Kapillarelektrolyse soll Kosten für Wasserstoff senken
- 28.11.2025
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Die maritime Energiewende braucht bezahlbaren Wasserstoff. Kieler Forscher wollen mit Kapillarelektrolyse den Durchbruch schaffen – und die Kosten drücken.
Prof. Dr. Rainer Adelung von der Uni Kiel möchte neue hochskalierbare Materialkonzepte entwickeln, die die kosteneffiziente Elektrolyse in industriellem Maßstab ermöglichen.
Julia Siekmann/Uni Kiel
Ein Forschungsteam der Hochschulen in Kiel will die Herstellung von Wasserstoff deutlich effizienter und kostengünstiger machen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Phi-Stone AG entwickeln die HAW Kiel und die Uni Kiel dafür neue Materialien und Steuerungstechniken für die Kapillarelektrolyse. Das Verfahren verspricht Wirkungsgrade von über 90 % und könnte den Energiebedarf pro Kilogramm Wasserstoff um rund 20 % senken.
Das Projekt "Innovative Materialien und Stromversorgungen für die Wasserstoffelektrolyse" wird mit rund 870.000 Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert. Ziel ist es, die Technologie für den industriellen Maßstab zu optimieren. Die maritime Wirtschaft gilt als wichtiger Anwendungsbereich, da die Internationale Seeschifffahrts-Organisation bis 2050 klimaneutrale Flotten fordert.