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07.09.2020 | Werkstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Nissan will CFK-Teile mit neuem Verfahren in Serie produzieren

Autor:
Patrick Schäfer
30 Sek. Lesedauer

Nissan hat ein neues Fertigungsverfahren vorgestellt, das die Entwicklung von Fahrzeugteilen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff beschleunigt. Damit sollen mehr Komponenten in Großserie produziert werden.

Der japanische Automobilhersteller Nissan hat eine neue Herangehensweise für das bestehende Spritzgussverfahren für Komponenten aus CFK entwickelt. Dabei werden die Carbonfasern in die richtige Form gebracht und mit Hilfe von eingespritztem Kunstharz in der Presse ausgehärtet. Mit einem Temperatursensor können die Ingenieure auch die Durchlässigkeit des Kunstharzes in der Carbonfaser exakt simulieren und so das Fließverhalten visualisieren.

Durch das neue Verfahren können hochwertige Komponenten bei kürzerer Entwicklungszeit hergestellt werden. Im Vergleich zu konventionellen Verfahren soll sich die Vorlaufzeit für die Entwicklung der Komponenten um rund die Hälfte und die Zykluszeit für das Gießen um 80 Prozent verkürzen. Nissan plant, CFK-Teile nun in Großserie zu produzieren und dem Massenmarkt zugänglich zu machen.

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