Wirkungsvolle Nachhaltigkeitskommunikation
So kommunizieren Unternehmen für eine nachhaltige Zukunft – Grundlagen, Praxisbeispiele und Erfolgsfaktoren
- 2024
- Buch
- Herausgegeben von
- Uta-Micaela Dürig
- Heidrun Haug
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Dieses Buch erläutert, wie Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit mit allen Aspekten wirkungsvoll kommunizieren können, um auch in Zukunft bei allen Stakeholdern relevant und glaubwürdig zu bleiben. Denn Nachhaltigkeitsstrategien sind nicht mehr nice-to-have, sondern überlebenswichtig geworden – auch für Unternehmen.
Das Werk schafft mit fundierten Beiträgen ein klares Verständnis von nachhaltiger Entwicklung sowie ihrer Kommunikation und geht unter anderen diesen Fragen nach: Wie kann Führungskräfte-Commitment die nachhaltige Entwicklung bestärken? Wie werden Kommunikationsteams aktive Gestalter nachhaltiger Transformation? Wie sieht ein nachhaltiges Zukunftsnarrativ für Unternehmen aus? Welche Rolle spielen Green Claims? Wie schädlich ist Greenwashing? Wie steht es um den CO2-Fußabdruck von Kommunikation? Und: Welche Unternehmen bieten Best Practices und sind in der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitskommunikation erfolgreich?
Ein unverzichtbares Buch für Unternehmenslenker, Verantwortliche der Unternehmenskommunikation, Mitglieder in Stiftungs- und Unternehmensaufsichtsräten, Engagement Manager, Agenturen sowie die Managementlehre und Studierende.
Uta-Micaela Dürig ist u.a. Transformations- und Sustainability-Beraterin, Autorin und als Dozentin an Hochschulen tätig. Zuvor war sie über 20 Jahre in Leitungsfunktionen für Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeit in Wirtschaftsunternehmen tätig, u. a. bei ABB und RWE. Bei Bosch war sie als Leiterin der Konzernkommunikation tätig und als Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. Seit 01.04.2023 ist sie Vorständin für Sozialpolitik eines freien Wohlfahrtsverbandes in Stuttgart.
Heidrun Haug ist Gründerin und geschäftsführende Hauptgesellschafterin der Storymaker Public Relations GmbH in Tübingen sowie Mitgründerin der ResCom Academy GmbH. Zuvor war sie 20 Jahre als Journalistin für Wirtschafts- und Technologiezeitschriften tätig. 2001 hat sie die Kommunikationsagentur mit dem Ziel gegründet, Unternehmen in glaubwürdige und nachhaltige Erfolgsgeschichten zu verwandeln. Die Agentur ist Partner des Weltethos-Instituts der Universität Tübingen, berät Unternehmen bei Nachhaltigkeitskommunikation und hat 2023 eine eigene Klimabilanz erstellt. Sie ist im Advisory Board des Studiengangs Kommunikations- und Medienmanagement der SRH Mobile University und Mitglied im Arbeitskreis MediaPolitics der DPRG.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Wissenschaftliche und Unternehmerische Einordnung von Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitskommunikation
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Frontmatter
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Kapitel 1. Nachhaltige Entwicklung: Ursprung und aktuelle Herausforderungen verstehen und Zukunftsperspektiven entwickeln, damit alle mitreden und handeln können
Elizabeth Hofvenschiöld, Maud Helene SchmiedeknechtDas Kapitel beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung, beginnend mit den historischen Wurzeln im 18. Jahrhundert bis hin zu den aktuellen globalen Leitprinzipien und Zielen. Es untersucht, wie der Begriff der Nachhaltigkeit von der Forstwirtschaft bis zur globalen Politik und Wirtschaft Eingang gefunden hat. Besondere Aufmerksamkeit wird den internationalen Berichten wie dem Brundtland-Bericht und den Veröffentlichungen des IPCC geschenkt, die die Dringlichkeit des Handelns gegen den Klimawandel hervorgehoben haben. Das Kapitel betont die Bedeutung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen und die Notwendigkeit, diese Ziele in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren. Es wird auch auf die Herausforderungen und Diskurse eingegangen, die die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung behindern, und bietet Einblicke in innovative Ansätze wie die planetaren Grenzen und die Donut-Ökonomie, um die Nachhaltigkeit zu fördern. Das Kapitel schließt mit einem Aufruf, die Stimmen der künftigen Generationen und anderer bisher ungehörter Akteure in die Diskussion einzubeziehen, um eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu gestalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel wird ein kurzer Überblick über die Geschichte der Bewegung für nachhaltige Entwicklung, über Modelle und zeitgenössische Perspektiven zu diesem Thema sowie über zukunftsweisende Mechanismen, die eine stärkere Beteiligung an der Diskussion über Nachhaltigkeit ermöglichen, vorgestellt. Die Informationen bieten ein umfassendes und zukunftsorientiertes Verständnis davon, was nachhaltige Entwicklung ist und was sie sein könnte. Angesichts der planetarischen Grenzen scheint die Dringlichkeit zum Handeln offensichtlich zu sein. Dennoch gibt es zahlreiche Diskurse zum Thema Klimaverzug. Die Möglichkeiten, kritische, aber oft vernachlässigte Interessengruppen einzubinden, zeigen, wie durch die Verbindung von indigener Weisheit mit neuen Technologien von einer kurzfristigen und rein menschenzentrierten Weltsicht zu einer integrativeren und gerechteren gelangt werden könnte. -
Kapitel 2. Auf dem Weg in eine nicht fossile Zukunft: Ein Ökosozialfonds kann helfen – Interview mit Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Hemel
Heidrun HaugDas Interview mit Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Hemel widmet sich den komplexen Herausforderungen des Klimawandels und der Notwendigkeit einer globalen ethischen Ausrichtung. Hemel betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit im Kontext des CO2-Ausstoßes und plädiert für einen globalen Ökosozialfonds, der durch eine CO2-Steuer finanziert werden könnte. Dieser Fonds soll Mehrverbräuche einzahlen und an ärmere Länder ausschütten, um Maßnahmen zur Biodiversität und Klimaneutralität zu fördern. Hemel sieht in der Vision von Hans Küng, verbindende globale Werte zu etablieren, eine aktuelle und dringende Notwendigkeit. Er diskutiert die Rolle von Unternehmen und Regierungen bei der Umsetzung dieser Werte und die Herausforderungen, die mit der digitalen Transformation und globalen Krisen einhergehen. Das Interview bietet konkrete Lösungsansätze und Perspektiven für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.KI-Generiert
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ZusammenfassungNachhaltigkeit und Ethik – zwingt uns der Klimawandel, bessere Menschen zu werden und Unternehmen an globalen Werten auszurichten? Heidrun Haug und Anna Tomfeah im Gespräch mit Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts.
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Haltung, Führung und kommunikative Verantwortung – Wie eine nachhaltige Organisation zukunftsfähig wird
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Frontmatter
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Kapitel 3. Leadership for Sustainability – Gemeinsame Haltung aller Führungskräfte
Wie Führungskräfte-Commitment für mehr Wirkung beim Thema Nachhaltigkeit sorgt Uta-Micaela DürigDas Kapitel 'Leadership for Sustainability – Gemeinsame Haltung aller Führungskräfte' untersucht die Rolle von Führungskräften im Kontext von Nachhaltigkeit. Es betont die Notwendigkeit eines umfassenden Commitments und einer klaren Kommunikation durch Führungskräfte, um Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu etablieren. Dabei werden verschiedene Führungsmodelle und deren Limitationen im Hinblick auf Nachhaltigkeit analysiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung spezifischer Kompetenzen für Führungskräfte, um Nachhaltigkeitsziele erfolgreich umzusetzen. Ein 10-Punkte-Modell zur Implementierung eines ganzheitlichen Ansatzes wird vorgestellt, um die Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmen zu fördern. Abschließend wird die Bedeutung von Nachhaltigkeitskommunikation und die Notwendigkeit eines langfristigen, vertrauensbasierten Ansatzes betont.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie gezielte Arbeit an Nachhaltigkeit ohne Führungskräfte-Commitment ist nicht vorstellbar. Für ESG und Nachhaltigkeitsthemen sensibilisierte und ausgebildete Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Verankerung und dem kontinuierlichen Fortschritt von Nachhaltigkeit. Die Führungskräfte werden erreicht, indem Führungskräfte-Ansprache und -Kommunikation bereits im Konzept der Implementierung von Nachhaltigkeit mitgedacht und Führungskräfte kontinuierlich fortgebildet werden. Ziel ist ein starkes Führungskräfte-Commitment. Nachhaltigkeit muss ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein. Nur wenn vom CEO über die Führungskräfte bis zur Belegschaft Einigkeit über die Bedeutung von Nachhaltigkeit für das Gesamtunternehmen und die Gesellschaft sowie Umwelt besteht, leben alle gemeinsam eine entsprechende Haltung. Erst damit können auch andere motiviert werden, kann Nachhaltigkeit schrittweise erfolgreich ausgebaut und der Fortschritt messbar gesteigert werden. Führungskräfte-Entwicklung muss sich dafür entscheidend ändern. -
Kapitel 4. Nachhaltigkeit und Kommunikation: Es geht um Wirkung
Für Unternehmen und die Gesellschaft Heidrun HaugDas Kapitel beleuchtet die zentrale Rolle der Kommunikation in der Nachhaltigkeitsdebatte und wie Unternehmen durch gezielte Strategien gesellschaftliche Veränderungen bewirken können. Es beginnt mit einem Rückblick auf die Entwicklung der Nachhaltigkeitsdiskussion seit den 1970er Jahren und analysiert die Herausforderungen, die Unternehmen bei der Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen gegenüberstehen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, Kommunikation als aktiven Gestalter von Veränderungen zu verstehen und nicht nur als reaktives Mittel. Das Kapitel präsentiert verschiedene Ansätze und Best Practices, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbotschaften glaubwürdig und wirkungsvoll vermitteln können, und betont die Bedeutung von Storytelling, Glaubwürdigkeit und Handlungsmotivation. Es schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft der Nachhaltigkeitskommunikation und der Rolle der Unternehmen in einer sich ständig verändernden Welt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Geschichte von Nachhaltigkeit und Kommunikation ist eine Geschichte von Versagen und Hoffnung. Obgleich seit Jahrzehnten auf zahlreichen Konferenzen über die Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise diskutiert wird, mangelt es an Maßnahmen zur Verlangsamung des Klimawandels – auch an Fortschritten in der Wirtschaft. Der Durchbruch zu nachhaltigeren Produkten, Technologien und Geschäftsmodellen erfordert ermutigende Geschichten und einen Umbruch in der Unternehmenskommunikation. Öffentlichkeit und Stakeholder mit heterogenen Ansprüchen erwarten von Unternehmen mehr gesellschaftliche Verantwortung bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit. Die Debatte findet in einer medial veränderten Welt statt, die durch eine überhitzte Diskussionskultur und Tendenzen eines aktivistischen Haltungsjournalismus gekennzeichnet ist. Das professionelle Management von Kommunikation in und für Unternehmen ist in diesem Umfeld unerlässlich. Doch können sich Kommunikator:innen nicht auf die professionelle Vermittlung der Nachhaltigkeitsstrategie beschränken, sondern müssen die Kommunikationskultur persuasiv und polyphon gestalten und selbst nachhaltiger werden. Kommunikator:innen sind Interessenvertreter:innen. Um Reputation, moralische Legitimation und gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen, muss Kommunikation Glaubwürdigkeit herstellen – auch bei Fragestellungen, für die es noch keine gesicherten Antworten oder gar vorzeigbare Resultate gibt. Die Art und Weise, wie kommuniziert wird, ist ein wesentlicher Faktor für das Vertrauen in Unternehmen und den demokratischen Umgang mit den großen Herausforderungen unserer Zeit. Das erfordert den Wandel zu einer handlungsorientierten, empathischen und nachhaltigen Kommunikation, die sich nicht delegieren lässt, schon gar nicht an automatisierte Algorithmen. Wen sollte es wundern, dass eine Welt im Umbruch auch einen Umbruch in der Kommunikation bedeutet? Nachhaltigkeit ist kein Problem des Wissens, sondern des Verstehens und der Handlung. Kommunikation ist „Wahrnehmung mal Wissen mal Wollen gleich Wandel“ (Enste 2023). Diese Formel ist die Anleitung für Kommunikatoren – in der Führung, im Kernteam der Unternehmenskommunikation und in den Agenturen. -
