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14.11.2013 | Wertpapiergeschäft | Im Fokus | Onlineartikel

Mit der Analyse von Finanzdaten zum Erfolg

Autor:
Jan F. Wagner
1:30 Min. Lesedauer

Ein effektives Management von Finanzdaten verleiht nach Ansicht von zwei Drittel der institutionellen Anleger einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Das geht aus einer neuen Umfrage der amerikanischen Depotbank State Street hervor.

Allerdings glauben nur 29 Prozent der Anleger der Umfrage zufolge, dass sie über die Technik verfügen, um die Fülle von Finanzdaten wie Kurse, Charts oder Firmeninfos effektiv zu managen. Für die Umfrage hat die Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag von State Street rund 400 institutionelle Anleger weltweit befragt. Zu den Investoren zählten Fondsgesellschaften, Banken, Versicherer und Pensionskassen.

Anleger mit einem effektiven Finanzdatenmanagement bezeichnete State Street als „Vorreiter“, Anleger ohne diese Fähigkeit als „Nachzügler“. Um den qualitativen Unterschied zwischen den beiden Gruppen zu zeigen, verwies State Street auf weitere Umfrageergebnisse.

So sind 92 Prozent der Vorreiter der Meinung, dass ihr Daten- und Analysemanagement mit dem Geschäftswachstum Schritt halten kann. Das glaubte wiederum nur die Hälfte der Nachzügler über sich. Im Hinblick auf ihre Fähigkeiten zu Stresstests von Portfolios sind 68 Prozent der Vorreiter zuversichtlich. Untern den Nachzüglern trifft dies auf 38 Prozent zu. Auch im Hinblick auf die Integration von Performance- und Risikoanalysen sind fast drei Viertel der Datenvorreiter zuversichtlich. Bei den Nachzüglern sind das nur 50 Prozent.

Durch zielführende Analyse in die Führungsrolle

„Daten ohne eine zielführende Analyse ist schlichtweg nutzloses Rauschen“, sagt Jeff Conway, Leiter von State Street Global Exchange. „Unternehmen, denen es gelingt, die richtigen Schwerpunkte im Bereich Datenmanagement zu setzen, werden künftig die Führung übernehmen – schon weil es immer schwieriger wird, Anlagemöglichkeiten auszumachen und die Ausführung von Investments immer komplexer wird.“

Mit 19,2 Billionen US-Dollar unter Verwahrung und Administration ist State Street aus Boston, USA, einer der größten Depotbanken der Welt. Einen Überblick über den deutschen Markt der Anbieter von Depotbankdienstleistungen geben die Springer-Autoren Volker Braunberger, Oliver Everling und Uwe Rieken in ihrem Handbuch "Rating von Depotbank und Master-KAG".

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