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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In einer rohstoffarmen Nation wie der Bundesrepublik Deutschland ist das Humanvermögen vor dem Hintergrund zunehmender Austauschbarkeit und Imitierbarkeit von Produkten und Prozessen als notwendige Voraussetzung für die Sicherung des Wirtschaftsstandorts im steigenden internationalen Wettbewerb anzusehen.1 Als vergleichsweise schwer imitierbarer Wettbewerbsfaktor bildet das Humanvermögen die Basis für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Produkte und Dienstleistungen, die Erschließung neuer Märkte und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das Wohlfahrtsniveau in einer hochentwickelten Gesellschaft ist vom Bildungsniveau abhängig.2
Dirk Pieler

2. Theoretische Grundlagen der betrieblichen Weiterbildung und des Controlling

Zusammenfassung
Im Vergleich zu den anderen Bildungssektoren muß festgestellt werden, daß der Weiterbildungsbereich1 als jüngster Bereich des Bildungs systems durch einen großen Anteil regelungsfreier oder quasi-regelungsfreier Räume gekennzeichnet ist. Dieser Umstand gab und gibt immer wieder Anlaß zu Diskussionen darüber, inwieweit verstärkte staatliche Interventionen die Funktionsfähigkeit des Weiterbildungssystems verbessern könnten. So sieht Sauter den quartären2 Bereich der Weiterbildung im Vergleich zu den anderen Bildungsbereichen durch eine mangelhafte Einbindung in das Bildungs system, „Anbieterpluralismus, marktwirtschaftliche Organisation sowie die subsidiäre Rolle des Staates“3 gekennzeichnet. Sauter vertritt die Auffassung, daß der Weiterbildungsmarkt vor allem aufgrund mangelnder Transparenz und unvollständiger Konkurrenz nicht den ordnungspolitischen Zielvorstellungen eines offenen Marktes entspricht und im Gegensatz zum Ausbildungsbereich einen allgemeinen Konsens der Kammern, Gewerkschaften und staatlichen Stellen sowie aller sonstigen Beteiligten vermissen läßt.4
Dirk Pieler

3. Controlling in der betrieblichen Weiterbildung

Zusammenfassung
Die Bedeutung der betrieblichen Weiterbildung hat gemessen an den finanziellen Aufwendungen für Weiterbildung insbesondere in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.1 Schon Robert Bosch, Gründer der Robert Bosch GmbH, erkannte früh die Bedeutung betrieblicher Bildungsarbeit für sein Unternehmen: „Eine Firma, die wie die meinige nach möglichster Vollkommenheit strebt, muß im eigenen Interesse eine große Menge erzieherischer Arbeit leisten.“2
Dirk Pieler

4. Systemorientierte Konzeption des Weiterbildungscontrolling

Zusammenfassung
Aufbauend auf den vorherigen Überlegungen soll im Rahmen dieses Kapitels näher untersucht werden, welche Aufgaben einem systemorientierten Bildungscontrolling zukommen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Koordinationsfunktion des Controlling. Ein erweitertes Controllingverständnis soll damit nicht kategorisch ausgeschlossen werden, es erscheint jedoch zweckmäßig und sogar notwendig, durch eine Beschränkung auf die Koordinationsfunktion den Untersuchungsgegenstand in instrumenteller Hinsicht überschaubar zu halten.1
Dirk Pieler

5. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt der Überlegungen in dieser Arbeit bildet die Untersuchung verschiedener Begriffsfassungen des Weiterbildungscontrolling in der Literatur.1 Weiterbildungscontrolling wird danach zumeist aufgefaßt als eine Funktion zur Planung, Steuerung oder Kontrolle von Weiterbildungsmaßnahmen. Dieser Auffassung steht die in der Controllingliteratur stärker verbreitete Auffassung entgegen, daß Controlling in erster Linie der Koordination im Führungssystem dient. Die Diskrepanz zwischen diesen beiden Auffassungen wurde herausgearbeitet und als Basis für die weiteren Überlegungen zu einem systemorientierten Weiterbildungscontrolling verwendet.
Dirk Pieler

6. Literatur

Ohne Zusammenfassung
Dirk Pieler

Backmatter

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