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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

Was wissen wir über die ökologischen Wirkungen des privaten Konsums? Anmerkungen zum Stand der Forschung und den Problemen des „Fußabdruck-Denkens“

verfasst von : Roland Bogun

Erschienen in: Waren – Wissen – Raum

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Während zu Beginn der Umweltdiskussion die Industrie im Mittelpunkt der ökologischen Kritik stand, gelten inzwischen zunehmend auch die Konsumenten als zentrale Verursacher anthropogener Umweltbelastungen. Dies ist nicht selten mit der Annahme verbunden, dass die ökologischen Wirkungen des Konsums weitgehend erforscht und bekannt sind. Der Beitrag geht deshalb der Frage nach, welche diesbezüglichen Aussagen und Befunde als sicheres Wissen gelten können und in welchem Verhältnis die Wirkungen des Konsums zu denen der Produktion stehen. Dabei zeigt sich, dass Produktion und Konsum (bzw. deren Wirkungen) häufig miteinander vermengt und die Untersuchung von Kausalverhältnissen mit Verantwortungszuschreibungen und ökonomischen Annahmen vermischt werden. Dies gilt auch für die Berechnung von Emissionen und Fußabdrücken des Konsums, die – so die These – mehr über die Wirkungen der Produktion und über die ökologischen Voraussetzungen des Konsums als über dessen Wirkungen aussagen. Damit erweisen sich einige in der Literatur verbreitete Annahmen und Begrifflichkeiten ebenso wie damit verbundene Interpretationen und Schlussfolgerungen, die hier als Teil und Ausdruck eines spezifischen Fußabdrucks Denkens begriffen und zusammengefasst werden, als problematisch und teilweise irreführend. Schlüsselwörter: Konsum, Produktion, Umweltwirkungen, Konsumbasierte Fußabdrücke, Fußabdruck-Denken, Wertschöpfungsketten

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Fußnoten
1
Dass die Auswahl der präferierten Indikatoren zu ganz unterschiedlichen Einschätzungen und Bewertungen führen – und insofern auch von erheblicher politischer Brisanz sein – kann, zeigen etwa die unterschiedlichen Einschätzungen in der Debatte der Energiewende: Während deren Befürworter vor allem die damit verbundene Verringerung von CO2-Emissionen betonen, kritisieren Vertreter der input-Perspektive demgegenüber eine Vernachlässigung der damit verbundenen Materialverbräuche (zu den Auseinandersetzungen über die Eignung und Auswahl von Indikatoren zur Ressourcennutzung vgl. Jacob, Münch, & Werland, 2014; Schmidt-Bleek, 2014).
 
2
Beispielsweise entfallen nach einer britischen Studie nur 1 % der während der Produktlebensdauer einer Glühbirne erzeugten CO2-Emissionen auf die Rohstoffproduktion, immerhin 96 % hingegen auf die Nutzungsphase; demgegenüber werden durch die Produktion von Milch 73 %, durch deren Konsum jedoch nur 3 % der Emissionen verursacht (Walker, 2009, S. 28). Und am Beispiel der Waschmaschine kann gezeigt werden, dass sich der damit verbundene Energieverbrauch auf die Nutzungsphase, der Materialverbrauch hingegen auf den Herstellungsprozess konzentriert (Steen-Olsen & Hertwich, 2015). Grundsätzlich kann wohl davon ausgegangen werden, dass auf dieser Mikroebene einzelner Produkte noch die präzisesten Aussagen über das Verhältnis zwischen den in den verschiedenen Lebensphasen verursachten Umweltverbräuchen bzw. -belastungen vorliegen.
 
3
Freilich geht aus diesen Zahlen weder hervor, von wem noch für welche Zwecke diese Emissionen verursacht worden sind. Insofern können Aussagen über Pro-Kopf-Verbräuche oder – Emissionen leicht missverstanden und fehlgedeutet werden, erwecken sie doch leicht den Eindruck, als handele es sich dabei um unmittelbare Resultate des (durchschnittlichen) Handelns der einzelnen Bürger – und nicht um eine statistische Kennzahl, die über die tatsächlichen Verursacher der Emissionen zunächst einmal wenig aussagt. So wird beispielsweise der in einer Abbildung des Umweltbundesamts dargestellte „CO2-Ausstoß pro Kopf in verschiedenen Ländern“ in nicht unproblematischer Weise als Indikator für unterschiedliche Konsumniveaus interpretiert: diese zeige nämlich, „dass global sehr große Unterschiede im Konsumniveau bestehen“, und mache „deutlich, dass das deutsche Konsumniveau nicht global verallgemeinerbar ist und nachhaltiger Konsum große Anstrengungen erfordert.“ (Umweltbundesamt [UBA], 2015). Tatsächlich aber lassen diese Zahlen unmittelbare Rückschlüsse auf das Konsumniveau der Bevölkerung nicht zu; denn weder lässt sich aus ihnen ableiten, ob die berechneten Emissionen von privaten Haushalten oder Unternehmen emittiert wurden, noch, ob und inwieweit sie bei der Produktion von Gütern entstanden sind, die anschließend in den inländischen Konsum – und nicht in den Export – geflossen sind.
 
4
In diesem Zusammenhang wäre auch die Angemessenheit der von vielen gerade wegen ihrer Einfachheit geschätzten Fußabdruck-Metapher noch einmal kritisch zu reflektieren.
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Was wissen wir über die ökologischen Wirkungen des privaten Konsums? Anmerkungen zum Stand der Forschung und den Problemen des „Fußabdruck-Denkens“
verfasst von
Roland Bogun
Copyright-Jahr
2020
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-30719-6_17

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