Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieser Leitfaden charakterisiert interne Weiterbildung als strategischen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Er hilft Verantwortlichen und Weiterbildungsfachleuten, sie als Kernkompetenz zur Existenz- und Zukunftssicherung im Unternehmen zu verankern.

Schritt für Schritt vermitteln die Autoren Wege, um interne Weiterbildung systematisch zu gestalten und transparent auszuführen, Qualität zu produzieren und den Mehrwert für das Unternehmen messbar zu machen und zu kommunizieren. Sie zeigen, warum kompetente Arbeit der internen Weiterbildung wirtschaftlich günstig ist.

Die Empfehlungen lassen sich unmittelbar in die Praxis umsetzen. Sie sind konsequent ausgerichtet auf die Absichten von Unternehmen und die Potenziale ihrer Beschäftigten. Neben ausführlichen Handlungsanleitungen für professionelle Weiterbildungsarbeit und ein aussagefähiges Bildungscontrolling gibt das Buch vielfältige Anregungen mit anschaulichen Grafiken, Übersichten und Checklisten.

Mit einem Gastbeitrag von Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt am Main.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Mit interner Weiterbildung fördern Fachleute die Qualifikationen der Beschäftigten im Unternehmen und sichern so seine Existenz und Zukunftsfähigkeit. Ihr Weiterbildungsverständnis übertragen sie in Qualifizierungssysteme, die in mittleren und größeren Unternehmen und in Teilen auch in kleineren Betrieben realisierbar sind. Verantwortliche und Fachkräfte in der Organisationseinheit Personal, die mit interner Weiterbildung einen Beitrag zum Erreichen der Ziele im Unternehmen leisten wollen, steuern und gestalten den permanenten Wandel ihres Unternehmens durch ihr praktisches Handeln. Mit seinen Empfehlungen und Tipps, Anregungen und Erklärungen lässt sich das Sachbuch als Leitfaden nutzen, um die Leistungen der unternehmensinternen Weiterbildung zu professionalisieren.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

2. Unternehmensinterne Weiterbildung

Zusammenfassung
Wenn Weiterbildungsfachleute ihr Selbstverständnis und ihre Professionalität zeigen, sind sie glaubwürdig und ihre Fähigkeiten werden von ihren Kunden, den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Führungskräften im Unternehmen, akzeptiert. Wenn sie mit Qualitätsbewusstsein die Bedürfnisse ihrer Kunden berücksichtigen, erreichen sie die vereinbarten Weiterbildungsziele. Wenn ihre Vorstellungen zum Lernen für alle im Unternehmen verständlich und ihre Weiterbildungsprozesse konsequent auf ihre Kunden ausgerichtet sind, wird die Förderung der Kompetenzen der Beschäftigten effektiv und effizient. In den Weiterbildungsmaßnahmen bestimmen die zu vermittelnden Wissensinhalte die Wahl der passenden Methoden für die Teilnehmenden. Stetiges Weiterbildungsmarketing bewirkt die nötige Transparenz für das Geschehen in der Weiterbildung.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

3. Im Gefüge des Unternehmens

Zusammenfassung
Interne Weiterbildung richtet sich strategisch auf die Ziele und das Wirken des Unternehmens aus. Die Unternehmenspolitik bestimmt das Handeln der Weiterbildungsfachleute. Aus der Qualitätspolitik des Unternehmens leiten sie verständlich formulierten Qualitätsstandards für die Weiterbildung ab – für das systematische Umsetzen in klar definierten Prozessen. Die Dienstleistung interne Weiterbildung produziert Potenzial-, Prozess- und Ergebnisqualität. Durch ihre Ausrichtung auf selbstständiges Lernen fördert sie bei ihren Kunden – den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Führungskräften im Unternehmen – Agilität und Unabhängigkeit. Mit vorbildlicher Transparenz prägt sie die Kommunikations- und Weiterbildungskultur und erzielt einen messbaren Mehrwert für das Unternehmen.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

4. Grundlagen des Systems

Zusammenfassung
Weiterbildungsfachleute definieren ihre Anforderungen an die Qualität ihres Weiterbildungssystems, und zu ihrem Selbstverständnis gehört, sich bei ihrem Handeln an ihren eigenen Ansprüchen messen zu lassen. Sind auch ihre Aufgaben, Zuständigkeiten und die Zielgruppen ihrer Weiterbildungsmaßnahmen eindeutig, können Weiterbildungsexpertinnen und -experten jederzeit begründen, was sie mit ihren Zielen beabsichtigen und worin der Beitrag der internen Weiterbildung zum Unternehmenserfolg besteht. Sie dokumentieren ihre Qualitätsansprüche sowie ihre Prozesse und kommunizieren beides im Unternehmen. Sie integrieren die Führungskräfte des Unternehmens in das Weiterbildungssystem und nehmen sie als ihre partnerschaftlichen Auftraggeber mit in die Verantwortung.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

