Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Der vorliegende Sammelband untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktischen Instrumente rund um zentrale Themen der öffentlichen Verwaltungen – den demographischen Wandel und knappe Haushaltsbudgets. Da durch die finanziellen Einschränkungen E-Government-Projekte nicht mehr so wie in der Vergangenheit geplant und umgesetzt werden können, erwarten Politiker wie auch Führungskräfte vor der Bewilligung von Ressourcen Angaben zu den erwarteten oder erhofften Einsparungen. Die beitragenden Autoren stellen Forschungsergebnisse und Pilotprojekte aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz vor, um daraus Strategien, Impulse und Instrumente für eine wirkungsgesteuerte und technikinduzierte Verwaltungsreform abzuleiten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Wirkungen von E-Government – empirische Ergebnisse einer aktuellen Studie

Frontmatter

Ergebnisse einer Studie in den Ländern Deutschland, Schweiz und Österreich

Die vorliegende Studie zu den „Wirkungen von E-Government“ basiert auf einer Web-Befragung in den Monaten Oktober/November 2015 und verfolgte folgende fünf Ziele.
Jürgen Stember, Andreas Spichiger, Wolfgang Eixelsberger, Manfred Wundara

Aktuelle Entwicklungen und Handlungsempfehlungen aus österreichischer Sicht

E-Government in Österreich ist seit Jahren von den Bemühungen gekennzeichnet, in Europa eine Spitzenposition einzunehmen. Das ist in vielen Bereichen durchaus gelungen, allerdings besteht noch ein einiges an Potenzial für Weiterentwicklung.
Wolfgang Eixelsberger, Manfred Wundara

Handlungsempfehlungen aus Schweizer Sicht

E-Government ist in der Schweiz seit mehr als zehn Jahren ein Thema. Die bisherigen Initiativen zeigen Wirkung, zum Teil sehr lokal, in einigen Themen eher sektoriell und in wenigen Themen auch in der Fläche. Der vorliegende Beitrag macht einen kurzen Rückblick auf E-Government 2008 bis 2015 und stellt die aktuelle Umsetzung 2016 bis 2019 dar. Die anschließende Präsentation der Hauptherausforderungen basiert auf den gut zehn Jahren Erfahrung im E-Government Schweiz. Man darf nicht erwarten, im beiliegenden Bericht Quick Wins zu finden.
Andreas Spichiger

Handlungsempfehlungen aus Deutscher Sicht

Deutschland tut sich mit der technikinduzierten Verwaltungsreform immer noch sehr schwer. Und das ist auch erneut und vor allem im Vergleich mit den diesbezüglich durchaus besser aufgestellten Ländern Schweiz und Österreich zu erkennen. Die Bemühungen zur Verbesserung der Situation sind aber ebenfalls in Deutschland unverkennbar, was durch die zahlreichen Überlegungen zur Strategie- und Regelungsentwicklung (E-Government-Gesetz des Bundes und E-Government-Gesetze der Bundesländer) unterstrichen wird. Hier ist offenbar sehr viel in Bewegung und man erkennt den Willen, die Dinge voranzubringen.
Jürgen Stember, Emanuel Hesse

Theoretische Grundlagen und praktische Instrumente der Wirkungsforschung

Frontmatter

Auswirkungen von E-Government auf Bürokratie- und Verwaltungskosten

In seinen Ursprüngen entstand E-Government als ein technischer Ansatz zur reinen Bereitstellung von bestehenden Diensten der öffentlichen Verwaltung über das Internet. Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bieten aber sehr viel weitreichendere Möglichkeiten.
Josef Bernhart, Peter Decarli, Kurt Promberger

Mit einem eID-Ökosystem-Modell komplexe Wirkungszusammenhänge sichtbar machen

E-Government-Leistungen werden immer weniger als einzelne elektronische Dienstleistungen konzipiert, sondern sind ein Zusammenspiel von digitalen Serviceinfrastrukturen, die unterschiedliche Akteure und Dienste verbinden. Diese vertikale und horizontale Integration entspricht der angestrebten gesteigerten Maturität von E-Government. Mit dieser integrierten Umsetzung entsteht auch die Herausforderung, die Wirkung von E-Government mit allen Interdependenzen sichtbar zu machen und auszuwerten.
Jérôme Brugger, Thomas Selzam, Katinka Weissenfeld

Verwaltung digitalisieren oder Digitalisierung verwalten?

