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27.10.2017 | Windenergie | Infografik | Onlineartikel

Maritime Bauwerke wirklichkeitsnah untersuchen

Autor:
Julia Ehl

Offshore-Windenergieanlagen sowie Wellen- und Tideströmungskraftwerke werden erheblich beansprucht. Die Erweiterung des Großen Wellenkanals in Hannover ermöglicht ein besseres Verständnis der Belastungen.

Wie müssen die Gründungsstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen oder Wellen- und Tideströmungskraftwerken für eine lange Lebensdauer beschaffen sein? Wie können schwimmende Strukturen verankert werden? Was sind die Voraussetzungen für ein Kolksystem, das effektiv dem Frei- und Ausspülen rund um das Fundament durch Wellenbewegungen und Meeresströmungen entgegenwirkt? Diese Fragen können zukünftig durch die Erweiterung des Großen Wellenkanals beim Forschungszentrum Küste (FZK) durch wirklichkeitsnahe Simulationen beantwortet werden.

Die mit rund 35 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Erweiterung des Großen Wellenkanals ermöglicht die kombinierte Untersuchung von Belastungen durch Seegang und Strömungen unter wirklichkeitsnahmen Bedingungen. Eine neue leistungsfähige Wellenmaschine, eine Einrichtung zur Strömungsgenerierung und ein Tiefteil gehören zur Erweiterung. Die Projektpartner an der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig versprechen sich nicht nur eine realitätsnahe Simulation der hydrodynamischen Belastung im Zusammenspiel von Bauwerk, Wellen und Strömung, sondern auch die Möglichkeit wissenschaftliche Grundlage für die Untersuchung der Wirksamkeit und Verankerung schwimmender Strukturen, wie beispielsweise von Wellenenergiekraftwerken, legen zu können.

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