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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

8. Wertschöpfung, die der Gesellschaft dient

Carl Heines Wirken als verantwortliches Unternehmertum

verfasst von : Andreas Suchanek

Erschienen in: Von der Industriemetropole zur resilienten Stadt

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Dieser Beitrag betrachtet das Wirken des Unternehmers Carl Heine aus wirtschaftsethischer Sicht. Ausgangspunkt ist die folgende „Goldene Regel“ der Wirtschaftsethik: „Investiere in die Bedingungen der gesellschaftlichen Zusammenarbeit“. Heines Haltung und Tun ist in vielfältiger Hinsicht ein Beispiel für die Umsetzung dieser Regel als Unternehmer, dessen Aktivitäten maßgeblich zur Blüte Leipzigs im 19. Jahrhundert beitrugen. In einem weiteren Schritt werden diese Überlegungen in die heutige Zeit übertragen mit Blick auf die Frage, welche Erwartungen man legitimer Weise heute an Unternehmen und Unternehmer stellen kann.
Fußnoten
1
Später wird sich die Schreibweise „Karl“ seines Vornamens durchsetzen. Offenbar geht dies auf Konrad Duden zurück (https://​www.​leipzig-lexikon.​de/​biogramm/​Heine_​Carl.​htm).
 
2
Ausführlich hierzu z. B. Bauschke, Die Goldene Regel.
 
3
So der Untertitel des Aufsatzes von Reiner, Die „Goldene Regel“.
 
4
Siehe exemplarisch Axelrod, Die Evolution der Kooperation.
 
5
Suchanek, Ökonomische Ethik.
 
6
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung, wie z. B. Unternehmer:innen, verzichtet. Entsprechende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung
stets für alle Geschlechter.
 
7
Die Literatur zu Unternehmertum – oder wie es heute oft heißt: Entrepreneurship – zeigt, wie so oft bei solchen Grundbegriffen, ein weites Spektrum inhaltlicher Bestimmungen. Exemplarisch: Blum/Leibbrand, Entrepreneurship und Unternehmertum.
 
8
Kirchgeorg u. a., Das Leipziger Führungsmodell.
 
9
Die Literaturlage zu Carl Heine ist, trotz seiner Bedeutung für Leipzig, durchaus dürftig. Zwei Standardquellen sind Goetz, Dr. Carl Erdmann Heine, der auf knappen 16 Seiten authentische Eindrücke zu Heine von einem Zeitgenossen und Freund vermittelt, und Krüger, Carl Heine.
 
10
Goetz, Heine, S. 5.
 
11
Zudem war er von 1874 bis 1877 Reichstagsabgeordneter.
 
12
Greiling, Heine.
 
13
1839 war das Jahr, in dem die Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie (LDE) die erste deutsche Ferneisenbahnstrecke Leipzig-Dresden aufnahm.
 
14
Koch, Leipziger Westend Baugesellschaft.
 
15
Dazu etwa Schaltegger, A Framework for Ecopreneurship.
 
16
Vielfältige weiterführende Informationen und Beispiele lassen sich etwa bei der Bertelsmann-Stiftung finden, s. exemplarisch https://​www.​bertelsmann-stiftung.​de/​de/​publikationen/​publikation/​did/​unternehmen-fuer-die-region.
 
17
Goetz, Heine, S. 14 (eigene Hervorhebung).
 
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Axelrod, R., Die Evolution der Kooperation, Berlin 2014. Axelrod, R., Die Evolution der Kooperation, Berlin 2014.
2.
Zurück zum Zitat Bauschke, M., Die Goldene Regel, Berlin 2010. Bauschke, M., Die Goldene Regel, Berlin 2010.
3.
Zurück zum Zitat Blum, U./F. Leibbrand, Entrepreneurship und Unternehmertum, Wiesbaden 2001. Blum, U./F. Leibbrand, Entrepreneurship und Unternehmertum, Wiesbaden 2001.
4.
Zurück zum Zitat Goetz, F., Dr. Carl Erdmann Heine. Sein Leben und Schaffen, Leipzig 1897. Goetz, F., Dr. Carl Erdmann Heine. Sein Leben und Schaffen, Leipzig 1897.
6.
Zurück zum Zitat Kirchgeorg, M./T. Meynhardt/A. Pinkwart/A. Suchanek/H. Zülch, Das Leipziger Führungsmodell: Führen und beitragen, Leipzig 2019. Kirchgeorg, M./T. Meynhardt/A. Pinkwart/A. Suchanek/H. Zülch, Das Leipziger Führungsmodell: Führen und beitragen, Leipzig 2019.
7.
Zurück zum Zitat Koch, Th., Leipziger Westend Baugesellschaft Leipzig 1888–1938, Leipzig 1938. Koch, Th., Leipziger Westend Baugesellschaft Leipzig 1888–1938, Leipzig 1938.
8.
Zurück zum Zitat Krüger, U., Carl Heine. Der Mann, der Leipzig zur Industriestadt machte, Erfurt 2008. Krüger, U., Carl Heine. Der Mann, der Leipzig zur Industriestadt machte, Erfurt 2008.
9.
Zurück zum Zitat Reiner, H., Die „Goldene Regel“. Die Bedeutung einer sittlichen Grundformel der Menschheit, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 3/1, 1948, S. 74–105. Reiner, H., Die „Goldene Regel“. Die Bedeutung einer sittlichen Grundformel der Menschheit, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 3/1, 1948, S. 74–105.
10.
Zurück zum Zitat Schaltegger, S., A Framework for Ecopreneurship, in: Greener Management International 38, 2002, S. 45–58. Schaltegger, S., A Framework for Ecopreneurship, in: Greener Management International 38, 2002, S. 45–58.
11.
Zurück zum Zitat Suchanek, A., Ökonomische Ethik, München 22007. Suchanek, A., Ökonomische Ethik, München 22007.
Metadaten
Titel
Wertschöpfung, die der Gesellschaft dient
verfasst von
Andreas Suchanek
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37302-3_8