Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Nachdem die Entwicklung der Kostenrechnung weitgehend zum Stillstand gekommen war2 ist sie in letzter Zeit wieder zum Gegenstand einer lebhaft geführten Kontroverse in der Praxis geworden. Der Grund für die Wiederauflebung liegt weniger in der normativen Zwecksetzung der Kostenrechnung, nach der — dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit folgend — ein Betriebsablauf so zu steuern ist, „daß die betrieblichen Aufgaben mit dem geringsten Mitteleinsatz erfüllt werden“3. Vielmehr suchen Praktiker heute auch in der Kostenrechnung Führungsinformationen zur Bewältigung oder Vermeidung von Unternehmenskrisen.4 Der Schwerpunkt liegt demnach weniger auf der Frage der Steuerung der in der Vergangenheit geschaffenen Strukturen, sondern auf der Gestaltung zukunftsweisender Konzepte.
Ulrich Hermann

2. Ausgangssituation: Theoretische Positionierung der Kostenrechnung

Zusammenfassung
Die von den Grundlagenwissenschaften geprägte Kostenrechnungsforschung unterscheidet sich wissenschaftstheoretisch und forschungsmethodisch stark von dem Verständnis der angewandten Wissenschaften Ulrichs.2 Um die heutigen Methoden der Kostenrechnung zu verstehen, die Bedeutung der Aussagen ihrer Vertreter zu relativieren sowie ihre Neuausrichtung zu begründen soll als Gegenposition zu den in Kapitel 1 dargestellten angewandten Wissenschaften ihre forschungstheoretische Konzeption herausgearbeitet werden.
Ulrich Hermann

3. Ressourcenorientiertes Management aus Sicht der Kostenrechnung

Zusammenfassung
“As the firm’s environment changes, different (...) sets of resources and capabilities that bestows sustainable competitive advantage (...) have to be developed by firms. Core capabilities, by definition, cannot be purchased off the shelf but require strategic visions, development time, and sustained investment.”2 Visionen, Historie und anhaltende Investitionen in das Ressourcenpotential der Unternehmung etablieren über die Zeit eine verhaltensbestimmende Unternehmenskultur. Kultur ist ein dynamischer evolutionärer Prozeß, der zu Lösungen führt, die „gut genug funktioniert haben, um als selbstverständlich zu gelten und die einer neuen Generation von Gruppenmitgliedern als die richtige Art des Wahrnehmens, des Denkens, des Fühlens und des Tuns weitergegeben werden kann.“3
Ulrich Hermann

4. Modell eines ganzheitlichen Ressourcenmanagements

Zusammenfassung
Von besonderem Interesse für die Formulierung eines Ressourcenmanagementmodelles ist eine in jüngster Zeit recht lebhaft geführte Kontroverse im strategischen Management über die Frage, worauf sich letztlich Wettbewerbsvorteile von Unternehmungen begründen.2 Nach Lado/Boyd/Wright diskutieren im wesentlichen Vertreter des neoklassischen “Industrial Organization Ansatzes (IO)” (Bain, 1956; Hill, 1988; Porter, 1980, 1981, 1985)3 mit den Vertretern des auf Edith Penrose (1956)4 zurückgehenden “Resource Based View of the Firm (RBV)” (Barney, 1986, Wernerfeld, 1995; Reed & DeFillippi, 1990, u.a.)5 die Problemstellung, ob sich Profitraten systematisch eher interindustriell (IO-Ansatz) oder intraindustriell (RBV) unterscheiden.6
Ulrich Hermann

5. Ressourcenorientierte Kostenrechnung

Zusammenfassung
Wie im vorangegangenen Kapitel bereits aufgezeigt wurde, liegt der Schwerpunkt einer instrumentellen Unterstützung des Ressourcenmanagements auf der Bewertung des Ressourcenpotentials. Wurden bisher im wesentlichen die Inhalte der Bewertungsgrößen erläutert2, soll im folgenden die Bewertung selbst instrumentalisiert werden.
Ulrich Hermann

6. Anwendung des Ressourcenmanagementmodells (Fallbeispiel)

Zusammenfassung
Im folgenden soll die Anwendung des Ressourcenmanagementmodells in den wesentlichen Schritten am realen Fall einer Unternehmung erläutert werden. Das Fallbeispiel mußte aus Gründen der Geheimhaltung teilweise abgewandelt und neutralisiert werden. Zudem konnte aufgrund des umfangreichen Datenmaterials nicht alles im Detail erläutert werden, weshalb die Darstellung im Sinne einer Prinzipdarstellung stark vereinfacht wird. Insgesamt wird aber die Vorgehensweise zur Anwendung des Instrumentariums des Ressourcenmanagementmodells deutlich.
Ulrich Hermann

7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Der Schwerpunkt der Kostenrechnung in ihrer bisherigen Konzeption liegt auf der Steuerung betrieblicher Aufgaben unter geringstem Mitteleinsatz. Dieses die betriebswirtschaftliche Denkhaltung prägende sog. Wirtschaftlichkeitsprinzip folgt einem Produktivitätsparadigma („immer mehr Output oder immer weniger Input“), das industrielle Unternehmungen zunehmend in eine ausweglose Situation führt. Diese Situation offenbart sich in Massenentlassungen, in der aktuellen Standortdiskussion sowie massiven Abwanderungen von Unternehmungen ins „billige“ Ausland.
Ulrich Hermann

8. Literatur

Ohne Zusammenfassung
Ulrich Hermann

Backmatter

Weitere Informationen