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Über dieses Buch

Julia Caspers untersucht die Wahrnehmung von CEOs deutscher börsennotierter Unternehmen durch Medien, Investoren, politische Akteure und Mitarbeiter. Anhand von Interviews mit hochrangigen Experten für die verschiedenen Stakeholdergruppen stellt sie insbesondere zwei Aspekte in den Vordergrund: Die Bedeutung von CEOs für die Unternehmenswahrnehmung sowie die Zusammensetzung von CEO-Images. Die Autorin filtert wesentliche Merkmale heraus, in denen sich die Bedeutung von CEOs in der Stakeholderwahrnehmung manifestiert, sowie relevante Persönlichkeitseigenschaften, anhand derer CEOs bewertet werden. Die CEO-Wahrnehmung ist dabei immer auch von verschiedenen unternehmens- und stakeholderspezifischen Einflussfaktoren abhängig.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Sichtbarkeit von Chief Executive Officers (CEOs)12 deutscher börsennotierter Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht – unterstützt von Massenmedien und Internet, die Informationen weltweit in Echtzeit verbreiten. Führungsaufgaben werden zunehmend komplexer, und das Anforderungsprofil eines Vorstandsvorsitzenden anspruchsvoller (Freda 2014: 1). Während Unternehmen noch vor wenigen Jahren in einem weitgehend vor der Öffentlichkeit geschützten Raum agierten, stehen sie heute im Rampenlicht des allgemeinen Interesses.
Julia Caspers

Kapitel 2. Allgemeine Bedeutung und Zusammensetzung von Images

Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit dem Personalisierungsphänomen wird dem CEO-Image sowohl in der praxisorientierten als auch in der wissenschaftlichen Literatur eine große Bedeutung für das Unternehmensimage zugeschrieben. Doch auch wenn in letzter Zeit einige Versuche unternommen worden sind, kann dieser Zusammenhang noch nicht als umfassend untersucht angesehen werden. Im Folgenden soll daher die theoretische Basis für die empirische Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den beiden Imagegrößen „CEO“ und „Unternehmen“ geschaffen werden.
Julia Caspers

Kapitel 3. Bedeutung von CEO-Images

Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit dem Personalisierungsphänomen wird sowohl in der praxisorientierten als auch in der wissenschaftlichen Literatur dem CEO-Image eine große Bedeutung für die Unternehmenswahrnehmung der Stakeholder zugeschrieben. Insbesondere in der praxisorientierten, aber auch in der wissenschaftlichen Literatur, wird immer wieder darauf hingewiesen, dass der CEO das Unternehmen verkörpere (vgl. u.a. Freda 2014: 81, Hirt 2012: 69), ihm ein Gesicht gebe (vgl. u.a. Freie Universität 2005: 32, Deekeling und Arndt 2014, Nagel 2013: 24, Immerschitt 2009: 115) oder zum personifizierten Unternehmen werde (vgl. u.a. Ebel und Hofer 2003: 13). Diese Behauptungen entbehren jedoch für die Ebene der Stakeholderwahrnehmung häufig einer theoretischen und empirischen Grundlage.
Julia Caspers

Kapitel 4. Zusammensetzung von CEO-Images

Zusammenfassung
Nach einer Reflexion des theoretischen und empirischen Forschungsstands zur Bedeutung von CEO-Images für die Unternehmenswahrnehmung der Stakeholder wendet sich dieses Kapitel nun der Zusammensetzung von CEO-Images zu. Im Folgenden wird der Forschungsstand zur zweiten Personalisierungsdimension (Brettschneider 2002) erarbeitet. Dazu wird zunächst ein Überblick über verschiedene Ansätze der Personalisierungsforschung zur Systematisierung von Eigenschaften gegeben; anschließend werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Ansätzen diskutiert (Kapitel 4.1.1. bis 4.1.3.).
Julia Caspers

Kapitel 5. Modell zur Beschreibung und Analyse der Bedeutung und Zusammensetzung von CEO-Images

