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Über dieses Buch

Das Buch beschreibt die Eigenschaften von Wälzlagergeräuschen. Die Zustände von Wälzlagern: fabrikneu, durch treue Dienste gealtert oder künstlich an einer Stelle eines Ringes geschädigt. Die Betriebsart: Innenring rotiert oder Außenring rotiert. Die messtechnischen Gesichtspunkte. Die gemessenen Eigenschaften der Erregung durch Wälzlager. Die gemessene Prägung durch das Schwingungssystem, in welches das Wälzlager eingebaut ist. Das analytische Modell zur Geräuscherregung im Wälzlager. Mit einer ganzen Reihe von Messungen werden die grundsätzlichen Eigenschaften von Wälzlagergeräuschen dargestellt. Dazu wird eine Anordnung benutzt, wie sie tausendfach in der Industrie eingesetzt wird: ein klassischer Elektromotor. Eine Besonderheit ist ein Kugellagerpaar, welches lange Jahre gelaufen aber noch intakt ist. Es weist eine sogenannte regellose Schädigung auf. Die messtechnischen Gesichtspunkte werden anhand vieler Messungen beschrieben. Das Buch ist eine zuverlässige Hilfe, wenn man sich in das Sachgebiet der Wälzlagergeräuschen einarbeiten will.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Eigenschaften von Wälzlagergeräuschen, deren Messung und Analyse

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Eigenschaften von Wälzlagergeräuschen beschrieben. Eng damit verbunden sind die Messwerterfassung und die Analysemethoden. Die wichtigste Analysemethode ist die Frequenzanalyse also die Übersetzung vom Zeitbereich in den Frequenzbereich per Fourier-Reihenentwicklung. Die Betriebsart des Messobjekts hat großen Einfluss darauf, welche Eigenschaften des Wälzlagergeräuschs man erkennen kann. Wann immer es möglich ist, sollte man Wälzlagergeräusche über eine gesamte Drehzahlrampe messen.
Thomas Grüner

Kapitel 2. Klassisches Modell

Zusammenfassung
Weder bei „dem“ Standardwerk über Wälzlager [1] noch bei den Werken zur Zustandsbeurteilung von Wälzlagern (condition monitoring) [2–6] ist von einem Modell für die Geräuschentstehung in Wälzlagern die Rede. Das implizit enthaltene „klassische Modell“ wird beschrieben. Beim klassischen Model erklärt ein Modulationsansatz wichtige Teile (Seitenbänder) des Wälzlagergeräuschs. Der Modulationsansatz konnte durch Messungen nicht bestätigt werden.
Thomas Grüner

Kapitel 3. Wälzlager – Modell

Zusammenfassung
Bei dem hier vorgeschlagenen Modell bekommen die Kräfte, die die Wälzkörper auf die Ringe ausüben, Ort und Richtung. Wenn hier von Kräften und Momenten die Rede ist, sind damit die Lasten gemeint, die durch die Welligkeiten der Oberflächen erzeugt werden, d. h. die Erregungen. Das Modell oder die Ergebnisse aus diesem Modell findet man in der Literatur vermutlich ab 1965. [1] Tallian, T.E. und Gustafsson, O.G. und [2] Yhland, E.M. sind frühe Beispiele. [36] gehören ebenfalls dazu. Das Modell dieser Autoren hat sich bis heute nicht als Stand der Technik durchsetzen können, nach wie vor wird das oben beschriebene klassische Modell benutzt. In dieser Arbeit wird versucht das Modell so weit wie möglich auf den (Erregungs-) Kern zu reduzieren. Die zugehörigen Schwingungsgleichungen werden nicht diskutiert. Es wird angestrebt, die Folgen des Modells für die Eigenschaften des Geräuschs vollständig darzustellen. Das Ergebnis ist Tab. 3.3 mit den wichtigen Ordnungen der Erregung, das sind die Ordnungen, die gut zu hören und zu messen sind. Tab. 3.4 enthält die Ordnungen der Welligkeiten, die gut zu hören und zu messen sind.
Thomas Grüner

Kapitel 4. Messungen zum Wälzlager – Modell

Zusammenfassung
Das Wälzlagermodell wird mit vielen Messungen überprüft. Das betrifft den Zustand der Kugellager: fabrikneu, durch Gebrauch gealtert, künstlich am Außenring geschädigt. Das betrifft auch die Betriebsart: Außenring steht fest, Innenring steht fest. Das Modell wird durch die Messungen sehr gut bestätigt.
Thomas Grüner
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