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Konsortium erarbeitet Leitfäden für sichere Elektrolyse

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Größere Elektrolyseanlagen sind entscheidend für die Energiewende, aber schwer zu regulieren. Ein neues Konsortium aus Forschung und Industrie will nun offene Fragen klären.

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Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) beteiligt sich an einem neuen Verbundprojekt, das die Sicherheit dezentraler Elektrolyseanlagen beim Hochskalieren der Wasserstoffproduktion verbessern soll. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt S3dEL entwickelt herstellerübergreifende Sicherheitskonzepte und trägt damit zur Absicherung eines zentralen Elements der Energiewende bei.

Unter Koordination der TU Dresden werden Sicherheitskonzepte systematisch erarbeitet, experimentell validiert und in einer modularen Demonstratoranlage umgesetzt. Die BAM entwickelt dafür eine Prüfmethode für nichtmetallische Materialien, die in Komponenten wie Dichtungen und Membranen eingesetzt werden. Diese Methode soll laut BAM-Experte Thomas Kasch helfen, die Langzeitbeständigkeit und Sicherheit unter realen Betriebsbedingungen zu bewerten.

Die Ergebnisse sollen in das VDMA-Regelwerk einfließen und über Workshops und Schulungsformate an herstellende Unternehmen, Betreibende und Behörden vermittelt werden. Zu den Partnern zählen neben BAM und TU Dresden unter anderem die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), die HIMA Paul Hildebrandt GmbH, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) sowie der VDMA. Ein Industriebeirat mit Unternehmen wie Dekra, Enapter, Sunfire, Thyssenkrupp Nucera und TÜV Rheinland unterstützt den Wissenstransfer.

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    Bildnachweise
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