Kapitel 5. Nachhaltige Kommunikation
Wilfried MödingerDer Fachbeitrag beleuchtet die Bedeutung nachhaltiger Kommunikation in Unternehmen und Organisationen. Nachhaltige Kommunikation wird als zukunftsfähige Kommunikation definiert, die Aktualität und Relevanz berücksichtigt und den Empfänger als aktiven Sender einbezieht. Der Text untersucht die drei Hauptbereiche der Marktkommunikation, Unternehmenskommunikation und direkten Kommunikation und stellt innovative Ansätze wie das Markendreieck und die Buyer Persona vor. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle von Digitalisierung und neuen Technologien wie ChatGPT und Metaverse-Kommunikation geschenkt, die die Kommunikationslandschaft revolutionieren. Der Beitrag hebt hervor, dass nachhaltige Kommunikation einen Dialog erfordert, der alle Perspektiven und Argumente berücksichtigt, und betont die Bedeutung eines ganzheitlichen, zukunftsfähigen Kommunikationsansatzes.KI-Generiert
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ZusammenfassungKommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil des Marketings von Unternehmen und Organisationen (McCarthy, 1964; Mödinger, 2018). Angesichts einer zunehmenden Zahl von Kommunikationsmöglichkeiten durch Globalisierung und Digitalisierung wird Kommunikation immer wichtiger (Meffert, 2018). Nachhaltige Kommunikation wird i. d. R. als Kommunikation der Nachhaltigkeit verstanden (Michelsen & Godemann, 2005), d. h. als Kommunikation über Nachhaltigkeitsaktivitäten, z. B. durch Nachhaltigkeitsberichte, PR-Berichte über CO2-Reduktion, Biodiversity usw. Dieser Artikel erweitert den Blick auf das Thema nachhaltige Kommunikation. Die meisten Lexika übersetzen den englischen Begriff Sustainability mit dem Wort „Zukunftsfähigkeit“ (Mödinger, 2021, S. 151). Nachhaltige Kommunikation ist eine „zukunftsfähige Kommunikation“, d. h. eine Kommunikation, die die Kommunikationsaspekte im Blick auf das Umfeld und die Zukunft miteinschließt. Der Autor analysiert nachhaltige Kommunikation unter dem Aspekt, wie Kommunikation aus der Zukunft her betrachtet werden kann und damit nachhaltig zum Erfolg unternehmerischer Aktivitäten beitragen kann. Dabei untersucht er die drei großen Felder der Kommunikationsaktivitäten der Marktkommunikation (Kommunikation mit dem Kunden im Markt), der Unternehmenskommunikation (Marke, Corporate Communication) und der direkten Kommunikation (Dialogmarketing, Social Media, Kommunikation mit KI und ChatGPT) und vermittelt Handlungsmöglichkeiten zum aktuellen Zeitpunkt. -
Kapitel 6. Kommunikationsteams: Vom Zaungast zum aktiven Gestalter nachhaltiger Transformation
Ina Dürig, Jana Schmülling, Georg LahmeDas Kapitel 'Kommunikationsteams: Vom Zaungast zum aktiven Gestalter nachhaltiger Transformation' untersucht die zentrale Rolle der Unternehmenskommunikation bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien. Es wird betont, dass Nachhaltigkeit nicht isoliert, sondern in das Kerngeschäft integriert werden muss, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die Komplexität des Nachhaltigkeitsmanagements erfordert eine neu definierte Selbstverständnis der Unternehmenskommunikation, die als Beschleuniger, Gestalter und Befähiger fungieren kann. Dabei werden verschiedene Organisationsformen von Nachhaltigkeitsabteilungen vorgestellt und deren Interaktion mit der Kommunikationsabteilung analysiert. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, Kommunikationsteams als Querschnittsfunktion zu verankern und sie mit den richtigen Expert:innen zu vernetzen. Der Text hebt auch die Bedeutung von Kommunikation bei der Vermittlung von Purpose, der Schaffung von Engagement und der Lösung von Konflikten hervor. Abschließend werden spezifische Voraussetzungen und Fähigkeiten beschrieben, die Kommunikationsteams benötigen, um nachhaltige Transformationen effektiv zu unterstützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungNachhaltigkeit glaubwürdig verankern bedeutet für die meisten Unternehmen Transformation auf verschiedenen Ebenen. Viele Unternehmen unterschätzen den Wertbeitrag von Kommunikation im Nachhaltigkeitsprozess. Wenn die organisatorischen und inhaltlichen Voraussetzungen gegeben sind, können Kommunikationsteams zu Change-Enablern werden. Dafür müssen Kommunikator:innen stärker die Rolle der Moderation, Vermittlung und Vernetzung übernehmen, um Strukturen der Kollaboration zu schaffen und die richtigen Menschen zusammenzubringen. So können sie Transformation nicht nur begleiten, sondern voranbringen. -
Kapitel 7. What if? Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Zukunftsnarrativ
Marc Oliver VolandDer Fachtext beleuchtet die Rolle von Narrativen in der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Er zeigt, wie historische Narrative, wie das des amerikanischen Exzeptionalismus, gesellschaftliche Identitäten und Werte prägen. Im Kontext der aktuellen Herausforderungen der Nachhaltigkeit wird die Notwendigkeit neuer, unverbrauchter Zukunftsbilder hervorgehoben. Der Autor diskutiert die Hindernisse, die durch veraltete Narrative entstehen, und stellt Initiativen und Unternehmen vor, die bereits neue Erzählungen entwickeln. Besonderes Augenmerk liegt auf den Kriterien erfolgreicher Nachhaltigkeitsnarrative, wie positiven Visionen und der Integration menschlicher Werte. Praktische Beispiele, wie die Umsetzung von Solaranlagen durch Bürgerinitiativen, veranschaulichen, wie diese Narrative in die Realität umgesetzt werden können. Der Beitrag bietet somit wertvolle Einblicke in die Entwicklung und Implementierung von Zukunftsnarrativen, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformationen unterstützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungNarrative konstruieren unsere Werte, unser Selbstverständnis, unsere Sicht auf die Welt. Sie binden eine Gemeinschaft zusammen und verleihen ihr Sinn und Zweck. Wer die Art und Weise ändern will, wie wir leben und auf die Welt blicken, muss die Narrative ändern. Das stößt allerdings auf Widerstände, denn Narrative begründen Identität. An die Stelle verbrauchter Erzählungen müssen neue treten, die einen positiven Grundwert transportieren, wollen sie anschlussfähig sein. Und sie müssen in interessante, inspirierende Storys verpackt werden, die kontinuierlich an den unterschiedlichsten Touchpoints erzählt werden. Ganz im Sinne von Antoine de Saint-Exupéry: Wenn du ein Schiff bauen willst, beginne nicht damit, Holz zu sammeln, Bretter zu schneiden und Arbeit zu verteilen, sondern wecke in den Menschen die Sehnsucht nach dem großen und weiten Meer (Übersetzt nach De Saint- Exupéry, 1948). -
Kapitel 8. Greenwashing als Teil der Unternehmenskommunikation: Erfahrungen aus der Finanzbranche
Bernd VillhauerDer Fachtext beleuchtet das Phänomen Greenwashing im Finanzbereich und analysiert, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen darstellen. Es werden Strategien und Techniken identifiziert, die zwischen ehrlicher Bilanzierung und Greenwashing unterscheiden. Besondere Aufmerksamkeit wird den regulatorischen Rahmenbedingungen geschenkt, die die Verwendung von Umweltaussagen einschränken. Der Beitrag untersucht auch die Auswirkungen von Greenwashing auf die Unternehmenskommunikation und die Notwendigkeit einer transparenten und wahrhaftigen Nachhaltigkeitskommunikation. Die Analyse zeigt, dass Greenwashing nicht nur ethische, sondern auch rechtliche Konsequenzen haben kann und dass Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien kontinuierlich überprüfen und anpassen müssen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag beleuchtet das Problem des Greenwashings und seine Rolle in der Unternehmenskommunikation. Dabei werden besonders Erfahrungen aus der Finanzbranche berücksichtigt. Greenwashing hat viel mit den Lern- und Entwicklungsprozessen innerhalb und außerhalb einer Organisation zu tun sowie damit, ob eine Passung zwischen der inneren und der äußeren Darstellung möglich ist. Kommunizieren wir nach außen, was wir innen verstanden und umgesetzt haben? Organisieren wir Lernprozesse, die eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation ermöglichen? -
Kapitel 9. Green Claims: Rechtliche Rahmenbedingungen
Henrik Steffen Becker, Anno Haberer, Andreas TorkaDas Kapitel beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen für Green Claims in der Unternehmenskommunikation unter Berücksichtigung des deutschen Lauterkeitsrechts. Es wird erläutert, wie geschäftliche Handlungen nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu bewerten sind und welche Anforderungen an umweltbezogene Werbung gestellt werden. Besondere Aufmerksamkeit wird den Verbotsnormen des UWG gewidmet, insbesondere dem Verbot der unlauteren Irreführung und des Irreführens durch Unterlassen. Die Rechtsprechung deutscher Gerichte, insbesondere des Bundesgerichtshofs und verschiedener Landgerichte, wird analysiert, um die strengen Anforderungen an umweltbezogene Werbung zu verdeutlichen. Zudem wird auf die bevorstehende EU-Green-Claims-Richtlinie eingegangen, die zukünftig einheitliche Standards für Umweltaussagen in der EU schaffen soll. Der Beitrag bietet somit eine umfassende Übersicht über die aktuellen und zukünftigen rechtlichen Herausforderungen und Chancen für Unternehmen, die umweltbezogene Werbung betreiben.KI-Generiert
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ZusammenfassungNachhaltigkeit und Umweltschutz werden immer bedeutsamer. Unternehmen nehmen dies zum Anlass, ihre Waren und Dienstleistungen mit entsprechenden Hinweisen bzw. Auslobungen zu bewerben. Verbraucher und Verbraucherinnen kaufen zudem immer öfter „umweltbewusst“ ein. Eigenschaften mit unmittel- oder mittelbarem Bezug auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimaneutralität kommen deshalb mehr und mehr absatzfördernde Wirkung zu. Hierauf abzielende Unternehmenskommunikation ist daher sehr werbewirksam (Laoutoumai 2022, 1067 ff., S. 1068). Ungeachtet dessen verleiht sie Unternehmen ein positives Image. Allerdings ist bei der Verwendung derartiger werblicher Aussagen oder sonstiger Werbemaßnahmen Vor- und Umsicht geboten. Die Grenze zwischen zulässigen „Green Claims“ und unzulässigem „Greenwashing“ ist schmal. Die Rahmenbedingungen für „Green Claims“ in der Unternehmenskommunikation sind bereits heute sehr ausdifferenziert. Um ihnen zu genügen und in rechtlich einwandfreier Weise zu kommunizieren, müssen Unternehmen vielfältige Spielregeln beachten. Anderenfalls drohen Beanstandungen durch andere Marktteilnehmer oder hierzu befugte Institutionen. Hiermit gehen nicht nur erhebliche Kosten einher. Vielmehr kann damit sehr häufig auch ein erheblicher Reputationsverlust verbunden sein. -
Kapitel 10. Ethik, Ethos, Einfluss: Was macht Kommunikation glaubwürdig?
