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Wann die Bank bei Betrug zahlen muss und wann nicht

  • 01.02.2026
  • Strategie
Erschienen in:

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Auszug

Der Artikel beleuchtet die komplexe Thematik des Betrugs im Onlinebanking und die damit verbundenen Haftungsfragen. Er beginnt mit einer Übersicht über gängige Betrugsmethoden wie Phishing, Quishing, Pharming und Call-ID-Spoofing, die Betrüger nutzen, um an die Zugangsdaten von Onlinebanking-Nutzern zu gelangen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf den rechtlichen Grundlagen und der aktuellen Rechtsprechung zu Erstattungsansprüchen bei nicht autorisierten Zahlungen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in mehreren Urteilen klargestellt, dass es keinen generellen Anscheinsbeweis für eine grobe Fahrlässigkeit des Kunden gibt, wenn Zahlungen durch die Eingabe von Authentifizierungselementen ausgelöst werden. Der Artikel erläutert, unter welchen Bedingungen Kunden einen Erstattungsanspruch haben und wann Banken Schadensersatzansprüche geltend machen können. Besonders interessant sind die Ausführungen zu den verschiedenen Szenarien, in denen eine grobe Fahrlässigkeit des Kunden angenommen wird, wie etwa bei der Eingabe von TANs auf Anweisung eines Dritten oder bei ungewöhnlichen Umständen beim Phishing. Der Artikel schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und betont die Bedeutung einer sorgfältigen Dokumentation und Überwachung der Sicherheitsmechanismen durch die Banken, um Betrugsfälle zu verhindern und Haftungsansprüche abzuwehren.

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Titel
Wann die Bank bei Betrug zahlen muss und wann nicht
Verfasst von
Christof Blauß
Fabian Birle
Publikationsdatum
01.02.2026
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
Bankmagazin / Ausgabe 2-3/2026
Print ISSN: 0944-3223
Elektronische ISSN: 2192-8770
DOI
https://doi.org/10.1007/s35127-025-2439-0

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