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13.11.2013 | Wasserwirtschaft | Im Fokus | Onlineartikel

Hochwasserrisiken gemeinsam eindämmen

Autor:
Julia Ehl

Die Richtlinie für Hochwasserrisikomanagement gibt Fachleuten das Vorgehen vor. Damit die erarbeiteten Maßnahmen aber akzeptiert werden, muss das Risikobewusstsein der breiten Bevölkerung wach gehalten werden, fordert Springer-Autor Uwe Müller.

Die vorläufige Bewertung des Hochwasserrisikos in den deutschen Bundesländern ist erfolgt. Damit wird der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) genüge getan. Auch die bis zum Ende des Jahres für potenzielle Hochwassergebiete geforderte Erstellung von Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten ist auf einem guten Weg. Daran anschließend werden für die Risikogebiete Maßnahmen und Ziele formuliert, um das Hochwasserrisiko zu reduzieren.

Die Umsetzung der HWRM-RL ist durch Fachleute gesichert. Um die Akzeptanz der Maßnahmen in der Öffentlichkeit zu erreichen, muss aber das Risikobewusstsein verbessert werden. Dies ist nur über eine intensive Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit möglich. Springer-Autor Dr. Uwe Müller gibt in seinem Fachbeitrag "Instrumente und Initiativen zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie" Beispiele. Er sieht wichtige Ansatzpunkte bei

  • Schulungen für Akteure innerhalb aber insbesondere auch außerhalb der Wasserwirtschaft
  • der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. über länderspezifische Internetangebote zum Thema Hochwasser und
  • der Risikokommunikation, z.B. durch Ausstellungen oder einen Hochwasserlehrpfad.

Müller fordert, dass nicht nur potenziell Betroffene informiert werden, sondern bereits in Schulen Bewusstseinsbildung betrieben werden muss, da dort sowohl zukünftig Betroffene als auch die Entscheidungsträger von Morgen angesprochen werden.

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Quelle:
Hochwasserrisikomanagement

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