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When is it good enough? - Softwareprojekte im Zeitalter generativer KI

  • 2025
  • Buch
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Über dieses Buch

Die Disruption durch Generative Künstliche Intelligenz verändert die Digitalisierung grundlegend und nachhaltig.

Während klassische Systeme auf Regeln und Modellierbarkeit beruhen, stellen aktuell insbesondere Large Language Models diese Gewissheiten auf den Kopf. Aus unscharfen Faktoren muss nun ein neues Fundament gegossen werden: Nicht-Determinismus, dynamisch Veränderliches und natürliche Sprache.

Dieses Buch lädt dazu ein, Unschärfe als Gestaltungsraum zu begreifen. In diesem Raum wird das lebendig, was wir früher ausgegrenzt haben: Ausnahmen, Unvorhergesehenes, Menschliches. Wir sind überzeugt: Wer diesen Raum mutig betritt, kann Digitalisierung neu denken.

Anhand konkreter Beispiele entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Emotionen, Menschen und der Wirkung KI-generierter Antworten über Anforderungsanalyse bis zur Softwarearchitektur – zeigt das Buch, wie Unternehmen erfolgreiche Lösungen im Zeitalter von GenAI gestalten können.

Ob Führungskraft, Teammitglied oder einfach neugierig auf das Morgen: Dieses Buch ist für alle, die die Zukunft nicht verpassen wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Einleitung - Willkommen im Zeitalter der Unschärfe
Zusammenfassung
Die Welt verändert sich aktuell in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Die große Transformation der Stunde ist die der Künstlichen Intelligenz (KI), oder im Englischen Artificial Intelligence (AI). Genauer: Unser Fokus liegt auf Generative Artificial Intelligence (GenAI), also Systemen, die aus gelernten Mustern neue Inhalte erstellen können.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Emotionen im Fokus
Zusammenfassung
Software war nie ein rein rationales Feld – und doch wurde sie oft so behandelt. Anforderungen wurden spezifiziert, Systeme entworfen, Funktionen implementiert. Die Interaktion mit IT-Systemen wurde primär über funktionale Kriterien bewertet: Ist das System effizient, zuverlässig, skalierbar? Emotionen galten, wenn überhaupt, als Thema der (UX) – etwas, das man gestalten konnte, aber selten als konstitutiver Teil des Produkts.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Ambiguitätstoleranz – Der Umgang mit fehlender Eindeutigkeit
Zusammenfassung
Vorweg: Selbstverständlich ist und bleibt Klarheit eine wichtige Währung auf allen Ebenen der Zusammenarbeit – auch in Digitalisierungsprojekten.Wovon wir uns aber beim Umgang mit generativer KI verabschieden müssen ist der Wunsch, Klarheit durch kleinteilige, eindeutige Spezifikation zu erreichen.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Einschub – wie ticken LLMs eigentlich?
Zusammenfassung
Bevor wir tiefer in die Projektpraxis einsteigen, ein kurzer Halt: Wie ticken Sprachmodelle eigentlich? In diesem Kapitel wollen wir ein grundlegendes Verständnis über die Wirkungsweise von LLMs schaffen. Ohne dieses Verständnis wird es nicht immer gelingen, sicher durch den Raum der Konzepte zu navigieren, den wir in den folgenden Kapiteln gemeinsam öffnen werden. Genauso schwer wird es fallen, souverän und mit dem Blick für das Wesentliche die Herausforderungen in echten Projekten zu meistern – strategisch, bei der Entwicklung von Ideen, in der Entscheidungsfindung und in der Umsetzung.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Anforderungsanalyse – Navigieren im Nebel
Zusammenfassung
Bisher haben wir uns sehr generell und eher theoretisch mit den Auswirkungen des neuen Wesens der Technologie „generative KI“ beschäftigt. Nunwollen wir endlich die ersten Schritte in die Welt der Projektrealität wagen. Und sehr oft beginnen Projekte mit einem Wunsch . . .
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Product Ownership – Ownen der Unsicherheit
Zusammenfassung
Es gibt Fragen, die sich als stille Achsen durch ganze Projekte ziehen. Sie werden nicht immer offen gestellt, aber sie sind immer da – in der Diskussion, im Review, im Austausch: „When is it good enough?“
