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25.07.2013 | Wasserwirtschaft | Im Fokus | Onlineartikel

Selbstheilende Membrantechnologie

Autor:
Julia Ehl

Abwasseraufbereitungsanlagen die mit Membranbioreaktoren (MBR) betrieben werden, zeichnen sich durch Energie- und Chemikalieneinsparung und eine Minimierung der Gesamtkosten einer Anlage aus. Beschädigte Membrane sind allerdings ein großes Risiko.

Innerhalb einer Abwasseraufbereitungsanlage müssen höchste Qualitätsanforderungen garantiert werden, um unter anderem die Konformität mit internationalen Standards bezüglich der Ablaufqualität und der Trübung zu gewährleisten. Defekte Membrane in den abgetauchten Modulen können die Sicherstellung der Qualitätsanforderungen gefährden.

Die Beschädigung der Membrane passiert häufig durch Schraubenzieher oder andere Werkzeuge, die in die Filtrationskammer einer Anlage fallen. Microdyn-Nadir hat nun einen selbstheilenden Mechanismus für Ihre BIO-CEL® Sheets, die das Kernelement des BIO-CEL® MBR Moduls darstellen, vorgestellt. Wegen Ihrer selbstragenden, sandwichartigen Struktur "heilt" sich die Membran praktisch von allein, selbst wenn sie wesentlich beschädigt ist (tiefe Kratzer, abgeschnittene Ecken etc.) und schließt Kratzer oder Schnitte unverzüglich und stellt so die kontinuierliche Abwasserreinigung mit den Vorteilen der MBR-Technologie sicher.

Die Springer-Autoren Bernd Bilitewski und Georg Härdtle stellen im Buchkapitel "Möglichkeiten der Abfallvermeidung" dar und stellen dabei auch Membranverfahren vor, die sich durch einen geringen spezifischen Energieverbrauch und die Vermeidung von Sonderabfällen (Asbest und Quecksilber) wie sie bei klassischen Verfahren auftreten, auszeichnen.

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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

Möglichkeiten der Abfallvermeidung

Quelle:
Abfallwirtschaft
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