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2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

Weltökonomie nach dem Ende der Kapitalknappheit: Ein utopischer Entwurf

verfasst von: Carl Christian von Weizsäcker, Hagen Krämer

Erschienen in: Sparen und Investieren im 21. Jahrhundert

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Friedrich List 1841 extrapolierend erklären wir das Paradoxon China: Ein armes Land kann gerade dadurch stürmisch wachsen, dass es im Saldo Kapital exportiert und nicht importiert.Mehr Wachstum der Entwicklungsländer kann durch Leistungsbilanzüberschüsse gegenüber der Region OECD plus China erzeugt werden. Die Staatsschulden der Region OECD plus China müssten dann so gesteuert werden, dass dort trotz des Leistungsbilanzdefizits Vollbeschäftigung erhalten bleibt. Eine solche Politik gereichte beiden Welten zum Vorteil.Diese Gedanken sind vorerst Utopie. Ihre Verwirklichung bedeutet einen zusätzlichen Strukturwandel, der zu dem der Digitalisierung noch hinzukommt. Der Widerstand derjenigen, die hierbei ihre Arbeitsplätze verlieren könnten, wird dafür sorgen, dass eine derartige Umstellung der Welthandelspolitik für lange Zeit politisch nicht möglich sein wird.

Metadaten
Titel
Weltökonomie nach dem Ende der Kapitalknappheit: Ein utopischer Entwurf
verfasst von
Carl Christian von Weizsäcker
Hagen Krämer
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-27363-7_12

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