Wer die neuen Möglichkeiten einer modernen, auf die Gestaltung der Zukunft ausgerichteten Verwaltung nutzen will, muss E-Government in einen politischen Kontext stellen. Die Politik setzt Rahmenbedingungen und gibt Ziele vor. Die Digitalisierung liefert die notwendigen Instrumente. Die Politik wiederum muss nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen sein. Aus dieser laufenden Betrachtung ergeben sich neue Anforderungen an das Staatswesen.
Franz-Reinhard Habbel

Stand des eGovernment in Deutschland

„E-Government in Deutschland gibt es nicht.“ resümiert das Gutachten für den Nationalen Normenkontrollrat zum Stand des eGovernment im Jahr 2015 provokant. Trotz erheblicher Anstrengungen komme von den Angeboten letztlich kaum etwas bei den Bürgerinnen und Bürgern an. Entsprechend verwundert es nicht, dass das Thema auf die politische Agenda gehoben wird.
Mike Weber

Wirkungsorientierte Verwaltungssteuerung durch E-Government-Gesetze in Deutschland

Nach einer verbreiteten verwaltungswissenschaftlichen Definition meint E-Government die Abwicklung technischer Prozesse in Zusammenhang mit Regieren und Verwalten mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken über elektronische Medien. Weitergehend soll E-Government auch die öffentliche Willensbildung und demokratische Entscheidungsfindung, also gerade den politisch-partizipativen Bereich des Regierens, umfassen.
Wolfgang Beck

Wirkung von E-Partizipation: Erkenntnisse aus Evaluationen elektronischer Bürgerhaushalte

Die Erosion der Legitimation demokratisch-parlamentarischer Institutionen ist derzeit ubiquitär erfahrbar. Nach wie vor gelten neue und zusätzliche Formen von Partizipation als Möglichkeit einer Revitalisierung und Stärkung demokratischer Strukturen. Einerseits sollen durch partizipative Verfahren mehr und bessere Informationen für die Entwicklung von Policies zur Verfügung gestellt werden, andererseits wird eine Stärkung der Legitimation von Politik und Verwaltung erwartet.
Maria-Stephanie Zobel, Jens Weiß

Ein Zukunftsmodell der Wirkungsforschung für E-Government-Projekte

Städte und Gemeinden beeinflussen durch die Art ihrer Aufgabenerfüllung die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen eines Landes. Das heißt, dass je nach erbrachter Leistung unterschiedliche Wirkungen auf die verschiedenen Anspruchsgruppen erreicht werden können. Dabei spielt das Internet als alltäglich durch die Bevölkerung genutztes Medium eine tragende Rolle.
Christin Klähn

Regulative Mittel zur Stärkung von E-Government unter besonderer Berücksichtigung von experimenteller Gesetz- und Verordnungsgebung

Die öffentliche Verwaltung sieht sich – wie andere gesellschaftliche Bereiche– mit den Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung konfrontiert. Die Entwicklungen werden seit der aufkommenden Implementierung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) in den 90er Jahren von zunehmenden Rechtsetzungsaktivitäten auf europäischer sowie Bundesund Landesebene begleitet. In diesem Sinne kann bereits von einer frühen E-Government-Gesetzgebung zumindest in Fachgesetzen gesprochen werden.
Claudia Schürmeier

Aus der Praxis: Beispiele der Wirkungsforschung von E-Government-Projekten

Frontmatter

Digitalisierung der Wirkungsorientierung – Geschichte einer dynamischen Konstituierung

Komplexe Herausforderungen in einer globalisierten Welt sowie der Anspruch der BürgerInnen nach Partizipation fordern von Verwaltung und Politik Antworten auf die Frage wie unser gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wohlstand nachhaltig gesichert und ausgebaut werden kann. Die öffentliche Hand ist einerseits gefordert, auf diese Herausforderungen und Ansprüche angemessen zu reagieren, gleichzeitig ist sie auch dazu angehalten, dies in einer transparenten Art und Weise zu tun.
Ursula Rosenbichler, Sandra Schreilechner

Das Projekt E-Government-Modellkommunen des Bundesministeriums des Innern in Deutschland

Ende September 2016 fand die Abschlussveranstaltung zum bundesweiten Projekt „E-Government-Modellkommunen“ im Bundespressehaus in Berlin statt. Gemeinsam hatten das Bundesinnenministerium und der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz zu dieser fachlich bedeutsamen Veranstaltung eingeladen, die das Projekt offiziell abschließen sollte.
Jürgen Stember, Emanuel Hesse

Personenidentifikatoren. Analyse der gesamtschweizerischen Kosten

Der Bundesrat will durch eine kontrollierte Verwendung der AHV-Nummer die Verwaltungsabläufe effizienter machen. Dieser Entscheid legt den Boden für die systematische Verwendung der AHVN13 als universeller eindeutiger Personenidentifikator in der Verwaltung. Datenschützer äußern Bedenken über diese Entwicklung und schlagen die Einführung von sektoriellen statt eines universellen Personenidentifikators vor.
Angelina Dungga Winterleitner, Andreas Spichiger

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Voraussetzungen für die wirtschaftliche additive Fertigung

Viele Unternehmen stellen die technische Umsetzbarkeit oder die Wirtschaftlichkeit additiv gefertigter Produkte in Frage und zögern bei der Anwendung. Mit einer neuen Denkweise führt die additive Fertigung jedoch zu höherer Wirtschaftlichkeit und Vorteilen im Wettbewerb, wie Kegelmann Technik in diesem Beitrag beschreibt.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise