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Über dieses Buch

In Europa wird ein ansteigender Konkurrenzdruck zwischen den dort angesiedelten Messeveranstaltern spürbar. In Ländern wie China, Russland oder den Vereinigten Arabischen Emiraten entstehen neue, viel versprechende Messemärkte. Bislang galten die europäischen Messeveranstalter als weltweit führend. Die sich abzeichnenden Entwicklungen erzwingen jedoch die Frage, unter welchen Voraussetzungen dies auch weiterhin der Fall sein wird. Das Wissen um die eigene Wettbewerbsfähigkeit nimmt für Messeveranstalter einen geradezu existenziellen Stellenwert ein.
Im vorliegenden Werk widmet sich Rowena Arzt der Frage, wie die Wettbewerbsfähigkeit von Messeveranstaltern bestimmt und beeinflusst werden kann. Hierzu entwickelt sie einen multidimensionalen Bezugsrahmen, der sich auf 20 Faktoren stützt. Dieser Bezugsrahmen bildet den Ausgangspunkt für den empirischen Teil der Arbeit, in dem Konzept und Ergebnisse der ersten europaweiten Benchmark-Studie zur Wettbewerbsfähigkeit von Messeveranstaltern vorgestellt, erläutert und analysiert werden. Unterstützt wurde diese Studie von dem European Chapter der UFI, The Global Association of Exhibition Industry.
Dieses Buch richtet sich sowohl an Studierende der Messewirtschaft als auch an Messemanager und die breitere Fachöffentlichkeit.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Durch die Veränderungen des politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Umfelds ist seit einigen Jahren in vielen Wirtschaftsbereichen eine Intensivierung des Wettbewerbs zu verzeichnen. Dies gilt auch für die europäische Messebranche, welche gegenwärtig vor größeren Veränderungen und Umbrüchen steht. Lange Zeit wiesen die traditionellen Messeveranstalter des mittleren und westlichen Europas in einem wachsenden innereuropäischen Messemarkt eine gefestigte Wettbewerbsposition auf. Sie galten mit ungefähr 7000 regelmäßig stattfindenden Messen weltweit als Marktführer.
Rowena Arzt

Das Phänomen der Wettbewerbsfähigkeit

Die Suche nach einem geeigneten Instrumentarium zur Bestimmung der Wettbewerbsfähigkeit von europäischen Messeveranstaltern bildet den Kern dieser Arbeit. Um sich eingehender mit dem Themengebiet Wettbewerbsfähigkeit sowie den damit verbundenen Aspekten beschäftigen zu können, muss zunächst der Begriff an sich erläutert werden. Eine Auseinandersetzung mit dem Terminus Wettbewerbsfähigkeit erfolgt im ersten Gliederungspunkt dieses Kapitels. Für ein besseres Begriffsverständnis wird in Gliederungspunkt B.II das Verhältnis von Wettbewerbsfähigkeit und Wettbewerbsvorteilen diskutiert.
Rowena Arzt

Charakteristische Eigenschaften der Messebranche unter besonderer Beachtung der Spezifika von Messeunternehmen

Der Begriff „Messe“ wird einerseits als Terminus für die Messeveranstaltung als Produkt und andererseits auch für dasjenige Unternehmen verwendet, welches die Messeveranstaltung organisiert. Messen erfüllen als Informations- und Kommunikationsplattform sowie als Ort der Vertragsanbahnung und des Vertragsabschlusses eine wichtige Funktion im Rahmen des Wirtschaftslebens. Ihre Besonderheiten und die Spezifika von Messeveranstaltern bilden den Gegenstand der Gliederungspunkte C.I, C.II und C.III dieses Kapitels. In Gliederungspunkt C.IV werden die aktuellen Entwicklungen des Wettbewerbs in der Messewirtschaft erläutert, bevor das Kapitel in Gliederungspunkt C.V mit einer Zusammenfassung schließt.
Rowena Arzt

Diskussion der Wettbewerbsfähigkeit in der messespezifischen Literatur und in branchenübergreifenden Ansätzen

Gegenwärtig ist die europäische Messebranche von Veränderungen geprägt, die eine grundlegende Beschäftigung mit wettbewerbsstrategischen Fragestellungen für Messeunternehmen unabdingbar machen. Messeveranstalter müssen sich aufgrund der wachsenden (Über-)Kapazitäten weltweit, den bedeutsamer werdenden asiatischen Messemärkten und der zunehmenden Zahl an Messeveranstaltungen zu gleichen Themenbereichen ihrer Fähigkeiten und Voraussetzungen bewusst werden, die für ein erfolgreiches Bestehen am Markt notwendig sind. Hierzu müssen in einem ersten Schritt diese zentralen Fähigkeiten und Potenziale identifiziert werden, um sie dann in einem nächsten Schritt in Relation zu den Wettbewerbern beurteilen zu können.
Rowena Arzt

Ein multidimensionaler Ansatz zur Erklärung der Wettbewerbsfähigkeit von Messeveranstaltern

Die Ergebnisse der vorangegangenen Kapitel zeigen, dass bei der Konzeption eines Ansatzes zur Erfassung der Wettbewerbsfähigkeit von Messeveranstaltern sowohl allgemeine Anforderungen als auch messespezifische Sachverhalte zu berücksichtigen sind.
Rowena Arzt

Empirische Analyse der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Messeveranstalter

Ein Anwendungsbeispiel für den in dieser Arbeit hergeleiteten theoretischen Bezugsrahmen zur Analyse der Wettbewerbsfähigkeit von Messeveranstaltern stellt die am Institut für Messewirtschaft und Distributionsforschung der Universität zu Köln durchgeführte „UFI European Chapter Benchmark Study“ dar. Zielgruppe dieser Studie waren Messegesellschaften, welche zum so genannten European Chapter des Weltmesseverbands UFI (The Global Association of the Exhibition Industry) gehören. Von den bei Initiierung der Studie potenziell in Frage kommenden ca. 100 Unternehmen erklärten sich 27 Messeveranstalter bereit, an der Studie teilzunehmen.
Rowena Arzt

Fazit und Ausblick

Ausgangspunkt für den in dieser Arbeit entwickelten Bezugsrahmen waren zum einen der zunehmende Konkurrenzdruck in der Messewirtschaft und zum anderen die in der messespezifischen Managementliteratur bisher fehlende Diskussion von Ansätzen zur Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit.
Rowena Arzt

Backmatter

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