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Über dieses Buch

Bei allen Arbeiten zu der Entstehung des Lebens steht zunächst die Frage, wie Leben an sich überhaupt betrachtet oder definiert werden soll. Das Buch widmet sich allein dieser Fragestellung und zeigt auf, welche Probleme und Herausforderungen es gibt, wenn versucht wird, das Leben einheitlich und wissenschaftlich zu beschreiben.

Die Allgemeinheit geht davon aus, dass eine Beschreibung des Lebens in der Biologie recht einfach ist und dass es darüber keine großen Meinungsunterschiede gibt. Tatsächlich gibt es in der heutigen Forschung keine allgemein gültige Definition des Lebens. Der Leser wird hier Schritt für Schritt und mit verständlichen Worten an die Tatsache herangeführt, dass es eher theoretische Physiker und Informationswissenschaftler sind, die die heutigen Definitionen vorantreiben, und nicht die klassischen Biologen. Der Leser wird im Buch immer wieder konsequent angesprochen und dazu aufgefordert, eigene Gedankengänge mit einzubringen und sich dadurch selbst in gedankliche Widersprüche zu verwickeln.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Das Streben nach Vereinheitlichungen in der Naturwissenschaft – physikalische Vorbilder für die Beschreibung des Lebens

Zusammenfassung
Der Wunsch nach vereinheitlichten Beschreibungen ist insbesondere in der theoretischen Physik anzutreffen, während in der Biologie und bei der Beschreibung des Lebens Vereinheitlichungen meistens nicht angewandt werden. In diesem Kapitel wird allgemein verständlich für eine breite Leserschaft erläutert, was unter einer erweiterten und vereinheitlichten Theorie in der Physik gemeint ist und wieso ein solches Vorgehen auch in der theoretischen Biologie wünschenswert wäre, um das Leben grundlegend beschreiben zu können.
Aleksandar Janjic

Kapitel 2. Die Beschreibung äußerer Merkmale des Lebens in der klassischen Biologie

Zusammenfassung
Bei der klassischen Beschreibung des Lebens werden oft einzelne oder mehrere „Merkmale des Lebens“ aufgezählt, die alle Lebewesen eindeutig von Nicht-Leben abgrenzen sollen (z. B. Stoffwechsel, Vervielfältigung, Wachstum…). In diesem Kapitel wird für die breite Leserschaft erörtert, welche Merkmale besonders häufig in Konzepten anzutreffen sind und warum sie für eine fundamentale Beschreibung des Lebens grundsätzlich nicht geeignet sind. Zum Schluss wird davon ausgehend die Motivation beschrieben, eine Theorie herzuleiten, die keine Eigenschaften des Lebens aufzählt, sondern aus der Chemie und Physik heraus prozessorientiert formuliert ist.
Aleksandar Janjic

Kapitel 3. Ein inneres Verständnis des Lebens aus der Physik heraus?

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird für die breite Leserschaft erörtert, ob und wie die Thermodynamik dazu beitragen kann, das Leben grundlegend zu beschreiben. Statt einzelne Merkmale des Lebens aufzuzählen, werden hier zunächst die Begriffe der Entropie, Emergenz und Komplexität allgemein verständlich herangezogen. Wesentliche Bestandteile dieses Kapitels sind auch die Unterscheidung zwischen der Selbstordnung und Selbstorganisation und die davon ausgehende Frage, ob Leben synthetisch nachempfunden werden kann. Die Leserschaft wird zuletzt mit einem naturalistischen Konzept konfrontiert, demzufolge es zwischen dem Leben und Nicht-Leben keine qualitative Unterscheidung geben muss, sondern in dem das Leben im Sinne einer Vereinheitlichung lediglich eine Teilklasse vieler chemisch-physikalischer Prozesse repräsentiert, zu der auch wir selbst gehören.
Aleksandar Janjic

Backmatter

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