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Über dieses Buch

Silko Pfeil reflektiert den Diskurs um die Generation Y als derzeit jüngste Arbeitnehmergeneration. Anhand der kritischen Reflexion der theoretischen Grundlagen des Generationenkonzepts sowie der empirischen Analyse der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) soll die Existenz der Generation Y anhand von statistisch signifikanten Unterschieden im Werte- und Persönlichkeitsprofil überprüft werden. Der Autor zeigt auf, dass eine in sich homogene Generation Y nicht existiert und analysiert darauf aufbauend die Relevanz der individuellen Werteorientierung für die Arbeitgeberwahlentscheidung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Das Generationenkonzept und seine Relevanz für das Personalmanagement

Zusammenfassung
Die Generation Y ist derzeit in aller Munde und insbesondere in praxisorientierten Publikationsmedien wird intensiv über den richtigen Umgang mit den seit 1980 geborenen Personen debattiert. Unter anderem wird ihnen ein ausgeprägter Drang zum Hinterfragen (Y = Why) nachgesagt, sie werden als selbstbewusst und fordernd, digital vernetzt, aber auch orientierungslos, sprunghaft und nicht kritikfähig charakterisiert.
Silko Pfeil

Ausgewählte gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit hoher Relevanz für die Sozialisation und das Arbeitsumfeld der Generationen

Zusammenfassung
Die gesellschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland ist seit dem zweiten Weltkrieg durch einen tiefgreifenden sozialen Wandel geprägt. Hierunter sollen in Anlehnung an REITZLE Veränderungen „der makrokontextuellen Bedingungen für individuelle Entwicklung“ verstanden werden. Diese Veränderungen werden überwiegend – insbesondere von Vertretern der Modernisierungstheorien – als irreversibel angesehen.
Silko Pfeil

Erklärungsansätze für Verhaltensänderungen im Wandel der Generationen

Zusammenfassung
Nachdem im vorangegangenen Gliederungspunkt zunächst zentrale Metaprozesse des sozialen Wandels thematisiert wurden, die sowohl die Sozialisation der Arbeitnehmer als auch das Arbeitsumfeld verändern, soll die Betrachtung nun zunächst auf die Bewerberseite verengt und das Generationenkonzept vorgestellt werden. Als methodischer Ausgangspunkt des Generationenkonzepts kann die Kohortenanalyse angesehen werden, die streng genommen kein eigenständiges statistisches Verfahren als vielmehr als generelle Methodik zum Umgang mit Längsschnittdaten darstellt. Im statistischen Sinne kann man die Kohortenanalyse aber im Segment der dependenzanalytischen Methoden verorten.
Silko Pfeil

Identifikation von generationsspezifischen Differenzen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels

Zusammenfassung
Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist ein seit 1984 etabliertes Haushaltspanel, das repräsentative Längsschnittanalysen für die deutsche Bevölkerung ermöglicht. Wenngleich die SOEP-Daten auch für die Sozialberichterstattung und Politikberatung genutzt werden, orientiert sich die Datenerhebung an theoriegeleiteten wissenschaftlichen Fragestellungen.
Silko Pfeil

Konzeptionelle Grundlagen der Arbeitgeberwahl und Entwicklung eines theoretischen Bezugsrahmens für den Entscheidungsprozess der Generation Y

Zusammenfassung
Im vorangegangenen Gliederungspunkt wurde dargestellt, dass sich die Babyboomer-Generation, die Generation X und die Generation Y zwar in ihrem Werteprofil und einigen Persönlichkeitsmerkmalen signifikant unterscheiden, in der Gesamtschau lieferten die Analysen aber keinen empirischen Beleg dafür, dass alle ab 1981 geborenen Personen eine neue, in sich homogene Generation im Sinne von MANNHEIM bilden. Vielmehr zeichnen sich diese Geburtskohorten – ebenso wie alle anderen Generationen auch – durch eine hohe intragenerationale Heterogenität aus. Zielstellung der folgenden Gliederungspunkte soll es deshalb sein, zu analysieren, inwieweit man die Varianz innerhalb der Generation Y erklären kann, indem man die Arbeitgeberwahlentscheidung mit der individuellen Werteorientierung verknüpft.
Silko Pfeil

Empirische Analyse der Arbeitgeberwahl der Generation Y

Zusammenfassung
Im Folgenden sollen die theoretischen Ausführungen und sekundärempirischen Ergebnisse entsprechend des in Gliederungspunkt E.3 entwickelten theoretischen Bezugsrahmens eingeordnet und die grundsätzlichen Wirkungszusammenhänge in Thesenform verdichtet werden. Hierfür soll eine Fokussierung auf die in Abbildung 59 hervorgehobenen Elemente erfolgen, da – wie im vorangegangenen Gliederungspunkt dargestellt – in diesen der Arbeitgeberwahl im engeren Sinne vorgelagerten Prozessphasen auf einer vergleichsweise geringen Informationsbasis viele Unternehmen als (potenzieller) Arbeitgeber bereits ausgeschlossen werden.
Silko Pfeil

Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Abschließend sollen die zentralen Erkenntnisse aller Analyseschritte der vorliegenden Arbeit in Kurzform dargestellt und zusammenfassend gewürdigt werden.
Silko Pfeil

Backmatter

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