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01.06.2011 | State of the Art | Ausgabe 3/2011

WIRTSCHAFTSINFORMATIK 3/2011

Wertorientierung im Prozessmanagement

Forschungslücke und Beitrag zu betriebswirtschaftlich fundierten Prozessmanagement-Entscheidungen

Zeitschrift:
WIRTSCHAFTSINFORMATIK > Ausgabe 3/2011
Autoren:
Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl, Dr. Maximilian Röglinger, Dr. Stefan Stöckl, Dr. Kathrin S. Braunwarth
Wichtige Hinweise

Zusätzliche Information

ist in der Online-Version dieses Beitrags (doi: 10.​1007/​s11576-011-0271-5) enthalten.
Angenommen nach drei Überarbeitungen durch Prof. Dr. Peter Buxmann.
This article is also available in English via http://​www.​springerlink.​com and http://​www.​bise-journal.​org: Buhl HU, Röglinger M, Stöckl S, Braunwarth KS (2011) Value orientation in process management. Research gap and contribution to economically well-founded decisions in process management. Bus Inf Syst Eng. doi: 10.​1007/​s12599-011-0157-5.

Zusammenfassung

Unbestritten hat sich die Prozessorientierung spätestens seit den 1990er Jahren als ein zentrales Paradigma der Organisationsgestaltung etabliert. Seitdem haben alle Teilaufgaben des Prozessmanagements eine Reifung durchlaufen. Prozessmanagement-Entscheidungen hingegen mangelt es an einer betriebswirtschaftlich fundierten Zielorientierung. Sie werden i. d. R. anhand von qualitativen bzw. technischen Kriterien oder Plausibilitätsüberlegungen getroffen, die nur bedingt mit marktwirtschaftlichen Unternehmenszielen konform sind. Prozessgestaltungsalternativen lassen sich daher schwer vergleichen. Eine integrierte Betrachtung mit anderen Bewertungsobjekten ist unmöglich. Diese Situation erstaunt, da Prozessmanagement-Entscheidungen Investitionsprojekte mit unterschiedlicher Ertrags-/Risikoposition und Kapitalbindung zugrunde liegen sowie der Bedarf einer an der Unternehmenszielerreichung ausgerichteten Prozessgestaltung bekannt ist. Zudem existiert mit der Wertorientierten Unternehmensführung ein in der betriebswirtschaftlichen Forschung anerkanntes Paradigma, das unter bestimmten Voraussetzungen die Ertrags- und Risikowirkung von Entscheidungen auf die Unternehmenszielerreichung über Unternehmensbereiche, Hierarchiestufen und Bewertungsobjekte hinweg zu analysieren vermag. Dies führt zu der Hypothese, dass sich das Prozessmanagement im Allgemeinen und die Zielorientierung von Prozessmanagement-Entscheidungen im Speziellen weitestgehend unabhängig von den Erkenntnissen der Wertorientierten Unternehmensführung entwickelt haben. Im vorliegenden Beitrag kann diese Hypothese auf Basis einer Stichprobe aus Prozessmanagement-Publikationen bestätigt werden. Hierzu wird die Forschungslücke hinsichtlich der Wertorientierung im Prozessmanagement herausgearbeitet. Um die Brücke zwischen Wertorientierter Unternehmensführung und prozessorientierter Organisationsgestaltung zu schlagen, werden betriebswirtschaftlich fundierte Zielfunktionen auf Prozessmanagement-Entscheidungen übertragen.

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