5. Elemente des Systems

Zusammenfassung
Weiterbildungsfachleute sind Dienstleister. Kundenorientierung und Qualität stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit und sie verdeutlichen, wie sie ihr an der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9000 ff ausgerichtetes System und ihre Weiterbildungsprozesse zugunsten der Lernerfolge der Beschäftigten im Unternehmen stets verbessern. Mit der Beschreibung der Maximen ihres Handelns, ihrer Aufgaben, ihrer Anforderungen an sich selbst oder ihres lösungsorientierten Umgangs mit Reklamationen und Beschwerden ihrer Kunden erwerben sie sich im Unternehmen Anerkennung als kompetente Fachleute. Regelungen zur Kommunikation und zum Einsatz ihrer Budgets beherrschen sie ebenso wie reibungslose Verwaltungsabläufe und das Management eines Bildungszentrums oder das plausible Begründen notwendiger Kosten.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

6. Prozessorientiertes Handeln

Zusammenfassung
Weiterbildungsfachleute sind Strategiepartner in ihrem Unternehmen und leisten mit der Realisierung qualitätsorientierter Prozesse ihren Beitrag zur Wertschöpfung im Unternehmen: durch ihre Analyse der Weiterbildungsaufträge, ihre Vereinbarungen zu Evaluierungen und Transfererfolgskontrollen, ihre professionelle Realisierung bis zur abschließenden Prüfung ihrer Zielerreichung. – Praktische Beispiele mit Fragebögen, Verträgen und Checklisten geben Verantwortlichen und Fachkräften der Weiterbildung Empfehlungen und Anreize zum Übertragen in die Praxis. So wird deutlich, wie Weiterbildungsfachleute über Ziele – sowohl für sich als auch für Maßnahmen – mit ihren Auftraggebern strategisch handeln. Ergänzend zeigen ausführliche Hinweise den auch betriebswirtschaftlich sinnvollen Einsatz von Lernsoftware, den versierten Umgang mit Testkäufen und die nützliche Unterstützung durch die Industrie- und Handelskammern.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

7. Bildungscontrolling

Zusammenfassung
Weiterbildungsfachleute beherrschen nicht nur ihre Prozesse, Methoden und Verfahren zur Weiterbildung und Entwicklung der Beschäftigten im Unternehmen, sie verstehen sich auch als Controller mit der Absicht, ihre Leistungen als wirkungsvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg darzustellen. Mit ihren regelmäßigen Reports lenken sie im Unternehmen den Blick der Entscheider auf die gezielte strategische Weiterbildung – durch aussagekräftige Kenngrößen, prägnante Kosten-Nutzen-Analysen zu ihren Veranstaltungen und mit relevanten Zahlen, Daten und Fakten. Ihre Evaluierungsergebnisse, Transfererfolge und ihre Zielerreichungsergebnisse nutzen sie versiert, um ihre Budgetanträge und Prozesse plausibel zu begründen. Auch für Weiterbildungsfachleute gilt: Sie handeln nach dem ökonomischen Prinzip.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert

8. Definitionen

Zusammenfassung
Weiterbildungsfachleute klären mit ihren Auftraggebern, den Führungskräften im Unternehmen, sowie mit den Qualifizierern, zum Beispiel Trainern, Coaches oder Seminarleitungen, welche Lernmethoden für die Teilnehmenden an einer Weiterbildungsmaßnahme zum Erreichen der Lernziele am besten geeignet sind. Aus dem Kombinieren passender didaktische Methoden resultiert, welche Veranstaltungsform sie wählen. Als Expertinnen und Experten begründen sie ihre Auswahl, indem sie den Beteiligten definierte Fachbegriffe erläutern. So vermeiden sie Missverständnisse, zeigen ihre Kompetenz und erhöhen die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs der Maßnahmen, weil sie präzise Übereinstimmung mit den Erwartungen der Teilnehmenden herstellen. Zudem können sie für das Weiterbildungsmarketing die Definitionen der eingesetzten Lernmethoden und Veranstaltungsformen im Unternehmen publizieren.
Michael Krieger, Andre Dubsky, Peter Hilbert
Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise