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Über dieses Buch

Virtuelle Realität (VR) ermöglicht das immersive Erleben einer Geschichte. Journalisten können ihre Nutzer mit diesem neuen Medium an Orte bringen, zu denen sie keinen Zugang haben. Sie können sie in das Leben anderer Menschen hineinversetzen, in andere Zeiten und Rollen schlüpfen lassen. „Erleben und Präsenz” intensivieren die Aufnahme und Verarbeitung des journalistischen Inhalts für die Nutzer. Für Journalisten verändert es Erzählweisen und Produktionsabläufe. Es eröffnet ihnen ein neues Verhältnis zu dem Nutzer. Wie VR-Journalismus funktionieren kann, über welches technische und fachliche Handwerk Journalisten verfügen sollten, erläutert dieses Praxisbuch. VR-Journalisten geben Einblick in ihre Arbeit, Checklisten und Beispiele veranschaulichen die Umsetzung von VR-Stories.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Das Medium: VR

Was unterscheidet das Medium VR von anderen Medien? Wie kann VR den Journalismus bereichern? Ist das Medium wirklich neu? Welche Anwendungsbeispiele und -felder gibt es für Journalisten? Dieses Kapitel gibt eine Einordnung, was VR-Journalismus ist und bietet einen Überblick über die VR-Geschichte. Die Chancen und Herausforderungen, die das Medium VR für die journalistische Arbeit mit sich bringen sowie eine aktuelle Einschätzung über den VR-Markt ergänzen die grundlegende Betrachtung dieses ersten Kapitels. Die Anwendungsfelder und Best Practices runden die Einführung in diesem Buch ab.

Manuela Feyder, Linda Rath-Wiggins

Kapitel 2. Das Handwerk: VR-Storytelling

„VR-Storytelling sollte nicht behandelt werden wie feines Porzellan, das wir in ein Regal stellen oder es nur zu speziellen Anlässen auf den Tisch bringen“, meint Sarah Hill, Gründerin von StoryUP, einer US-amerikanischen Agentur für VR-Storytelling, „der einzige Weg, wie wir lernen, welche Geschichten in immersiven Umgebungen funktionieren, ist, wenn wir das Porzellan zerschlagen!“ Doch was ist zu beachten beim VR-Storytelling? Welche Erfahrungen haben andere Journalisten bereits gemacht? Und gibt es Erzählformen, die verfangen? Diesen Fragen geht das Kapitel nach und zeigt auf, inwiefern der Journalist eine neue Perspektive auf seine Story einnehmen wird. Darüber hinaus betrachtet das Kapitel die besondere Position des Nutzers in der VR-Geschichte und gibt einen intensiven Einblick in die Denkweise und das Storyboarding im VR-Journalismus. Beispiele für journalistische Darstellungsformen in VR vermitteln einen ersten Eindruck über die Systematik im VR-Journalismus.

Manuela Feyder, Linda Rath-Wiggins

Kapitel 3. Der Workflow: VR in der Redaktion

Getrieben von den technologischen Entwicklungen und Innovationen ist VR für den Journalismus als neues Medium relevant. Ohne technisches Wissen über Hard- und Software sowie Distributionsplattformen ist VR-Journalismus nicht professionell umsetzbar. Bereits bei der Konzeption der VR-Geschichte müssen technische Entscheidungen getroffen werden. Dieses Kapitel gibt einen Einblick in die Konzeption und redaktionellen Abläufe bei der VR-Produktion. Dabei erhält der Leser einen aktuellen Überblick über das notwendige Handwerkszeug und die Tools, die erforderlich sind, um unterschiedliche VR-Produktionsformen umzusetzen.

Manuela Feyder, Linda Rath-Wiggins

Kapitel 4. Das Berufsbild: VR-Journalist

Waren die Veränderungen der vergangenen Jahre vielfach in der Technologie und den Distributionswegen zu sehen, stellt der VR-Journalismus zusätzliche Anforderungen an die Erzählkunst, Vorstellungskraft und Denkweise des Journalisten. Was genau ist die Position als VR-Journalist? Welche Fertigkeiten und Fähigkeiten sind hilfreich? Wie können diese erlangt werden? Dieses Kapitel widmet sich diesem neuen Berufsbild und dem noch weitestgehend unerschlossenen Markt der Aus- und Fortbildung im VR-Journalismus und zeigt Lerninhalte auf. Dazu gehört auch die kritische Betrachtung, welche Verantwortung der VR-Journalist in diesem immersiven Medium hat.

Manuela Feyder, Linda Rath-Wiggins

Backmatter

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