Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Thomas Peters untersucht kirchliches Marketing und freiwilliges Engagement in Deutschland am Beispiel der Mitglieder des größten europäischen Akademikerverbandes (CV). Daraus entwickelt er konkrete Handlungsempfehlungen für die Konzeption und Vermarktung kirchlicher Aktivitäten und Angebote, vor allem zur gezielten Rekrutierung ehrenamtlicher Mitarbeiter und Sponsoren mit akademischem Hintergrund, z.B. für die Durchführung kirchlicher Bildungs- und Kulturveranstaltungen, für Hilfsprojekte oder zur administrativen Unterstützung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Mit rund 23,6 Millionen Mitgliedern ist die katholische Kirche Deutschlands größte Religionsgemeinschaft und genießt als solche in der deutschen Bevölkerung eine hohe Wertschätzung ihrer zahlreichen karitativen und sozialen Aktivitäten und Institutionen sowie ihrer festlichen Ritualangebote anlässlich wichtiger Lebensphasenübergänge. Allerdings verliert diese ehemals mächtige und auch politisch einflussreiche Volkskirche bereits seit den 70er-Jahren kontinuierlich an Mitgliedern; allein in den fünf Jahren zwischen 2011 und 2017 waren dies über 2.000.000 Menschen, durchschnittlich also mehr als 400.000 pro Jahr, die der Kirche allein durch Austritte und Sterbefälle verloren gingen.
Thomas Peters

Kapitel 2. Die römisch-katholische Kirche in Deutschland

Die römisch-katholische Kirche ist die größte christliche Glaubens-, Werte-, Kulturund Solidargemeinschaft Deutschlands. Laut Veröffentlichung der Deutschen Bischofskonferenz, des Zusammenschlusses der derzeit 68 deutschen Bischöfe, waren 2016/2017 knapp 23,6 Millionen Menschen Mitglieder der römisch-katholische Kirche Deutschlands, also rund 28,5 Prozent der Bevölkerung, darunter 47 Prozent männliche und 53 Prozent weibliche Katholiken.
Thomas Peters

Kapitel 3. Kirche und Betriebswirtschaft

Die in der einschlägigen kirchennahen Literatur erfolgte Grundsatzdiskussion über die theologische Vertretbarkeit einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung der christlichen Kirchen soll an dieser Stelle nicht eröffnet bzw. behandelt werden. Es finden sich hierzu umfassende Verhältnisbestimmungen unter anderem bei Fetzer (1997), Thomé (1998), Hillebrecht (1999), Bruhn (2000), Mödinger (2001), Tscheulin/Dietrich (2003), Famos (2006), Giesen (2009) et al.. Gerade in den jüngeren Diskussionsbeiträgen wird eine betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise der christlichen Kirche nicht nur legitimiert, sondern vor dem Hintergrund ihrer nachhaltigen Entwicklungsfähigkeit über den fortschreitenden Mitgliederschwund und dem daraus entstehenden Kosten- und Konkurrenzdruck hinaus sogar als notwendig erachtet.
Thomas Peters

Kapitel 4. Kirchliches Marketing

In ihrer Untersuchung „Zur (Un-)Vereinbarkeit von Marketing und Kirche“ resümieren Tscheulin/Dietrich (2003), dass „Marketing von den Kirchen in erster Linie mit kommunikationspolitischen Maßnahmen in Verbindung gebracht wird“, wobei „eine Umsetzung betont öffentlichkeitsbedachter Maßnahmen jedoch nicht in Betracht gezogen werden will“. Dies stimmt nicht weiter verwunderlich, ist doch die Kirche als soziokulturelle NPO und als Gemeinschaft gottgläubiger Menschen bei der Vermittlung ihrer Inhalte bzw. Realisierung ihrer Aufgaben und Ziele sowohl auf die personale als auch auf mediale Kommunikation angewiesen. Dabei wurden und werden marktschreierische Attitüden oder „Guerilla-Aktionen“, wie sie sich gerade im Konsumgütermarketing in immer kürzeren Abständen an origineller Peinlichkeit überbieten, von der Kirche und ihren Gemeinden weitestgehend vermieden.
Thomas Peters

Kapitel 5. Ziele, Methodik und Forschungsmethoden der Dissertation

Die vorliegende Arbeit möchte zur Klärung der Frage beitragen, wie kirchliche Kommunikation im Idealfalle konzipiert sein muss, um kirchennahe Bevölkerungsgruppen mit gehobenem Bildungsniveau – hier am Beispiel katholischer Korporierter – erfolgreich anzusprechen und für kirchliche Belange zu gewinnen.
Thomas Peters

Kapitel 6. Ergebnisse und Diskussion

Zur Verifikation der Hypothesen dieser Arbeit wurde eine Online-Befragung katholischer Studenten und Akademiker durchgeführt.
Thomas Peters

Kapitel 7. Zusammenfassung

Die Forschungsfrage zu dieser Dissertation lautete: „Wie muss kirchliche Kommunikation im Idealfalle konzipiert sein, um katholische Korporierte erfolgreich anzusprechen?“ Die vorliegende Arbeit liefert hierzu spezifische Antworten aus der idealtypischen Sicht von studierten und studierenden Mitgliedern katholischer Studentenverbindungen unter dem Dach des Cartellverbandes (CV), der als größter deutscher und europäischer Akademikerverband das Gros der katholischen Korporierten in Deutschland repräsentiert.
Thomas Peters

Backmatter

Weitere Informationen

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Entwicklung einer Supply-Strategie bei der Atotech Deutschland GmbH am Standort Feucht

Die Fallstudie zur Entwicklung der Supply-Strategie bei Atotech Deutschland GmbH beschreibt den klassischen Weg der Strategieentwicklung von der 15M-Reifegradanalyse über die Formulierung und Implementierung der Supply-Rahmenstrategie. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Ableitung und Umsetzung der strategischen Stoßrichtungen sowie die Vorstellung der Fortschreibung dieser Strategie. Lesen Sie in diesem Whitepaper, wie die Supply-Strategie dynamisch an die veränderten strategischen Anforderungen des Unternehmens angepasst wurde. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise