"HyLife"-Projekt soll Wasserstoff-Infrastruktur sicherer machen
- 08.12.2025
- Wasserstoff
- Nachricht
- Nachrichten
Aktivieren Sie unsere intelligente Suche, um passende Fachinhalte oder Patente zu finden.
Wählen Sie Textabschnitte aus um mit Künstlicher Intelligenz passenden Patente zu finden. powered by
Markieren Sie Textabschnitte, um KI-gestützt weitere passende Inhalte zu finden. powered by (Link öffnet in neuem Fenster)
Fraunhofer IWM und das US-Institut NIST entwickeln gemeinsam ein Vorhersagemodell für Bauteile. Es soll beim Aufbau der Wasserstoff-Wirtschaft helfen.
Mikroautoklav-Prüfaufbau für mechanische In-situ-Tests in gasförmigem Wasserstoff an Mikroproben. Es können quasi-statische Zugprüfungen sowie Ermüdungsversuche bis zu einem Wasserstoffgasdruck von 5 MPa (50 bar) durchgeführt werden.
Kai Wudtke | Fraunhofer IWM
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) und das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) haben ein Forschungsprojekt gestartet, das die Qualifizierung von Bauteilen für Wasserstoff-Anwendungen deutlich beschleunigen soll.
Im Projekt "HyLife" wird ein physikalisch basiertes Vorhersagemodell für die Lebensdauer von Materialien im Kontakt mit Wasserstoff entwickelt. Ziel ist es, die bisher aufwendigen Prüfverfahren zu verkürzen und außerdem die Sicherheit von Wasserstoff-Infrastrukturen zu erhöhen.
Präzise Prognosen
Die Forschenden setzen dabei auf Mikroproben-Techniken und Hochdurchsatz-Ermüdungstests, um die Schädigung von Werkstoffen präzise zu prognostizieren. Das Modell soll künftig in internationale Normen wie ASME B31.12 und ISO 11114-4 einfließen und damit den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft beschleunigen.
Das Projekt adressiert eine zentrale Herausforderung der Branche: Wasserstoff kann die Mikrostruktur von Stählen verändern und zu Rissbildung führen. Bisherige Prüfungen sind zeitintensiv und teuer, was die Einführung neuer Materialien verzögert.