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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Orientierung des Managements am Wert einer Unternehmung für ihre Anteilseigner hält seit Anfang der achtziger Jahre zunehmend Einzug in die internationale Unternehmungspraxis sowie in die Managementforschung und -lehre.1 Die Auseinandersetzung der Theorie mit wertorientierten strategischen Planungskonzepten hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Rappaport2, Reimann3 und Fruhan4. Zugrunde liegt eine Integration von Erkenntnissen der Finanzmarkttheorie und strategischen Planungskonzepten.5 Als Ziel und Erfolgsmassstab der strategischen Planung wird dabei die Erwirtschaftung einer erwarteten Mindestverzinsung des durch die Aktionäre investierten Risikokapitals eingeführt.6 Diese fordern „entsprechend der modernen Portfolio- und Kapitalmarkttheorie eine risikogerechte Rendite“7, die sich aus der Wertentwicklung des Aktionärsvermögens, somit also der Wertsteigerung der Unternehmung zu ergeben hat. Der Wert einer Unternehmung resultiert dabei aus dem Gegenwartswert der erwarteten operativen Einnahmenüberschüsse, die nicht für Investitionen benötigt werden,8 folglich an die Kapitalgeber zurückfliessen können.9 Die Steigerung des so ermittelten Unternehmungswertes wird damit zum Ziel der M&A-Aktivitäten der Unternehmung, seine Maximierung zum entscheidenden Kriterium der Auswahl von Strategiealternativen im Rahmen der strategischen Planung.
Achim Fechtel

Kapitel 2. Problemrelevante theoretische Grundlagen

Zusammenfassung
Kapitel 2 soll zunächst die begrifflich-theoretischen Grundlagen des Forschungsthemas aufzeigen. Dabei werden die Kernbegriffe der Auseinandersetzung mit dem wertorientierten strategischen Management definiert. Soweit für die Realisierung des Forschungsziels notwendig, werden formal-begriffliche Denk- und Bezugsrahmen eingeführt, die dazu dienen, eine Erfassung und Beschreibung der relevanten Teilaspekte des Problems zu erleichtern. Daneben werden Kernaussagen der zugrundeliegenden Forschung im Bereich der Finanzmarkttheorie und zum strategischen Management dargelegt, die Voraussetzung eines Verständnisses der weiteren Ausführungen sind.
Achim Fechtel

Kapitel 3. Wertorientierte Strategie

Zusammenfassung
Im Rahmen des Kapitels wird die inhaltliche Komponente eines wertorientierten strategischen Managements betrachtet. Den Ausgangspunkt bildet die Darstellung der notwendigen Integration und der besonderen Gewichtung wertorientierter Aspekte im Zielsystem einer Unternehmung. Daneben soll die Beurteilung der Wertschaffung unterschiedlicher Strategie-Alternativen als logische Basis der Formulierung einer wertorientierten Unternehmungspolitik eingeführt werden. Im Anschluss werden zunächst die zum Verständnis der Stossrichtungen wertorientierter Strategieansätze notwendigen Inhalte klassischer Strategiekonzepte in einer knappen Übersicht diskutiert. Dabei erfolgt bewusst eine Beschränkung auf die im weiteren Verlauf der Arbeit argumentationsrelevanten Kernaspekte. Darauf aufbauend lassen sich die wichtigsten alternativen Wertmanagementmodelle in ihren zentralen Aussagen darstellen, um anschliessend Gemeinsamkeiten und Unterschiede in bezug auf ihre inhaltlichen Ausprägungen herausarbeiten zu können. Im Rahmen einer abschliessenden Übersicht werden schliesslich die inhaltlichen Kernaspekte eines wertorientierten strategischen Managements auf den unterschiedlichen relevanten Ebenen der Geschäfts- und der Unternehmungsstrategie zusammengefasst und die resultierenden Grenzen und Gefahren einer derartigen Ausrichtung der Unternehmungspolitik aufgezeigt.
Achim Fechtel

Kapitel 4. Wertorientierte Strukturen, Prozesse und Instrumente

Zusammenfassung
Wie bereits dargelegt, ist von einer engen Wechselwirkung inhaltlicher Strategien und struktureller Aspekte der Unternehmungsführung auszugehen.1 Über Chandlers historische Grundthese2 hinaus kann unterstellt werden, dass in der Managementpraxis nicht nur eine strategiekonforme Strukturgestaltung zu erfolgen hat, sondern die Charakteristika der Unternehmungsstruktur ihrerseits einen signifikanten Einfluss auf die emergenten Strategien besitzen. Eine enge Interdependenz gilt besonders im Kontext eines wertorientierten Managements. Denn die Struktur ist zum einen der Rahmen einer Entwicklung und Durchsetzung wertorientierter Strategien, determiniert also in dieser Diktion deren Inhalt. Zum anderen ist sie die Grundlage und Quelle wettbewerbsrelevanter Kernfähigkeiten, die ihrerseits, wie gezeigt, inhaltliche Kernbestandteile eines wertorientierten strategischen Managements darstellen können. In diesem Sinne ist die Struktur einer Unternehmung gerade im Sinne der geforderten dauerhaften positiven Dynamik durchaus als eigenständiges Wertpotential zu verstehen.3
Achim Fechtel

Kapitel 5. Wertorientierte Kultur

Zusammenfassung
Im Kontext der skizzierten Bausteine eines wertorientierten strategischen Managements ist in der wertorientierten Unternehmungskultur ein nicht zu vernachlässigender Aspekt zu sehen. Gemessen an der relativen Bedeutung für die nachhaltige Integration der Wertorientierung im Rahmen des strategischen Managements von Mehrgeschäfts-Unternehmungen kommt ihr jedoch verglichen mit inhaltlich strategischen und den detailliert ausgeführten strukturellen Gesichtspunkten eine eher nachgeordnete Rolle zu. Im Sinne einer fokussierten Detailbetrachtung der Kernaspekte des Wertmanagements seien deshalb die weniger bedeutenden kulturrelevanten Fragestellungen an dieser Stelle in der gebotenen relativen Kürze betrachtet. Dazu werden ausgehend von einer Klärung des Kulturverständnisses der vorliegenden Arbeit zwei unternehmungskulturbezogene Kernfragen des wertorientierten strategischen Managements betrachtet:
  • Verankerung der Wertorientierung als geteilte Werthaltung
  • Fit der Unternehmungskultur mit wertorientierten Strategien und Strukturen sowie mit der Umwelt
Achim Fechtel

Kapitel 6. Fallstudie: Wertorientiertes Management bei der VEBA AG

Zusammenfassung
Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln entlang den an der Weitschaffung für die Eigenkapitalgeber ausgerichteten inhaltlichen Strategien, wertorientierten Strukturen, Prozessen und Instrumenten sowie entsprechend geprägten Unternehmungskulturen die konzeptionellen Bausteine eines ganzheitlich wertorientierten strategischen Managements diskutiert wurden, dient die vorliegende Fallstudie, wie in Abschnitt 1.4. definiert, einer Illustration der dargelegten Aspekte anhand eines geeigneten Beispiels aus der Unternehmungspraxis.1 Die VEBA AG wurde als im Rahmen der Einzelfallstudie zu untersuchende Unternehmung ausgewählt, da sie als eine der Pionierunternehmungen des Shareholder Value Management im deutschsprachigen Raum gilt,2 und bei der Implementierung einer grundlegenden Wertorientierung im Kontext der Unternehmungsführung am weitesten fortgeschritten sein dürfte.3
Achim Fechtel

Kapitel 7. Kritische Würdigung und Ausblick

Zusammenfassung
Nach einer Klärung der wissenschaftstheoretischen Grundposition, der Vorgehensweise und Grundstruktur sowie der begrifflichen Grundlagen der vorliegenden Arbeit wurden zunächst die problemrelevanten theoretischen Grundlagen eines wertorientierten strategischen Managements erarbeitet. Dazu wurden mit der Effizienzmarkt-, der Portfolio- und der Capital Asset Pricing-Theorie zunächst die Hauptkomponenten der Modernen Finanzierungs- und Kapitalmarkttheorie skizziert. Diese dienten gleichsam als Grundlage der anschliessend diskutierten Basiskonzepte zum Wert der Unternehmung und zum Shareholder Value als Unternehmungsziel.
Achim Fechtel

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