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Über dieses Buch

Alle Fakten zur Unternehmensnachfolge in einem Buch

Trotz der derzeit immer noch großen Start-up Euphorie ist die Regelung der Nachfolge von mittelständischen Unternehmen für die deutsche Wirtschaft essenziell. Der Verkauf an Finanzinvestoren mag zwar oft auf den ersten Blick verlockend sein, dient aber nicht immer der langfristigen Zukunftssicherung dieser Unternehmen. Das Buch „Wie regele ich meine Nachfolge? - Leitfaden für Familienunternehmen“ von Herausgeberin Anna Nagl gibt konkrete Antworten, um die Nachfolgeplanung in Familienbetrieben gründlich und frühzeitig vorzubereiten. Dazu wirft es einen Blick auf folgende Themen:

1. Psychologische Faktoren, Herausforderungen und Lösungen

2. Ausgestaltung, Rechte und Aufgaben eines Beirats

3. Fallstudien für den erfolgreichen Generationswechsel

Neu in dieser Auflage

In der nunmehr 3. Auflage des Buches wurde u.a. ein Kapitel mit Tipps für eine ungeplante Nachfolge aufgrund eines plötzlichen Todesfalls mit aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Was ist, wenn ich aufhöre?

Ergebnisse einer Studie zur Nachfolgeregelung in Familienunternehmen
Zusammenfassung
Die Regelung der Nachfolge ist heute für viele Unternehmen zum Problem geworden, denn die junge Generation ist zunehmend nicht mehr daran interessiert, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Entweder weil sie nicht bereit ist, so viel Zeit, Energie und Nervenstress aufzuwenden, wie das ihre Eltern ihr Leben lang getan haben, oder weil sie nicht fähig ist, das Unternehmen weiterzuführen oder weil sie die Zukunft des Unternehmens nicht positiv genug einschätzt. Für zahlreiche Unternehmen ist es heute schwieriger eine Nachfolge zu finden, da die Geschäftsmodelle den Anforderungen des Marktes nicht mehr genügen. Da die Problematik der ungeregelten Nachfolge zwar allgemein bekannt ist, zuverlässige Daten aber bislang fehlten, werden im ersten Kapitel empirische Daten und Fakten vorgestellt, wie sie aus der Studie der Herausgeberin über die Nachfolgeregelung deutscher Familienbetriebe hervorgehen – sozusagen eine Momentaufnahme in der Frage der Nachfolgeregelung.
Anna Nagl

2. Was ist bei der Regelung der Nachfolge zu bedenken?

Handlungsempfehlungen für die Praxis
Zusammenfassung
Auf die Erkenntnisse aus der Studie für die Unternehmer, die vor der Aufgabe stehen, die Nachfolgefrage im eigenen Unternehmen zu klären, wird in diesem Kapitel eingegangen. Die folgenden Aussagen lassen sich für alle Fälle und jeden Unternehmer, der vor der Frage der Nachfolgeregelung steht, verbindlich und mit Sicherheit treffen:
1.
Erfolgreiche Übergaben an die nächste Generation sind machbar.
 
2.
Es gibt kein Patentrezept.
 
3.
Man kann gar nicht zu früh anfangen.
 
Anna Nagl

3. Wie sichere ich Familie, Unternehmen und Eigentum für die Zukunft?

Strategien und Beziehungsmanagement bei der Übergabe von Familienunternehmen
Zusammenfassung
Im dritten Kapitel beschreibt Beatrice Rodenstock den Generationswechsel als Veränderungsprozess und geht auf die Übergabestrategie und das Beziehungsmanagement als wesentliche Komponenten ein, die es für beide Generationen zu „managen“ gilt, um die Nachfolge erfolgreich umsetzen zu können.
Beatrice Rodenstock

4. Wie gestalte ich den Ausstieg und den Einstieg?

Wirtschaftspsychologische Aspekte der Unternehmensnachfolge
Zusammenfassung
Alexander Haubrock befasst sich im vierten Kapitel mit den wirtschaftspsychologischen Aspekten der Unternehmensnachfolge. Er beleuchtet dabei den Übergabeprozess mithilfe psychologischer Theorien insbesondere aus der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie sowie der Wirtschaftspsychologie und gibt praktische Hinweise zur Lösung möglicher (psychologischer) Hemmnisse im Übergabeprozess.
Alexander Haubrock

