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Über dieses Buch

Mit der vierten komplett überarbeiteten und erweiterten Auflage wenden wir uns an alle Berater und Entscheidungsträger, die nicht täglich und ausnahmslos mit den Fragen der Unternehmenskrise beschäftigt sind. Bereits in den vorherigen drei Auflagen wie auch jetzt verzichten wir ganz bewusst auf juristische und/oder betriebswirtschaftliche Details, um eine möglichst hohe Praxisrelevanz gerade für Nichtfachleute zu erreichen. Ergänzt wird der Text durch viele Praxishilfen (Checklisten und Muster), die jedem Leser über das Online-Angebot des Verlages auch zum Download zur Verfügung stehen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Krise – der Anfang vom Ende?

Zusammenfassung
Betriebswirtschaftlich wird der Begriff der Krise als Zustand eines Unternehmens definiert, der seine Lebensfähigkeit in Frage stellt. Es handelt sich um einen ungewollten Prozess, in dessen Verlauf die Erfolgspotenziale, das Reinvermögen und/oder die Liquidität des Unternehmens sich so ungünstig entwickelt haben, dass seine Existenz akut bedroht ist. Im rechtlichen Sinn wird die Krise insbesondere durch die insolvenzrechtlichen Begriffe der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung geprägt.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 2. Sanierung oder Zerschlagung?

Zusammenfassung
Sanieren oder Liquidieren, hierin besteht die entscheidende Weichenstellung bei den Wegen durch die Unternehmenskrise. Nicht nur die finanziellen Ressourcen auf Seiten des Unternehmens und der dahinter stehenden Gesellschafter, sondern auch der Faktor Zeit ist von entscheidender Bedeutung. Insbesondere bei inhabergeführten Unternehmen sind auch die finanziellen Auswirkungen auf der Ebene der Gesellschafter in die Konzepterstellung mit einzubeziehen.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 3. Sanierungswege

Zusammenfassung
Die Wege durch die Unternehmenskrise mit dem Ziel der Sanierung sind vielfältig. Der richtige Sanierungsweg ist abhängig von den Krisenursachen, den finanziellen Rahmenbedingungen und vor allem auch von dem insolvenzrechtlich vorgegebenen zeitlichen Rahmen. Die Sanierungswege werden nicht zuletzt auch von haftungsrechtlichen Fragen auf der Ebene der Geschäftsführung, aber auch auf der Ebene der Gesellschafter bestimmt.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 4. Sanierungskonzept

Zusammenfassung
Zur eigenen Entscheidungsfindung, aber vor allem auch zur Entscheidungsfindung wesentlicher Beteiligter, ist die Erarbeitung eines ausführlichen und fachlich fundierten Sanierungskonzepts zwingend erforderlich. In diesem Sanierungskonzept müssen Chancen und Risiken der Sanierung aufgezeigt und gegeneinander abgewogen werden. Erst auf Basis eines solchen Konzepts kann für alle Beteiligten die richtige Entscheidung getroffen werden.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 5. Sanierungstaktik, Sanierungskommunikation, Sanierungshelfer

Zusammenfassung
Auch wenn der Erfolg der Sanierung im Wesentlichen von der finanziellen Sanierungsfähigkeit und Sanierungswürdigkeit des in der Krise befindlichen Unternehmens abhängt, dürfen die vermeintlich weichen Faktoren keinesfalls unterschätzt werden. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass über die für eine erfolgreiche Sanierung erforderlichen Zugeständnisse Menschen entscheiden, welche sich nicht allein von Fakten überzeugen lassen, sondern im besten Sinne des Wortes auch bei den erforderlichen Entscheidungen abgeholt und mitgenommen werden wollen. Nur wer es versteht, mit dem notwendigen Feingefühl seine Gesprächspartner auf dem Sanierungsweg mitzunehmen, wird mit deren Unterstützung rechnen können.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 6. Sanierungsbeteiligte

Zusammenfassung
Nur selten wird es dem in der Krise befindlichen Unternehmen gelingen, aus eigener Kraft den Turnaround zu schaffen. Häufig wird man auf die Unterstützung von Banken, Arbeitnehmern, Gesellschaftern etc. angewiesen sein. Um deren Unterstützungsbereitschaft einschätzen zu können, muss man deren Motivation, aber auch deren rechtliche und wirtschaftliche Position, kennen.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 7. Haftungsrisiken

Zusammenfassung
Geschäftsführer und Vorstände stehen in der Unternehmenskrise im Fadenkreuz strafrechtlicher, zivilrechtlicher und steuerrechtlicher Haftung. Es ergeben sich für die Unternehmensleitung Handlungspflichten, die letztendlich die Gläubiger, die Gesellschafter und auch das Unternehmen selbst schützen sollen.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 8. Steuern in Krise und Insolvenz

Zusammenfassung
Jede Krise ist eng verbunden mit einem Rückgang des wirtschaftlichen Erfolgs und der daraus resultierenden Realisierung handelsrechtlicher wie steuerlicher Verluste. Diese Verluste müssen finanziert werden entweder aus dem Unternehmen heraus oder von außen als Eigen- oder Fremdkapital. Insofern sind alle Beteiligten daran interessiert, wie und ob die erlittenen Verluste steuerwirksam sind.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 9. Insolvenzverfahren

Zusammenfassung
Mit dem Insolvenzantrag enden die Sanierungsbemühungen nicht automatisch. Ganz im Gegenteil kann eine Sanierung über ein Insolvenzverfahren gerade der richtige und nachhaltige Weg durch die Unternehmenskrise sein, da erst hier wesentliche Sanierungsinstrumente zugänglich werden. Den Weg durch das Insolvenzeröffnungserfahren, aber auch durch das eröffnete Insolvenzverfahren, gleich ob in Eigenverwaltung oder als Regelverfahren, zu kennen, ist von entscheidender Bedeutung, um eine Sanierung oder Liquidation innerhalb oder außerhalb eines Insolvenzverfahrens abschätzen zu können.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 10. Restschuldbefreiung

Zusammenfassung
Auf nationaler und europäischer Ebene ist die insolvenzrechtliche Gesetzgebung seit vielen Jahren von dem Gedanken der zweiten Chance geprägt. Das wirtschaftliche Scheitern soll nicht zu einer lebenslangen Haftungsinanspruchnahme führen oder aber die Fortsetzung der selbstständigen Tätigkeit grundsätzlich ausschließen. Der als Einzelkaufmann agierende Unternehmer, aber auch durch ihre Haftungsinanspruchnahme wirtschaftlich überforderte Gesellschaftsorgane, sollen in einem überschaubaren Zeitrahmen ihrer restlichen Schulden befreit werden.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 11. Rechnungslegung in der Krise

Zusammenfassung
Auch wenn es in der Krise in der Regel an finanziellen und organisatorischen Mitteln fehlt, für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zu sorgen, dürfen diese scheinbar formalen Vorgaben schon allein aus haftungsrechtlichen Gesichtspunkten auf der Ebene der Geschäftsführung nicht unterschätzt werden. Die straf-, steuer- und zivilrechtliche Haftung knüpft vor allem auch an die ordnungsgemäße Rechnungslegung an. Daher ist im unmittelbaren zeitlichen Vorfeld der Insolvenz im Hinblick auf die Darlegung der Liquiditätssituation und einer positiven Fortführungsprognose besonderes Augenmerk auf das Rechnungswesen zu legen.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

Kapitel 12. Berater und Beratungsverhältnis in Krise und Insolvenz

Zusammenfassung
Die Unternehmenskrise stellt auch die beteiligten Berater vor besondere Herausforderungen. Dies gilt zunächst auf fachlicher Ebene für die betriebswirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Aspekte der Sanierung und Insolvenz. Die richtige Auswahl des Beraters oder des Beratungsteams ist von zentraler Bedeutung für den Erfolg des Sanierungsweges.
Christoph Niering, Christoph Hillebrand

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