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06.06.2024 | Werkzeugmaschine | Nachricht | Nachrichten

Werkzeugmaschinenbau erwartet Stabilisierung

verfasst von: Thomas Siebel

1 Min. Lesedauer

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Der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie sank im ersten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 24 %. Dennoch deutet sich laut dem VDW eine Stabilisierung an, die sich jedoch noch beweisen müsse.

Die Branche verbucht im ersten Quartal 2024 ein deutliches Auftragsminus, wobei die Bestellungen aus dem Inland gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 % und die Auslandsorders um 32 % fielen. Laut Markus Heering, Geschäftsführer des Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), steckt dahinter aber auch ein Basiseffekt, da die Bestellungen zu Beginn des Jahres 2023 noch sehr hoch gewesen seien.

In der Entwicklung deute sich derzeit eine Stabilisierung an, die sich in den kommenden Monaten jedoch noch beweisen müsse. Die VDW-Mitglieder signalisieren laut Heering, dass auch in Deutschland der Bedarf an Werkzeugmaschinen vorhanden sei. Allerdings würden Investitionsentscheidungen aufgrund der hohen Unsicherheit oftmals verschoben.

Positive Aussicht auf zweite Jahreshälfte

Für eine Erholung der Lage in der zweiten Jahreshälfte und eine höhere Investitionsbereitschaft spreche zudem die gesunkene Inflation, niedrigere Energiepreise, die Aussicht auf erste Zinsschritte, der auslaufende Lagerabbau, verbesserte Konjunkturindikatoren und höhere Realeinkommen, die den Konsum stärkten.

Darüber hinaus prognostiziert Oxford Economics, Prognosepartner des VDW, für 2025 einen Anstieg des weltweiten Werkzeugmaschinenverbrauchs um 8,3 %, wobei Indien, die Asean-Region, die USA, Mexiko und Kanada die Zugpferde seien, während auch viele europäische Staaten mit einer klaren Aufwärtsentwicklung rechnen könnten.

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