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19.11.2018

Warum die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland nicht kommt – eine institutionenökonomische Betrachtung

Zeitschrift:
Zeitschrift für Energiewirtschaft
Autor:
Dr. Rupert Pritzl
Wichtige Hinweise
Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

Zusammenfassung

Die Energiewende im Wärmebereich befindet sich in Deutschland auf der Kriechspur, weil naheliegende Energieeffizienzpotentiale nicht genutzt werden. Mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung liegt ein zielgruppenorientiertes und effektives Instrument vor, um die privat genutzten Eigenheime energetisch zu ertüchtigen und die großen Effizienzpotentiale im Gebäudebereich zu heben. Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung wird zwar von vielen Seiten begrüßt und politisch gefordert; alle Gesetzesinitiativen im Bundesrat und im Bundestag sind aber in den zurückliegenden zehn Jahren an den gesellschaftlichen Widerständen und vielfältigen Hinderungsgründen gescheitert.
Der Beitrag geht daher den Fragen nach: Warum wird ein energiepolitisch sinnvolles und von weitgehend allen gesellschaftlichen Gruppen gefordertes energiepolitisches Instrument nicht umgesetzt? Welche Hindernisse stehen einer Einführung dieses Instrumentes im Wege? In einer institutionenökonomischen Betrachtung werden die Motive und Handlungsweisen der politischen Akteure auf Bundes- und Länderebene und der unterschiedlichen Ressorts, die Interessen der beteiligten Branchen (Bauwirtschaft und Handwerk) und die Kosten-Nutzen-Überlegungen der sanierungswilligen Eigenheimbesitzer analysiert.

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