Matthias ErnstDas Kapitel untersucht die zentrale Bedeutung der Glaubwürdigkeit in der Unternehmenskommunikation und PR. Es wird gezeigt, dass ethische Integrität und langfristige Konsistenz im Handeln die Grundlage für Vertrauen und Überzeugungskraft bilden. Die Studie 'Trust in Communicators' der EUPRERA belegt die Vertrauenskrise der Kommunikationsbranche, was besonders im Kontext der Nachhaltigkeitskommunikation problematisch ist. Der Text argumentiert, dass Glaubwürdigkeit nicht nur eine Frage des kommunikativen Handwerks ist, sondern vor allem auf ethischen Prinzipien basiert. Historische und aktuelle Perspektiven auf PR-Ethik werden beleuchtet, und es werden konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Glaubwürdigkeit vorgeschlagen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit einer konsistenten und belegbaren Integrität im Handeln. Der Text schließt mit der Empfehlung, dass Unternehmen sich an Recht und Gesetz halten und ernsthaftes Engagement für soziale und ökologische Zwecke demonstrieren sollten, um langfristig Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen.KI-Generiert
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ZusammenfassungWas macht Kommunikation glaubwürdig? Diese Frage stellt sich gerade im Kontext der Nachhaltigkeitskommunikation, wo sowohl Gesetzgeber als auch die gesellschaftliche Öffentlichkeit hohe Ansprüche bzgl. Transparenz und Wahrhaftigkeit an die Unternehmenskommunikation stellen. Bei der Beantwortung dieser Frage sollte man nicht zu kurz greifen: Glaubwürdigkeit ist weniger eine Frage des kommunikativen Handwerks, sondern der konsistenten Integrität im Handeln, die, wenn sie so wahrgenommen wird, als Reputationskapital auf die Überzeugungskraft und Krisenresilienz eines Unternehmens einzahlt. Der folgende Artikel erörtert, was das für die Unternehmenskommunikation bedeutet und wo Fragen von Inhalt und Qualität von Kommunikation doch ins Spiel kommen. -
Kapitel 11. Dialoge nachhaltig führen: Über Störungen und Klärungen in internen Gesprächen
Anna TomfeahDas Kapitel 'Dialoge nachhaltig führen: Über Störungen und Klärungen in internen Gesprächen' untersucht die Herausforderungen und Lösungsansätze für nachhaltige Dialogführung in Organisationen. Es werden vier Dialogtypen – Beziehungsarbeit, Sachgespräche, Einladungen zum gemeinsamen Verständnis und Dissenstraining – vorgestellt und anhand praktischer Beispiele erläutert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bedeutung von Klarheit, Orientierung und Anschlussfähigkeit in der Dialogführung geschenkt. Praktische Tipps und Methoden, wie Feedbackgespräche und das Prinzip der Invitational Rhetoric, werden als Hilfsmittel zur Verbesserung der Dialogkultur in Unternehmen vorgeschlagen. Das Kapitel betont die Notwendigkeit, Verständigung und Konfliktlösung in der heutigen komplexen und krisengeprägten Arbeitswelt zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn Zeiten der Krisen, der Erhitzung des Klimas und der Debatten wird häufig an die Notwendigkeit für Dialog appelliert. Allerdings bleibt Dialog eine Worthülse, wo es nicht gelingt, aus der Absicht Prozesse abzuleiten, die einen konstruktiven und nachhaltigen Umgang mit Störfaktoren zwischen Dialogpartner:innen ermöglichen. Ausgehend von Arbeiten u. a. von Martin Buber, Paul Grice, Herbert Clark sowie Sonja K. Foss und Cindy Griffin von Thun will dieser Beitrag zentrale Aspekte für eine nachhaltige Dialogführung aufzeigen. Ein Ziel ist es, sich mit den Grundlagen von Dialogführung sowie deren Anforderungen und Herausforderungen in Organisationen und Unternehmen auf eine Weise auseinanderzusetzen, die Anspruch und Alltag in ein vermittelndes Verhältnis zueinander bringen. Ein weiteres Ziel besteht darin, Impulse für eine nachhaltige Dialogkultur vorzuschlagen, die Sie in der Praxis ausprobieren und in einem internen Austausch- und Lernprozess kontinuierlich für sich weiterentwickeln können. -
Kapitel 12. 4 Phasen der Nachhaltigkeitskommunikation
Karina WolfDas Kapitel beschreibt die vier Phasen der Nachhaltigkeitskommunikation und deren Bedeutung für die Transformation von Unternehmen. In der ersten Phase wird die Bestandsaufnahme und Kontextualisierung durchgeführt, bei der Stakeholder identifiziert und befragt werden. Die zweite Phase konzentriert sich auf den Dialog und die Grundlagensicherung, wobei interne Kommunikation und Change-Kommunikation im Vordergrund stehen. In der dritten Phase wird die Distributionsphase beschrieben, in der Kernbotschaften entwickelt und Formate und Touchpoints ausgewählt werden. Die vierte Phase umfasst die Reflexionsphase, in der der Prozess regelmäßig überprüft und angepasst wird, um die Nachhaltigkeitsziele kontinuierlich zu erreichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungNachhaltigkeitskommunikation ist ein erwarteter Standard an die Unternehmen. Um sie korrekt und ganzheitlich aufzuziehen, muss die Unternehmenskommunikation dazu von Anfang an mitgenommen und einbezogen werden. Der Prozess ist dazu in vier Phasen aufzuteilen: die Wesentlichkeitsanalyse, die Grundlagensicherung sowie Dialogphase, die Distributionsphase sowie die Reflexionsphase. Die Kernessenz liegt darin, dass alle vier Phasen in einem Kreislauf zueinanderstehen und regelmäßig wiederholt werden, um den Erfolg der Nachhaltigkeitskommunikation – und damit auch der nachhaltigen Transformation des Unternehmens – sicherzustellen. -
Kapitel 13. FußAbdruck der Kommunikation: Was bedeutet es, nachhaltig zu kommunizieren? – Interview mit Prof. Dr. Ulrike Röttger
Heidrun Haug, Leonie BlankProf. Dr. Ulrike Röttger unterscheidet in ihrem Interview zwischen Nachhaltigkeitskommunikation und nachhaltiger Kommunikation. Während die erste sich auf die Kommunikation über Nachhaltigkeitsthemen konzentriert, umfasst die zweite auch die ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortungsbewusste Nutzung von Ressourcen. Die Studie von Röttger und ihrem Team hat die drei Dimensionen der Triple Bottom Line – ökologisch, ökonomisch und sozial – in vier Ebenen untersucht: Input, Output, Outcome und Outflow. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Kommunikationsexperten sich hauptsächlich mit ökologischen Aspekten befassen, während soziale Nachhaltigkeit oft vernachlässigt wird. Die Studie betont die Bedeutung eines Umdenkens im Kommunikationscontrolling und die Notwendigkeit, die gesellschaftliche Transformation voranzutreiben. Besondere Maßnahmen wie die 'Null-Kilometer-Kommunikation' und die Förderung digitaler Kommunikation werden diskutiert, wobei die sozioökologischen Auswirkungen der digitalen Mediennutzung eine zentrale Rolle spielen. Röttger betont die Verantwortung der Kommunikationsbranche, kritisch über ihre eigenen Tätigkeiten nachzudenken und Veränderungen aktiv zu gestalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungInterview mit Prof. Dr. Ulrike Röttger, deutsche Kommunikationswissenschaftlerin und Professorin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universtität in Münster. -
Kapitel 14. In a Nutshell: Leitlinien einer guten Nachhaltigkeitskommunikation
Heidrun Haug, Uta-Micaela DürigDer Beitrag beleuchtet die zentralen Aspekte einer wirkungsvollen Nachhaltigkeitskommunikation in Unternehmen. Es wird betont, dass Nachhaltigkeit eine langfristige Haltung erfordert, die in allen Branchen und Funktionsbereichen das Denken und Handeln verändert. Eine solide Datenbasis und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sind unerlässlich, um Greenwashing zu vermeiden. Ethische Standards und menschenzentrierte Ansätze spielen eine entscheidende Rolle. Innovative Technologien und Storytelling werden als wirksame Instrumente zur Motivation und Aktivierung von Mitarbeitenden vorgestellt. Der Beitrag hebt hervor, dass eine nachhaltige Kommunikation selbst nachhaltig agieren muss und dass die Integration von Nachhaltigkeit in alle Bereiche und Prozesse letztlich den Sustainability Officer überflüssig macht. Eine kontinuierliche Evaluation und Vernetzung mit relevanten Stakeholdern sind essenziell, um den Fortschritt zu dokumentieren und die Maßnahmen weiterzuentwickeln. Die verschiedenen Stadien der Nachhaltigkeitskommunikation werden detailliert beschrieben, von der initialen Motivation bis hin zur kontinuierlichen Verbesserung und Innovation.KI-Generiert
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ZusammenfassungÜber alle Texte unserer Autoren und Autorinnen hinweg und auf Basis unserer eigenen längeren Berufserfahrung haben wir für wirkungsvolle Nachhaltigkeitskommunikation einige Kernaspekte identifiziert.
