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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

2. Was wir von der Human-Factors-Forschung lernen können

verfasst von : Andreas Nachbagauer, Iris Schirl-Böck, Edgar Weiss

Erschienen in: Unerwartete Herausforderungen in Projekten erfolgreich managen

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

In der Human-Factors-Forschung geht es um menschliche Faktoren und Beschränkungen innerhalb von Kommunikations- und Entscheidungsprozessen und darum, wie Individuen, Teams und Organisationen unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen miteinander interagieren können, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen: ohne Unfälle, unter optimaler Nutzung der Ressourcen und unter Berücksichtigung der vorhandenen Informationen und des Wissens aller Beteiligten. In der Luftfahrt, der Raumfahrt, der Medizin und bei vielen Einsatzorganisationen konnten dabei in den letzten Jahrzehnten Erfolge erzielt werden. Einiges davon kann auf das Projektmanagement übertragen werden. Ein Ansatzpunkt der Human-Factors-Forschung sind Teams. In Teams geht es darum, shared situation awareness zu erreichen, also ein gemeinsames Bild der Ausgangslage und der zu erreichenden Ziele zu schaffen. Dazu nötig ist eine Vertrauens- und Verantwortungskultur, die nur dann eingeführt werden kann, wenn Status- und Hierarchieunterschiede nicht zu kommunikativen Hemmnissen werden. Darüber hinaus benötigen Teams und Organisationen eine Fehlerkultur, bei der es möglich ist, Fehler zu machen, ohne dass sofort nach Schuldigen und Verantwortlichen gesucht wird.

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Literatur
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Metadaten
Titel
Was wir von der Human-Factors-Forschung lernen können
verfasst von
Andreas Nachbagauer
Iris Schirl-Böck
Edgar Weiss
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-60944-6_2