5. Wie gestalte ich die Beiratsarbeit?

Der Beirat im mittelständischen Unternehmen
Zusammenfassung
Gute Unternehmensführung und -überwachung sowie Transparenz (Corporate Governance) ist auch für Familien- bzw. mittelständische Unternehmen ein Bestandteil nachhaltiger Unternehmenssicherung. Hierzu kann ein Beirat gute Dienste leisten. Dietrich Dörner geht im fünften Kapitel ausführlich auf die Einrichtung eines Beirats ein, der bei der Unternehmensnachfolge eine nicht zu unterschätzende Hilfestellung geben kann.
Dietrich Dörner

6. Fallbeispiel 1: Unternehmensübergabe an die Tochter

Herleitung und Beschreibung der Unternehmensnachfolge in einem kleinen Familienunternehmen
Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschreibt die Nachfolgeregelung in einem kleinen Familienunternehmen. Ziel dieses Kapitels ist es, die Herausforderungen aufzuzeigen, mit denen Familien im Nachfolgeprozess oft zu kämpfen haben. Dazu werden im ersten Teil die Stärken und Schwächen von Familienunternehmen und häufig auftretende Schwierigkeiten bei der Unternehmensnachfolge beschrieben, wie beispielsweise Rollenkonflikte, die speziell in familiengeführten Unternehmen die Nachfolgeregelung erschweren. Im darauf folgenden Fallbeispiel werden die Faktoren erläutert, die zum Gelingen der Unternehmensnachfolge im Familienunternehmen Maier beigetragen haben.
Theresa Raible

7. Fallbeispiel 2: Unternehmensübergabe an den Sohn

Der erfolgreiche Generationswechsel am Beispiel der Firma Wölz Stahl- und Metallbau GmbH & Co. KG
Zusammenfassung
Manual Graf beschreibt den erfolgreichen Generationswechsel am Beispiel der Firma Wölz Stahl- und Metallbau GmbH & Co. KG von den ersten Überlegungen bis zur Kommunikation der Nachfolgeplanung. Das mittelständische Familienunternehmen wurde 1975 von Siegfried Wölz gegründet und wird heute in der zweiten Generation von Boris Wölz, einem von vier Geschwistern, erfolgreich weitergeführt. Das Unternehmen mit Vorzeigeprojekten bei Porsche, Volvo und der Deutschen Telekom ist seit drei Jahrzehnten im konstruktiven Glas- und Fassadenbau tätig.
Manuel Graf

8. Fallbeispiel 3: Unternehmensübergabe an den Schwiegersohn

Unternehmensnachfolge am Beispiel des Unternehmens Sehzentrum OPTIK MOTZEK Hörakustik
Zusammenfassung
In diesem Kapitel beschreibt Thomas Wollherr die Unternehmensübergabe des Unternehmens Sehzentrum OPTIK MOTZEK Hörakustik mit Sitz im niedersächsischen Osnabrück an ihn und seine Frau. Das Sehzentrum OPTIK MOTZEK Hörakustik gehört zu den Unternehmen, die den Unternehmensnachfolgeprozess nicht als notwendiges Übel, sondern als Chance für Wachstum nutzen.
Thomas Wollherr

9. Fallbeispiel 4: Unternehmensübergabe bei plötzlichem Todesfall

Ein Ratgeber für die familieninterne Nachfolge, wenn nichts geregelt ist
Zusammenfassung
Zunächst soll erläutert werden, weshalb man einen Ratgeber verfasst, bei dem es um die Nachfolge bei einem plötzlich eintretenden Todesfall geht. Auslöser war ein Todesfall, der sich im Umfeld des Autors ereignet hat. Der Verstorbene war selbstständiger Augenoptikermeister und führte sein Unternehmen im 40. Betriebsjahr, als sich durch seinen plötzlichen Tod für die Hinterbliebenen und Nachfolger beträchtliche Hürden auftaten. Die Aufarbeitung dieses Fallbeispiels soll als Ratgeber dazu dienen, wie sich ein selbstständiger Unternehmer vorbereiten und absichern sollte, um Schaden von seinem Unternehmen auch über den Tod hinaus abzuwenden. Der Ratgeber richtet sich aber genauso an diejenigen, denen selbst eine Unternehmensübergabe in dieser Weise widerfährt. In so einer Situation ergeben sich viele Fragen, die nicht so leicht beantwortet werden können. Hier kann dieser Ratgeber als Leitfaden gesehen werden, an dem man sich orientieren kann.
Christian Lanzinger

Backmatter

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