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Praxisbeispiele: Gelebte Nachhaltigkeitskommunikation in Unternehmen und Institutionen
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Kapitel 15. Nachhaltigkeit bei Miele: Vorbild sein, Eigenverantwortung fördern und die Belegschaft mitnehmen – Interview mit Rebecca Steinhage
Uta-Micaela DürigDas Interview mit Rebecca Steinhage von Miele gibt einen tiefen Einblick in die Strategien und Maßnahmen des Unternehmens zur Förderung von Nachhaltigkeit. Steinhage betont, dass Nachhaltigkeit seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1899 ein integraler Bestandteil der Unternehmenskultur ist und heute eine von vier Säulen der Unternehmensstrategie darstellt. Sie erläutert, wie Miele durch ganzheitliche Transformationsprozesse und die Einbindung der Belegschaft Nachhaltigkeit vorantreibt. Besondere Maßnahmen umfassen die Veränderung von Betriebskantinen und die Einführung von zirkulären Wertschöpfungsketten. Steinhage hebt hervor, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Ziel, sondern ein kontinuierlicher Prozess ist, der durch klare Ziele und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden vorangetrieben wird. Das Interview zeigt, wie Miele durch innovative Ansätze und eine inklusive Kommunikationsstrategie die Belegschaft motiviert und ein nachhaltiges Mindset fördert.KI-Generiert
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ZusammenfassungInterview mit Rebecca Steinhage, Geschäftsführerin für Human Resources & Corporate Affairs von Miele: Nachhaltigkeit muss integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein. -
Kapitel 16. Die Selbstüberwindung der Nachhaltigkeitskommunikation
Patrik EdlundDas Kapitel untersucht die historische Entwicklung der Nachhaltigkeitskommunikation und die Herausforderungen, die Unternehmen bei der Umsetzung nachhaltiger Strategien im Kontext des Kapitalismus und der Gesellschaft gegenüberstehen. Es beginnt mit einer kurzen Historie der Nachhaltigkeit und zeigt auf, wie der Konflikt zwischen Kapitalismus und Gesellschaft sich seit der ersten industriellen Revolution entwickelt hat. Die Autoren analysieren, wie sich die Nachhaltigkeitskonzepte von unternehmerischer Wohltätigkeit über Corporate Citizenship bis hin zur Purpose-Bewegung gewandelt haben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Shared-Value-Konzept von Michael Porter und Mark Kramer, das eine effektive Verbindung zwischen gesellschaftlichem Nutzen und Profitabilität aufzeigt. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Nachhaltigkeitskommunikation, weg vom Konflikt- hin zu einem Interdependenz-Narrativ. Dieser Wechsel wird als Schlüssel zur Lösung der Klimakrise und zur Neuerfindung des Kapitalismus betrachtet.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Geschäftsmodell der Nachhaltigkeitskommunikation ist die Bewirtschaftung des Konfliktes zwischen Kapitalismus und Gesellschaft, von Ökonomie und Ökologie. Ihre Aufgabe erfüllt sie aber erst dann, wenn sie dazu beiträgt, diesen Konflikt – und damit ihre eigene Funktion – zu überwinden. Dieser Schritt setzt erstens die Einsicht voraus, dass das Verhältnis von Gewinnmaximierung und Nachhaltigkeit kein Konflikt, kein Kompromiss, keine Harmonie ist – dass vielmehr Nachhaltigkeit zu verstehen ist als ein von der Strategie eines Unternehmens abhängiges, entlang der gesamten Wertschöpfungskette wirksames Prinzip, das mess- und steuerbar dazu beiträgt, Wettbewerbsvorteile und damit überdurchschnittliche Profitabilität zu erzielen. Zweitens setzt er einen grundlegenden Wandel des Selbstverständnisses der Kommunikation voraus: ihre Rolle erschöpft sich nicht in der Darstellung und Vermittlung der Unternehmensstrategie, sondern sie schafft die Strategie und entwickelt sie weiter, indem sie sie darstellt. -
Kapitel 17. Society 5.0: Technologiepositive Kommunikation mit gesellschaftlicher Langzeitperspektive
Niels MeinkeDas Kapitel stellt die Society 5.0 als ein Leitbild für eine technologiepositive Kommunikation mit gesellschaftlicher Langzeitperspektive vor. Es wird betont, dass Technologieunternehmen eine aktive Rolle als Vermittler und Kompetenzträger spielen müssen, um Akzeptanz, Vertrauen und positiven Umgang mit Technologie zu fördern. Die Society 5.0 zielt darauf ab, durch die Nutzung von IoT, Robotik, künstlicher Intelligenz und Big Data gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen und gleichzeitig wirtschaftlichen Fortschritt zu gewährleisten. Das Konzept der Society 5.0 wird als ein umfassendes und langfristiges Entwicklungsplan für eine nachhaltige und inklusive Gesellschaft dargestellt, das sowohl ökonomische als auch soziale Ziele verfolgt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der Technologie als Mittel zur Lösung globaler Probleme und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wissenschaft, Industrie und Bürgern. Das Kapitel bietet auch Einblicke in die japanische Implementierung der Society 5.0 und deren Bedeutung für die globale Gesellschaft.KI-Generiert
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ZusammenfassungDigitalisierung, KI, Energiewende, neue Mobilität, universelles Design für eine zunehmend diversifizierte, sich demografisch wandelnde Gesellschaft – dies sind Schwerpunkte des Wandels, dem unsere Gesellschaft gegenübersteht. Meist wird die Diskussion von einem Problembewusstsein getrieben, welches auch die Technologie von einem reservierten, eher negativen Blickwinkel aus betrachtet. An dieser Stelle besteht die Chance für Industrieunternehmen, die im Kern als technologiegetriebene Mehrwertstifter verstanden werden sollten, dem Dialog eine zusätzliche Perspektive zu bieten. Es ist nämlich gerade die Stelle, an der Technologie und Gesellschaft überlappen, an der künftig nicht nur viel passieren wird, sondern muss, um den genannten Phänomenen mit Lösungen zu begegnen. Für Unternehmen bietet sich somit die Möglichkeit, über eine methodisch aufgesetzte, nachhaltige Kommunikation gekoppelt mit Technologiebegeisterung ein Dialogangebot zu betreiben und am Diskurs teilzuhaben, Feedback aufzunehmen und eine neue Perspektive anzubieten. -
