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02.01.2017 | Wasserwirtschaft | Interview | Onlineartikel

"Wir sind bereits bei der Planung für die Aquadays 2017"

Autor:
Günter Knackfuß
Interviewt wurde:
Sebastian Wengler

ist Netzwerkmanager des Aquanet Berlin Brandenburg, das über 30 Netzwerkmitglieder hat, vorwiegend mittelständische Wasserunternehmen, Universitäten und Institute aus Berlin-Brandenburg.

Im Rahmen der ersten Berlin Water Week fanden die Aquadays statt. Im Gespräch berichtet Sebastian Wengler über das Treffen, das wasserbezogene Forschung in Berlin mit regionalen Unternehmen verbindet.

Springer Professional: Welche Themen standen in den einzelnen Sektionen auf der Agenda?

Sebastian Wengler: Die 1. Berliner Aquadays 2016 behandelten die Themen dezentrales Regenwasser- und Abwassermanagement. An zwei Veranstaltungstagen wurden Innovationen und Betriebserfahrungen im Wassermanagement sowohl in urbanen als auch in touristischen und dezentralen Räumen vorgestellt und diskutiert. Auf der Blue Planet - Berlin Water Dialogues Veranstaltung am darauffolgenden Tag wurden die Themen Industriewassermanagement und Digitalisierung behandelt.

Die ersten Berlin Aquadays hat ihr Wasser-Netzwerk veranstaltet. Welche Innovationen haben das Interesse der Fachleute geweckt?

Die Thematik des derzeitigen und zukünftigen Umgangs mit Wasser in urbanen Räumen war für viele Gäste äußerst spannend und interessant. Änderungen des Klimas, der Zuzug von Menschen und Unternehmen in die Städte sowie der damit einhergehende wachsende Bedarf an Wasser sind Herausforderungen, mit denen wir uns zukünftig stärker befassen müssen. Von besonderem Interesse war u.a. das Grauwasserrecyclingkonzept in Berlin-Kreuzberg. Aquanet hat weitere innovative und zukunftsfähige Lösungen parat.

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Wie bewerten sie die Kompetenzen von Aquanet?

Aquanet hat über 30 Netzwerkmitglieder, vorwiegend mittelständische Wasserunternehmen, Universitäten und Institute aus Berlin-Brandenburg. Die einzelnen Mitglieder entwickeln innovative Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen im Wasserbereich. Darüber hinaus zeichnet Aquanet jährlich Personen und besondere Projekte im Wassersektor mit dem Aqua Award aus.

Welches Projekt hat bisher die größte bundesweite Bedeutung erlangt?

Das ist schwierig so zu beantworten. Projekte werden durch die einzelnen Netzwerkmitglieder entwickelt. Beispielsweise hat die Regenwasseranlage "Spree2011" von der Firma Luritec in Zusammenarbeit mit der TU Berlin und das humanitäre Projekt "Wasserrucksack Paul" mittlerweile mehrere nationale und internationale Anerkennungen sowie Preise gewonnen. 

Wo sehen sie den wichtigsten Handlungsbedarf bei der digitalen Entwicklung in der Wasserwirtschaft?

Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich, dass der Arbeitsmarkt fit für die Digitalisierung gemacht wird. Unsere Mitglieder, wie z.B. die TU Berlin, sind da schon seit Jahren dran. Wasser 4.0 stellt die Digitalisierung und Automatisierung in den Mittelpunkt. Dadurch bleibt die Wasserwirtschaft wettbewerbsfähig, flexibel und kann ressourceneffizienter arbeiten. Neue Technik und neues Know-How sollte auch fachübergreifend angewendet werden.

Wird es eine Fortsetzung der Berlin Aquadays geben?

Ja, selbstverständlich. Wir sind bereits bei der Planung für die Aquadays 2017. Es wird wieder spannende Themen geben. 

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