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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
„Triste, trübe und schmerzhaft (...), die noch vor relativ kurzer Zeit so stolz wehenden Fahnen wirtschaftlicher Entwicklung stehen auf Halbmast. Dabei muss uns der Galopp unserer Börsen ,von Höchststand zu Höchststand’ noch in lebendiger Erinnerung geblieben sein. (...) Doch der schillernde Fassadenglanz löste sich in nichts auf (...) und eine wirksame Rezeptur zur Schadensbegrenzung, geschweige denn-behebung ist nicht in Sicht. Offensichtlich wurde etwas falsch gemacht und — davor — gedacht.“1
Mario C. Palli

2. Strategisches Management und Unternehmensführung

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt bildet die Knappheit der Güter, welche uns zu einem ökonomischen Umgang mit Ressourcen auffordert. Das gilt um so mehr, dort, wo Gewinne erwirtschaftet werden sollen. Darüber geraten Unternehmen1 — ganz gleich ob Kleinmanufaktur oder „Global Player“ — unter Entscheidungsdruck. Begrenzt verfügbare Ressourcen sind unter Unsicherheit bestimmten Verwendungsalternativen zuzuweisen. Neben relativ „problemlosen“ Dispositionen ist gleichsam über Grundlegendes, Weitreichendes und Zukünftiges zu entscheiden: Wem fühlt man sich zu was verpflichtet (Ebene der Unternehmenspolitik)? In welcher (oder welchen) Domäne(n) (Branchen/Märkten) will man tätig sein? Wie genau soll es gelingen, vorteilhafte Positionen einzunehmen und diese nachhaltig zu verteidigen? Und wo liegt die Zukunft der Unternehmung (Ebene der Strategie)? Die Antworten bestimmen über Wesen, Ausrichtung und Erfolgsaussichten der Unternehmung; bewusst oder unbewusst, geplant aber auch zufällig, explizit oder implizit werden Commitments eingegangen. Diesen Teil der Führungsarbeit thematisiert die Strategische Unternehmensführung.2
Mario C. Palli

3. Anlässe und Gründe einer wertorientierten Unternehmensführung

Zusammenfassung
In den USA entstanden zu Beginn der achtziger Jahre erste Überlegungen, den Wert einer Unternehmung oder einzelner Unternehmensteile in die Zielsetzungen des Managements einzubinden. Professoren amerikanischer Business Schools, wie FRUHAN, RAPPAPORT oder COPELAND übertrugen vorhandenes Gedankengut aus der Finanzierungs- und Kapitalmarkttheorie1 auf die Unternehmensführung und entwickelten erste konzeptionelle Ansätze zur unternehmenswertorientierten Steuerung der Unternehmung.2 Amerikanische Beratungsunternehmungen griffen die Ideen auf und übertrugen sie in die Unternehmenspraxis3. Die publizitätsträchtigen freundlichen und unfreundlichen Übernahmen Mitte der 80er Jahre führten zu einer Diskussion der „neue“ Denkweise in Nordamerika. Erst nach dem Abflauen der Mergers and Acquisitions-Welle (M&A-Welle) in den USA nach dem Oktober-Crash 1987 gelang der Shareholder Value-Idee4 der Brückenschlag auf den europäischen Kontinent.5
Mario C. Palli

4. Ermittlung des Unternehmenswertes

Zusammenfassung
Nun soll der Unternehmenswert — der als Quantifizierung des Erfolgspotenzials einer Unternehmung angesehen werden kann — eingehender betrachtet werden. Die Entwicklung der Unternehmensbewertung bis hin zu oben genannter Definition des Unternehmenswertes wird im folgenden Kapitel illustriert. Um die Auswirkungen der Handlungsmöglichkeiten des Managements beurteilen zu können, ist daran anschließend die rechnerische Ermittlung des Unternehmenswertes zu untersuchen.
Mario C. Palli

5. Gestaltung eines wertorientierten Managementkonzeptes

Zusammenfassung
Nach dem Leitbild der wertorientierten Unternehmensführung ist es Ziel jeder Unternehmung, das Vermögen der Anteilseigner nachhaltig zu erhöhen. Dabei nimmt der Druck auf (insbesondere börsennotierte) Unternehmungen — sichtbaren Mehrwert zu schaffen, an denen die Aktionäre in Form von steigenden Aktienkursen und verbesserten Dividenden partizipieren1 — immer mehr zu. Es müssen daher alle unternehmerischen Aktivitäten konsequent auf den Unternehmenswert bzw. Shareholder Value bezogen werden und sich letztendlich an der Steigerung desselben messen lassen. Dies erfordert, dass zumindest ein Vermutungszusammenhang zwischen den geplanten Maßnahmen und dem zukünftigen Mehrwert formuliert werden kann.2
Mario C. Palli

6. Empirische Untersuchung der ATX Prime-Unternehmungen

Zusammenfassung
Im Anschluss an die theoretischen Ausführungen zur Gestaltung eines wertorientierten Managementkonzeptes werden im Folgenden die Ergebnisse einer empirischen Studie über die Verbreitung und Anwendung von Shareholder Value-Konzepten zur wertorientierten Unternehmensführung dargestellt.1 Die Erhebung zu dieser Studie wurde anhand eines Fragebogens durchgeführt.
Mario C. Palli

7. Entwicklungsstand des Shareholder Value-Ansatzes

Zusammenfassung
Mit der empirischen Untersuchung im vorigen Kapitel wird der Status Quo der wertorientierten Unternehmensführung bei den ATX Prime-Unternehmungen dargestellt. In diesem Kapitel erfolgt ein Vergleich, der die aktuellen Ergebnisse der Studie des Verfassers mit den bedeutendsten empirischen Untersuchungen zum Thema Entwicklungsstand des Shareholder Value im deutschsprachigen Raum’ untersucht. Dazu soll zunächst eine Bestandsaufnahme der wichtigsten empirischen Studien der letzten Jahre zu diesem Thema vorgenommen und auf ihre Vergleichbarkeit hin untersucht werden. Im Anschluss werden die wichtigsten Erkenntnisse der Studie des Verfassers vorgestellt und vergleichbaren Studien gegenübergestellt; damit soll ein umfassender Überblick über dem Stand der Implementierung der wertorientierten Unternehmensführung im deutschsprachigen Raum gegeben werden und des Weiteren aufzeigen, in welchen Bereichen noch weiterer Handlungsbedarf besteht.
Mario C. Palli

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Im abschließenden Kapital 8 werden zum einen die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zusammengefasst und zum anderen Entwicklungstendenzen und Zukunftsperspektiven der wertorientierten Unternehmensführung aufgezeigt.
Mario C. Palli

Backmatter

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