Kapitel 18. Nachhaltigkeit in Marketing und Kommunikation: Auf dem Weg zu einer 1KOMMA5° Bewegung
Wie begeistern und befähigen wir, Teil einer neuen Energiezukunft zu Sophia RödigerDas Kapitel thematisiert die zentrale Rolle von Unternehmen in der Energiewende und die Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß signifikant zu reduzieren. Es wird die Bedeutung von klarer Kommunikation und innovativen Marketingstrategien hervorgehoben, um die Bevölkerung für erneuerbare Energien zu begeistern. Das Start-up 1KOMMA5° stellt einen beispielhaften Ansatz dar, der durch informative und zahlenbasierte Kommunikation sowie durch den Aufbau einer starken Community überzeugt. Die Initiative zielt darauf ab, das Image der Energiebranche zu verbessern und eine globale Bewegung zur Erreichung des 1,5°-Ziels zu initiieren. Das Kapitel bietet Einblicke in die Herausforderungen der Energiewende, die Bedeutung von Nachhaltigkeit und die Strategien, um diese Ziele zu erreichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungAm Praxisbeispiel der 1KOMMA5° GmbH wird aufgezeigt, dass eine Marketing- und Kommunikationsstrategie rund um Nachhaltigkeit mehr bedarf als klassischer Methoden, ergänzt um neue KPIs im ESG-Reporting. Es reicht im Sinne des gefährlichen „Greenwashings“ nicht aus, in jede zweite Punch Line „sauber, grün oder CO2-neutral“ zu schreiben. 1KOMMA5° verdeutlichen, wie ein Ziel im Kampf gegen den Klimawandel zum Markennamen wird und als Sinn und Zweck im Mittelpunkt jedes Denkens und Handelns steht. Wir erleben, wie das jüngste deutsche Unicorn (Juni 2023) ein neues Markenerlebnis und Image rund um Handwerk und Energie kreiert und welche Hürden dabei überwunden werden müssen. 1KOMMA5° erklären in ihrem Praxisbeispiel, wie sie aus einer Marke eine Massenbewegung formen wollen. Wie man Begeisterung für ein Low-Interest-Produkt wie Strom entfacht. Wir erfahren im folgenden Abschnitt, wie das Narrativ aussehen müsste, mit dem sich die verkorkste Energiewende doch noch zu einer Erfolgsstory umschreiben ließe. Und zum Schluss interessieren dabei natürlich die wichtigen Fragen: Wie verarbeitet ein so junges, schnell skalierendes Unternehmen das enorme Wachstumstempo der Marke und wie erhält und misst man immer wieder nachhaltige Kriterien im eigenen Marketing-Mix? -
Kapitel 19. Eine gemeinsame Lernreise – Der Public-Engagement-Ansatz aus der Wissenschaftskommunikation
Patrick KlügelDer Beitrag behandelt den Public-Engagement-Ansatz in der Wissenschaftskommunikation, der darauf abzielt, Universitäten als Orte des Austauschs und der gemeinsamen Lernreise zu etablieren. Im Fokus stehen die strategische Kommunikation und die Überwindung von epistemischen Ungerechtigkeiten und metaphorischen Framings, um eine transformative Wirkung zu erzielen. Praktische Beispiele wie der KI-Makerspace und die Science & Innovation Days der Universität Tübingen veranschaulichen, wie dieser Ansatz in der Praxis umgesetzt werden kann. Der Beitrag betont die Bedeutung eines adaptiven Interventionssystems für eine nachhaltige Kommunikationsstrategie und die Notwendigkeit, verschiedene dialogische Interventionen flexibel an die Bedürfnisse der Interaktionsgruppen anzupassen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Komplexität gesellschaftlicher Herausforderungen wie die große Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung erfordert von Institutionen einen neuen Modus der multidirektionalen Kommunikation, der stärker auch auf Zusammenarbeit basiert. Dieser Praxisbeitrag betont aus der Wissenschaftskommunikation von Universitäten heraus die Bedeutung adaptiver Interventionen für eine „nachhaltige Nachhaltigkeitskommunikation“. Eine solche Strategie kann als gemeinsame Lernreise von Bürgern und Bürgerinnen und zivilgesellschaftlichen Akteuren mit Forschenden zur Co-Produktion von Wissen und gesellschaftlicher Wirkung beschrieben werden. Der Beitrag beleuchtet kommunikative Widerstände wie epistemische Ungerechtigkeit und metaphorische oder normative Framings und schlägt den Public-Engagement-Kodex als offenen normativen Leitfaden vor. Zwei Projektbeispiele der Universität Tübingen, der KI-Makerspace und die Science & Innovation Days, illustrieren die Umsetzung einer solchen kommunikativen Praxis, die auf Interaktion, Deliberation und Redifferenzierung basiert und neue tragfähige Kooperationen mit der Gesellschaft ermöglichen möchte. -
Kapitel 20. Erst machen, dann kommunizieren: Von der Nachhaltigkeitsstrategie zur authentischen Nachhaltigkeitskommunikation am Beispiel der CHIRON Group
Anna-Lena Kniebel, Lisa-Alexandra Reehten, Julia SchusterDer Beitrag beleuchtet die zunehmende Bedeutung authentischer Nachhaltigkeitskommunikation im Zeitalter der Green Claims Directive. Anhand des Beispiels der CHIRON Group wird gezeigt, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln und umsetzen können, um glaubwürdig über ihre Bemühungen zu berichten. Die CHIRON Group hat eine umfassende Klimastrategie implementiert, die von der Bestimmung des Unternehmensfußabdrucks über die Reduktion von CO₂-Emissionen bis hin zur transparenten Kommunikation reicht. Der Beitrag hebt hervor, wie wichtig es ist, zunächst Taten zu setzen und dann darüber zu kommunizieren, um die Glaubwürdigkeit zu wahren. Zudem werden die Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich der Nachhaltigkeitskommunikation detailliert beleuchtet, einschließlich der Notwendigkeit einheitlicher Begriffsdefinitionen und der Einhaltung rechtlicher Vorgaben.KI-Generiert
