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02.10.2018 | Werkstofftechnik | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer-Verbund Materials mit neuem Vorsitz

Autor:
Nadine Winkelmann

Prof. Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IMWS, übernahm zum 1. Oktober den Vorsitz des Fraunhofer-Verbunds Materials von seinem Vorgänger Prof. Peter Elsner. Neuer Stellvertreter ist Prof. Bernd Mayer, Institutsleiter am Fraunhofer IFAM.

Im Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – Materials bündeln die 16 materialwissenschaftlich orientierten Institute der Fraunhofer-Gesellschaft ihre Kompetenzen. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Materialien über die Fertigungsverfahren im quasi-industriellen Maßstab und die Charakterisierung der Materialeigenschaften bis hin zur Bewertung des Einsatzverhaltens von Bauteilen und Systemen ab. Prof. Ralf B. Wehrspohn, seit 2006 Leiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale), war bisher stellvertretender Verbund-Vorsitzender. Mit Wirkung zum 1. Oktober wurde er von den Verbundmitgliedern einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Fraunhofer-Verbunds Materials gewählt und vom Fraunhofer-Senat mit einer Amtszeit von drei Jahren dazu ernannt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Peter Elsner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in Pfinztal, an. Neuer stellvertretender Vorsitzender des Verbunds ist Prof. Bernd Mayer, einer der beiden Institutsleiter des Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen.

"Ich freue mich sehr auf das neue Amt und möchte mich bei meinem Vorgänger Peter Elsner herzlich bedanken. Seine Arbeit hat entscheidend dazu beigetragen, den Fraunhofer-Verbund Materials als verlässlichen und kreativen Partner für die Industrie zu positionieren", sagt Wehrspohn. Einen Schwerpunkt möchte er in seiner Amtszeit auf die Digitalisierung von Werkstoffen legen und sich für eine bessere Sichtbarkeit der Bedeutung von Materialwissenschaft und Werkstofftechnik einsetzen. Prof. Mayer, der seit 2010 den Institutsbereich Klebtechnik und Oberflächen des Fraunhofer IFAM leitet, unterstreicht die Bedeutung der intensiven Zusammenarbeit innerhalb des Verbunds. Sie ermögliche eine große Breite an Fachkompetenzen und zugleich eine beachtliche Tiefe der Expertisen. Dies komme Kunden und Partnern des Verbunds zu Gute. "Die Digitalisierung etwa birgt große Chancen, bringt aber auch noch einen hohen Forschungsbedarf mit sich; etwa wenn es um die Entwicklung sogenannter programmierbarer Materialien geht oder um das Bestreben nach mehr Ressourceneffizienz, um Wohlstand und Lebensqualität auch für künftige Generationen zu sichern. Wir wollen dabei als Verbund nicht nur Berater und Dienstleister sein, sondern auch Motor dieser Entwicklungen."

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