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2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

Wie wird „Entwicklung“ transparent gemacht? Kämpfe um globale Entwicklungsindikatoren

verfasst von: Bettina Mahlert

Erschienen in: Der Transparenz-Imperativ

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der Beitrag rekonstruiert exemplarisch einige Etappen der Debatten um globale Entwicklungsindikatoren in einer an Bourdieu angelehnten differenzierungs- und klassentheoretischen Perspektive. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche der konkurrierenden Methoden der Transparentmachung von Entwicklung jeweils aus welchen Gründen erfolgreich waren. Im wissenschaftlichen Kontext wurde ein Überschuss an möglichen Techniken der Transparentmachung von Entwicklung produziert; entscheidend dafür, welche Methoden sich gegen andere durchsetzen konnten, waren jedoch nicht wissenschaftliche Rationalitätskriterien, sondern politische und klassenspezifische Einbindungen.
Fußnoten
1
Die Forschung zur Geschichte der VN konzentriert sich stark auf den Sicherheitsrat, während die VN selbst in ihrer eigenen Geschichtsschreibung vor allem die Entwicklungspolitik hervorheben (vgl. Speich 2009, S. 159).
 
2
Offiziell zielt die Entwicklungspolitik nicht auf die Durchsetzung einer spezifisch individualistischen Form von Gesellschaftlichkeit, sondern auf die Ermöglichung menschlicher Lebensqualität. Im Ergebnis kommen dabei allerdings oft individualistische Politiken und Normen heraus. In Anlehnung an Parsonsʼ Perspektive wirft dies die Frage auf, ob der Individualismus der eigentliche Wert ist oder die dominante Respezifikation (vgl. Parsons 1991). Die world-polity Forschung deutet weltgesellschaftliche Prozesse und Strukturen als Institutionalisierung der modernen Grundwerte von Rationalität, Fortschritt und Individualismus (vgl. Meyer et al. 1997; vgl. Kron und Horácek 2009; Münch 1998).
 
3
Mit „Zahlen“ sind hier quantifizierte Werte gemeint, die sich auf eine externe Realität beziehen, beispielsweise Statistiken, Indikatoren oder Indizes. Demgegenüber verweisen in der modernen Mathematik „Zahlen“ auf andere Zahlen; sie sind rein mathematikintern definierte Zeichen (Heintz 2010, S. 172 f.). Rottenburg et al. (2015, S. 2) sprechen von einem „Feld der numerischen Repräsentation“, das verschiedene elementare Formen des Zählens und Messens sowie zahlreiche zunehmend ausgefeilte Techniken der mathematischen Aggregation umfasse. Indikatoren und Indizes werden hier, dem Sprachgebrauch in der Entwicklungsforschung bzw. -politik folgend, verstanden als statistische Parameter, die ein theoretisches Konzept operationalisieren; zwischen beiden wird hier nicht systematisch unterschieden.
 
4
Vgl. zu Zahlen als Vergleichsoperationen Heintz (2010, 2013, 2016).
 
5
Siehe beispielsweise Bourdieus Ausführungen zu demokratischer Partizipation in den „Meditationen“ (Bourdieu 2001b, S. 84 ff.).
 
6
So bilanziert der UN-Statistiker Ward mit Blick auf die Entscheidung, das United Nations Statistical Office politisch zu besetzen: „… it was left to the countries themselves to adopt what strategies and priorities they deemed most appropriate, i.e., to decide on „what“ to do, but left to the experts to advise on the best statistical methodology to use, i.e., „how“ to do it“ (Ward 2005, S. 187). Zu transnationalen (politischen) Feldern siehe Go und Krause (2016) und Schmidt-Wellenburg und Bernhard (2014) (insbesondere darin den Aufsatz von Vauchez zu transnationalen Feldern als schwachen Feldern). Speziell zur Entwicklungsökonomie siehe Fourcade (2006), sowie zu politischen Feldern Bourdieu (2001a).
 
7
Bis in die 1990er Jahre wurde das Bruttosozialprodukt (BSP) verwendet; die methodischen Unterschiede zwischen diesen beiden Indikatoren sind hier jedoch nicht wichtig.
 
8
Die folgenden Ausführungen basieren auf Speich (2009, 2011) und Speich Chassé (2016).
 
9
Meine Darstellung repräsentiert nicht einen etwaigen Konsens der damaligen „epistemic community“. Vielmehr beziehe ich mich hier spezifisch auf die genannte Publikation der Weltbank. Der Grund dafür ist die Kontinuität sowohl in intellektueller wie auch personeller Hinsicht zu dem Human Development-Ansatz, der nachfolgend diskutiert wird. Die Autorinnen des Weltbank-Bandes waren später maßgeblich oder beratend an der Entwicklung und Fortschreibung des Human Development-Ansatzes beteiligt.
 
10
Siehe zu der in der Literatur weithin anerkannten Differenz zwischen Grundbedürfnisbefriedigung und „human flourishing“ Gasper (1996, S. 31 f.).
 
11
Nationalstaaten sind als Vermittler dieser Inklusion institutionalisiert und unterliegen – als Wohlfahrtsstaaten – Luhmann zufolge einer Logik steigender Inklusionsansprüche, denen nur monetäre Grenzen gesetzt sind (vgl. Bommes 2001; Luhmann 1983; Stichweh 2005).
 
12
So Jeffrey Sachs auf der Arbeitstagung der Initiative „The World in 2050“, Laxenburg, Mai 2017 (http://​www.​iiasa.​ac.​at/​web/​home/​research/​twi/​TWI2050.​html); siehe auch https://​sustainabledevel​opment.​un.​org/​sdg2.
 
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Metadaten
Titel
Wie wird „Entwicklung“ transparent gemacht? Kämpfe um globale Entwicklungsindikatoren
verfasst von
Bettina Mahlert
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-22294-9_3

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