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
UX für das Ungewisse
Zusammenfassung
Warum Vertrauen wichtiger ist als Perfektion – und warum Gestaltung neu gedacht werden sollte.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Softwarearchitektur – Das Unkontrollierbare kontrollieren
Zusammenfassung
LLMs eröffnen eine neue Welt digitaler Produkte und Wertschöpfung – und zwar in einem Tempo, das eher an eine Sturmfahrt als an sorgfältige Architektur erinnert.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Software Engineering neu gedacht
Zusammenfassung
Im letzten Kapitel haben wir uns mit den neuen Konzepten im Lösungsraum von GenAI-Software befasst: WAS wollen wir in Zukunft bauen und was ist der passende Gestaltungsrahmen? In diesem Kapitel soll es nun um die Frage gehen; WIE kommen wir da hin? Oder ganz fundamental: WIE wird in Zukunft Software entwickelt?
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Qualität: Von exakter Gleichheit zu vertrauenswürdiger Unschärfe
Zusammenfassung
In der klassischen Softwareentwicklung ist Testing eine klare Angelegenheit: Eine Funktion erhält einen definierten Input und liefert entweder das erwartete Ergebnis oder nicht. Ein Test fällt durch oder besteht. Gut oder schlecht, schwarz oder weiß – dieWelt der booleschen Logik bietet uns eine beruhigende Sicherheit.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Sicherheit: Schutzmauern für LLMs errichten
Zusammenfassung
In den unendlichen Weiten der natürlichen Sprache lauern leider auch neuartige Wege, die Integrität von Systemen anzugreifen. Das klassische Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Angreifer und Verteidiger abwechselnd immer wieder neue Taktiken entwickeln, hat ein neues Spielfeld bekommen.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Toolgestützte Praxis
Zusammenfassung
Wir befinden uns aktuell noch immer in der Phase „Kampf um die Deutungshoheit“ über eine extrem disruptive Technologie. Noch dazu geht es dabei um eine Technologie, die verspricht, eine Schneise der Verwüstung durch den Arbeitsmarkt und heutige Rollenbilder und Arbeitsprofile zu schlagen (zumindest aus Sicht der Bewahrer des Status Quo).
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Ausblick: Multimodalität und was noch kommt
Zusammenfassung
Wir vermuten, dass auch Sie nach Lektüre dieses Buches zum Schluss kommen: Die Digitalisierung natürlicher Sprache ist eine Disruption, die übergreifend und auf allen Ebenen heutige Vorstellungen davon, was Software ist und wie sie entsteht, aus den Angeln heben wird. LLMs ermöglichen es uns heute, Probleme „in die Hand von Maschinen“ zu legen, die vor wenigen Jahren ausschließlich manuell durch Menschen erledigt werden konnten. Mehr noch: Diese neue Art der Automatisierung berührt uns Menschen zum ersten Mal wirklich in unserer Identität als „kreative, denkende Wesen“.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Ausblick Reloaded: eine Vision zur KI-nativen Organisation
Zusammenfassung
In unserem Buch haben wir viele Perspektiven der Veränderung durch KI beleuchtet. Eine weitere Frage, deren Beantwortung vermutlich eigene Bücher füllen könnte, ist die nach der Auswirkung von GenAI auf ganze Unternehmen und Organisationsformen.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Zusammenfassung (the End)
Zusammenfassung
Die Arbeit mit generativer KI verändert, wie wir Software denken, gestalten und verantworten. Dieses Buch versucht, diese Veränderung nicht nur technisch zu beschreiben, sondern konzeptionell zu fassen – als Verschiebung von Gewissheiten hin zu neuen Formen von Unsicherheit, Ambiguität und Gestaltungsspielräumen.
Tessa Pfattheicher, Tehseen Rug, Felix Böhmer
Backmatter
Titel
When is it good enough? - Softwareprojekte im Zeitalter generativer KI
Verfasst von
Tessa Pfattheicher
Tehseen Rug
Felix Böhmer
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-658-50100-6
Print ISBN
978-3-658-50099-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-50100-6

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