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Über dieses Buch

Christoph Moss und Jill-Catrin Heurich betrachten das Phänomen, dass die Verfasser von Blogs eine eigene Sprache mit spezifischen Darstellungsformen entwickeln, in einer empirischen Untersuchung. Dazu werden Weblog-Texte, journalistische Kommentare in Onlinemedien sowie Corporate Blogs auf ihre sprachlichen Charakteristika untersucht. Weblogs haben ihren Platz im Kommunikationskanon gefunden. Sie sind aufgrund ihrer einfach strukturierten Programmierweise von Suchmaschinen leicht zu erfassen. Das macht sie inhaltlich sowie kommerziell attraktiv.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Sprachliche Stilistik von Weblogs, Corporate Blogs & Zeitungskommentaren

Zusammenfassung
Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind die zwei ausschlaggebenden Merkmale, die darüber entscheiden, ob ein Autor erfolgreich für seine Leserinnen und Leser schreibt oder nicht. Verfasser werden nur dann von ihrem Publikum als vertrauensvoll eingestuft, wenn sie glaubwürdig und authentisch publizieren. Im Vordergrund hierbei steht ohne Zweifel die sprachliche Qualität der Kommunikation.
Christoph Moss, Jill-Catrin Heurich

2. Gegenstand der Untersuchung

Zusammenfassung
Die Grundgesamtheit dieser und der zwei vorangegangen Studien sollten alle existierenden Corporate Blogs, alle Weblogs sowie alle Zeitungen bilden. Nach Schätzungen existierten im Jahr 2009 bereits 161.000 Weblogs, denen 476 Zeitungen in Deutschland gegenüberstanden. Bis 2014 ist die Zahl auf 355 Zeitungen gesunken. Innerhalb von zehn Jahren hat die Zeitungsbranche knapp ein Viertel ihrer Auflage verloren. 2004 hatte die Gesamtauflage deutscher Tageszeitungen noch bei 26,284 Mio. Exemplaren gelegen, 2014 waren es nur noch 19,943 Mio.. Leider existieren zum jetzigen Zeitpunkt keine exakten Informationen darüber, wie viele Weblogs und Corporate Blogs derzeit aktiv sind. Eine Studie, die Statista publiziert hat, zählte 2011 weltweit etwa 173 Mio. Blogs. 2009 waren es derselben Quelle folgend noch 127 Mio. Blogs. Auch für die Zukunft kann mit einem weiteren Wachstum gerechnet werden. Da diese Gesamtheit den Rahmen der vorliegenden Untersuchung gesprengt hätte, bezieht sich diese Studie auf eine Teilerhebung. Für ein interpretationsfähiges Ergebnis werden, wie bereits in der Untersuchung 2010, pro Medium jeweils 50 Objekte untersucht.
Christoph Moss, Jill-Catrin Heurich

3. Besonderheiten und Untersuchungsdesign

Zusammenfassung
Wie auch in den beiden vorangegangen Studien handelt es sich hier um eine deutschsprachige Untersuchung. Aus diesem Grund werden Weblogs mit einem zu hohen Englischanteil nicht mit in die Auswertung aufgenommen. Ebenfalls scheiden einzelne Blogeinträge, die einen Englischanteil von mehr als fünfzig Prozent aufweisen, aus der Studie aus. Einträge in anderen Fremdsprachen werden in der gleichen Weise behandelt. Weblogs, einzelne Blogeinträge oder auch Kommentare, die hauptsächlich aus Bild- oder Videomaterial bestehen oder deren Schreibanteil geringer ist als das Bildmaterial, können in einer linguistischen Untersuchung ebenfalls nicht gewertet werden.
Christoph Moss, Jill-Catrin Heurich

4. Ergebnisse der Untersuchung

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Resultate der Untersuchung vor allem in Form von Tabellen und Abbildungen präsentiert. Die wesentlichen Tendenzen werden schriftlich zusammengefasst.
Christoph Moss, Jill-Catrin Heurich

Backmatter

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