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17.03.2022 | Werkstofftechnik | Nachricht | Online-Artikel

Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Pascal Friederich

verfasst von: Leyla Buchholz

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Pascal Friederich, Professor am KIT, erhält einen Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland.

In seiner interdisziplinär ausgerichteten Arbeit konzentriert sich Pascal Friederich auf den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Materialsimulation, virtuelles Materialdesign sowie autonome experimentelle Plattformen zur automatischen Materialerkennung. "Die Anforderungen an neue, hochleistungsfähige Materialien – sei es für effiziente Energiespeicher oder für Anwendungen in der Medizin – steigen immer weiter, zugleich müssen die Entwicklungszeiten immer kürzer werden. Dieser Herausforderung stellt sich Tenure-Track-Professor Pascal Friederich mit der perfekten Verknüpfung von Methoden des maschinellen Lernens mit den Materialwissenschaften", sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. Die DFG verleiht den Heinz Maier-Leibnitz-Preis an Forscherinnen und Forscher in einem frühen Karrierestadium für herausragende Leistungen. Der Preis soll die Ausgezeichneten dabei unterstützen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen. 2022 erhalten insgesamt zehn Forschende den Leibnitz-Preis. Benannt ist dieser nach dem Physiker Professor Heinz Maier-Leibnitz, DFG-Präsident von 1974 bis 1979.

Pascal Friederich ist Professor am Institut für Theoretische Informatik (ITI) des KIT sowie assoziierter Gruppenleiter am Institut für Nanotechnologie (INT) und leitet die Forschungsgruppe AiMat (Artificial Intelligence for Materials Sciences). Sie befasst sich vor allem mit der datenbasierten Vorhersage von Materialeigenschaften, mit computergestütztem Materialdesign, mit dem Einsatz von maschinellem Lernen zur Materialsimulation auf atomarer Skala sowie mit der direkten Verbindung von Methoden der künstlichen Intelligenz mit Experimenten im Labor.

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