie und der Property-Rights-Theorie eine Teildisziplin der neuen Institutionenökonomik. Die Ursprünge der Theorie gehen auf eine Veröffentlichung der Autoren Berle/Means im Jahr 1932 zurück. Gegenstand der Theorie ist das Zusammenspiel der internen Corporate-Governance-Mechanismen, indem die grundlegenden ökonomischen Prinzipien eines Unternehmens abgebildet werden: Arbeitsteilung und Kooperation.
Laura Bundle

Kapitel 4. Anforderungen an die Konzeption der Vorstandsvergütung

Zusammenfassung
Durch die Festlegung von Grundsätzen für die Bezüge der Vorstandsmitglieder nach § 87 AktG sollen Aktionäre davor geschützt werden, dass durch übermäßige Vorstandsbezüge das Gesellschaftsvermögen geschmälert wird. Durch das Gebot der Angemessenheit wird der Ermessensspielraum des Aufsichtsrats bei der Festsetzung der Vorstandsbezüge eingeschränkt. Die Normadressaten des § 87 AktG sind in erster Instanz der Aufsichtsrat, gefolgt vom Vorstand und von der Hauptversammlung.
Laura Bundle

Kapitel 5. Anforderungen an die Publizität der Vorstandsvergütung

Zusammenfassung
Im Anhang zum Jahresabschluss sind durch das VorstOG zusätzlich für börsennotierte Aktiengesellschaften unter Namensnennung die individuellen Bezüge eines jeden Vorstandsmitglieds anzugeben. Durch die Umsetzung der 2. ARRL im Jahr 2019 in Deutschland ergeben sich grundlegende Änderungen für die Vergütungsberichterstattung, da diese weitestgehend vom Handelsrecht in das Aktienrecht überführt wird.
Laura Bundle

Kapitel 6. Deskriptive Analyse zur Ausgestaltung und Publizität der Vorstandsvergütung

Zusammenfassung
Die folgende deskriptive Analyse soll die im Rahmen dieser Arbeit theoretisch analysierten Aspekte zur Ausgestaltung und Publizität der Vorstandsvergütung reflektieren. Es soll zudem analysiert werden, ob die wesentlichen Neuerungen durch das ARUG II zu einer Veränderung der Vergütungslandschaft führen werden oder ob die nun gesetzlich verpflichtenden Anforderungen bereits vor der 2. ARRL von den Unternehmen freiwillig erfüllt wurden.
Laura Bundle

Kapitel 7. Grundsätze für die Vorstandsvergütung

Zusammenfassung
Das ARUG II verändert die Vergütungslandschaft in Deutschland. Ziel dieser primär normativen Dissertation ist es letztlich, einen zukünftigen und allgemeingültigen Soll-Zustand für die Vorstandsvergütung zu formulieren. Dies soll anhand von Grundsätzen für die vergütungsbezogene Aufsichtsratstätigkeit sowie die Konzeption und die Publizität der Vorstandsvergütung erfolgen.
Laura Bundle

Kapitel 8. Thesenförmige Zusammenfassung

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel werden die Ergebnisse dieser Arbeit in Thesenform zusammengefasst.
Laura Bundle

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