Zusammenfassung
Das eigenständige Modell zur Beschreibung und Analyse personalisierter Stakeholderwahrnehmung bildet den Abschluss der theoriegeleiteten Analyse dieser Arbeit und leitet zugleich zum empirischen Teil über, wo es im Rahmen der Untersuchung auf die Wahrnehmungsmuster verschiedener Stakeholdergruppen angewendet wird. Das Modell wird dabei entsprechend der beiden identifizierten Dimensionen personalisierter Stakeholderwahrnehmung aus zwei Teilmodellen bestehen. Die beiden Personalisierungsthesen, die von Brettschneider (2002) für die Beschreibung und Analyse von Kandidatenimages für den gesellschaftlichen Teilbereich der Politik formuliert wurden, bilden damit den theoretischen Rahmen für die Formulierung des Modells personalisierter Stakeholderwahrnehmung.
Julia Caspers

Kapitel 6. Konzeption der Empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Konzeption der empirischen Untersuchung. Das Untersuchungsdesign wurde mit der Zielsetzung entwickelt, die Frage nach der Bedeutung und Zusammensetzung von CEO-Images von Medienvertretern, Investoren, politischen Akteuren und Mitarbeitern möglichst umfassend zu beantworten. Die Anwendung einer bestimmten Methode muss dabei von der Eigenart des jeweiligen Forschungsprojektes ausgehen (vgl. Flick 2007: 53). Daher gilt es zunächst, die Wahl eines qualitativen und vergleichenden Untersuchungsdesigns methodologisch zu begründen (Kapitel 6.1.).
Julia Caspers

Kapitel 7. Ergebnisse zur ersten Personalisierungsdimension

Zusammenfassung
Im Rahmen der Gespräche wurden die Interviewpartner zunächst nach ihrer Einschätzung der Bedeutung von CEO-Images für die Unternehmenswahrnehmung im Allgemeinen – unabhängig von der Wahrnehmung der jeweiligen Stakeholdergruppe – gefragt. Grundsätzlich maßen alle Befragten dem Personalisierungsphänomen für die Ebene der Stakeholderwahrnehmung eine große Bedeutung bei. Auf die direkte Frage nach der Einschätzung der Bedeutung des CEOs für die Wahrnehmung des Unternehmens in der eigenen Stakeholdergruppe ergab sich allerdings ein zweigeteiltes Bild: Eine Gruppe von Experten schätzte die Bedeutung des CEOs für die Unternehmenswahrnehmung der eigenen Stakeholdergruppe sehr hoch ein.
Julia Caspers

Kapitel 8. Ergebnisse zur zweiten Personalisierungsdimension

Zusammenfassung
Im Rahmen der Interviews wurden die Experten zur Bedeutung der einzelnen Dimensionen des CEO-Imageprofils (vgl. Abschnitt 5.2.) für die Genese der CEO-Images der verschiedenen Stakeholdergruppen befragt. Die Ergebnisse werden in den folgenden Abschnitten vorgestellt und im Hinblick auf Ähnlichkeiten und Unterschiede unter Rückgriff auf den Theorierahmen und die zweite Teildimension des Modells zur Beschreibung und Analyse personalisierter Stakeholderwahrnehmung erörtert.
Julia Caspers

Kapitel 9. Zusammenfassung und Diskussion

Zusammenfassung
In diesem Kapitel sollen die Ergebnisse zur ersten und zweiten Personalisierungsdimension konsolidiert werden. Unter Rückbezug auf das theoretische Modell zur Beschreibung und Analyse personalisierter Stakeholderwahrnehmung (vgl. Kapitel 5) werden die Ergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfragen beleuchtet, die dieser Arbeit zugrunde liegen (vgl. Abschnitt 1.2.). Darüber hinaus wird diskutiert, inwieweit sich das theoretische Modell zur Beschreibung und Analyse personalisierter Stakeholderwahrnehmung als anwendbar erwiesen hat und an welchen Stellen gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen werden müssen.
Julia Caspers

Kapitel 10. Fazit

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt dieser Arbeit bildete eine signifikante Forschungslücke (vgl. Abschnitt 1.1.3.). Während in den vergangenen Jahren zahlreiche theoretisch fundierte Ansätze einen Grundstock empirisch gesicherten Wissens für die Ebenen personalisierter Wirtschaftsberichterstattung und personalisierter Unternehmenskommunikation im deutschen Raum generiert haben, steckt die Forschung zur Ebene personalisierter Stakeholderwahrnehmung noch in den Kinderschuhen (vgl. Abschnitt 1.1.3.). Dieser Zustand ist insbesondere deshalb unbefriedigend, weil sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der praxisorientierten Literatur weitgehend als gegeben vorausgesetzt wird, dass die Stakeholderwahrnehmung den Personalisierungsmustern ebenfalls folgt.
Julia Caspers

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