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17.06.2021 | Werkstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Volvo will klimaneutralen Stahl in der Produktion einsetzen

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Volvo arbeitet mit dem Stahlerzeuger SSAB zusammen. Die Nutzung von fossilfreiem Stahl soll zukünftig die Emissionen in der Lieferkette des schwedischen Autoherstellers reduzieren.

Bis 2040 will Volvo ein klimaneutrales Unternehmen sein. Um die Emissionen bei der Automobilproduktion zu reduzieren, hat der schwedische Autohersteller eine Zusammenarbeit mit schwedischem Stahlerzeuger SSAB verkündet. Im Zuge der HYBRIT-Initiative (Hydrogen Breakthrough Ironmaking Technology) soll bei der Stahlerzeugung Kokskohle durch Wasserstoff und nachhaltig erzeugten Strom ersetzt werden.

Die fossilfreie Stahlerzeugung soll sich positiv auf die CO2-Emissionen aus Stahl- und Eisenproduktion für Fahrzeugkomponenten bei Volvo auswirken. Diese betragen etwa 35 Prozent bei einem konventionell angetriebenen und 20 Prozent bei einem batterieelektrischen Fahrzeug. Volvo wird zukünftig Stahl aus wasserstoffreduziertem Eisen aus der HYBRIT-Pilotanlage in Luleå (Schweden) beziehen. Dieser Stahl wird zunächst für Testzwecke verwendet und könnte etwa in einem Konzeptfahrzeug zum Einsatz kommen. Ab 20226 will der Stahlerzeuger SSAB den Markt mit fossilfreiem Stahl im kommerziellen Maßstab beliefern.

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