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ZusammenfassungDiese Case Study beleuchtet die Umsetzung wirkungsvoller Nachhaltigkeitskommunikation in der Praxis im Kontext der Nachhaltigkeitsberatung für produzierende mittelständische Unternehmen in Deutschland. Authentische Nachhaltigkeitskommunikation erfordert eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie, untermauert durch konkrete Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Erfahrungsgemäß gestaltet sich der Weg zu einem nachhaltigeren Unternehmen und die interne sowie externe Kommunikation entlang des Weges im Mittelstand oft anders als in global agierenden Konzernen. Es werden Herausforderungen beleuchtet, mit denen mittelständische Unternehmen konfrontiert sind, und Erkenntnisgewinne aus der Beratungspraxis geteilt. Anhand der Zusammenarbeit zwischen Bosch Climate Solutions und der CHIRON Group werden Einblicke in den Verlauf des Arbeitsprozesses gegeben. Abschließende praxisorientierte allgemeine Handlungsempfehlungen fungieren als Leitfaden, um den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und wirkungsvoller Nachhaltigkeitskommunikation für weitere Unternehmen zu ebnen. -
Kapitel 21. Envirom—A Small Company with Green Ambitions
Hanna RommerudDas Kapitel beleuchtet die Vision und Strategien von Envirom, einem kleinen Unternehmen, das sich der Entwicklung regenerativer Bio-Düngemittel widmet. Diese Düngemittel zielen darauf ab, die Bodengesundheit zu verbessern und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Das Unternehmen betont die Bedeutung der langfristigen Bodenfruchtbarkeit und die Notwendigkeit, Landwirtschaftsmethoden zu entwickeln, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch nachhaltig sind. Envirom strebt danach, durch die Verbesserung der Bodenqualität und die Förderung von Mikrobenleben die Erträge zu steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren. Die Integration von Nachhaltigkeitsberichterstattung wird als zentrales Element der Unternehmenskommunikation hervorgehoben, um Transparenz und Vertrauen bei den Stakeholdern zu schaffen. Das Unternehmen verfolgt eine principle-based Ansatz, der auf den UN-Nachhaltigkeitszielen und den Prinzipien des UN Global Compact basiert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Materialitätanalyse geschenkt, um die relevantesten Nachhaltigkeitsaspekte für die Stakeholder zu identifizieren und in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Die Herausforderungen und Erfolge bei der Kommunikation mit verschiedenen Stakeholdergruppen, einschließlich Investoren, Großkunden und Kleinbauern, werden detailliert beschrieben. Das Kapitel hebt die Bedeutung von regenerativer Landwirtschaft als zukunftsweisende Methode hervor, die sowohl die Ernährungssicherheit als auch die Umweltgesundheit gewährleisten kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungSustainability reporting has moved from „nice“ to have to „need“ to have, but how does it affect the stakeholder communication in a small bio-fertilizer company? This short case study aims at illustrating the current situation and challenges we are facing trying to adjust our message to fit different stakeholder groups. -
Kapitel 22. Motivierend und wirksam: Nachhaltigkeitskommunikation im Unternehmenskontext
Max Burger, Fabian MüllerDer Fachtext beleuchtet die Herausforderungen und Best Practices der Nachhaltigkeitskommunikation im Unternehmenskontext. Es wird analysiert, warum viele Nachhaltigkeitsbotschaften nicht motivierend wirken und wie eine effektive Kommunikation gestaltet werden kann, um Veränderungen zu fördern. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der Kommunikation in verschiedenen Unternehmensumfeldern geschenkt, einschließlich der Unterschiede zwischen top-down, bottom-up und horizontaler Kommunikation. Der Text bietet konkrete Tipps, wie Nachhaltigkeitskommunikation durch Verzicht auf Verzichtsrhetorik, Besserwisserei und Panikmache verbessert werden kann, und betont die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und Engagement der Geschäftsleitung. Zudem wird die Notwendigkeit einer langfristigen Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmensbewusstsein hervorgehoben, indem Parallelen zu anderen etablierten Prinzipien wie Profitabilität und Arbeitssicherheit gezogen werden.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeit hat in den vergangenen Jahren zunehmend auch den Unternehmensalltag erreicht. Inhaltlich sind die Argumente oftmals unbestritten. Dennoch besteht eine Lücke zwischen der Fülle der Nachhaltigkeitskommunikation und den tatsächlich umgesetzten Maßnahmen. Während die Ursache häufig in der Kommunikation selbst liegt, sind die Gründe für ihre mangelnde Wirkung vielfältig. Sie sind jedoch meistens nicht überraschend. Insbesondere im Unternehmenskontext spielt der Rahmen der Kommunikation und das Verhältnis der Beteiligten zueinander eine wesentliche Rolle. Es gibt jedoch Wege und Möglichkeiten für wirksame und motivierende Nachhaltigkeitskommunikation. Diese zu kennen und anzuwenden, sollte für alle, die sich für Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext einsetzen, selbstverständlich sein. -
Kapitel 23. Nachhaltige Veranstaltungen am Beispiel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Markus Große OphoffDas Kapitel beleuchtet die Bedeutung nachhaltiger Veranstaltungen im Kontext der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Es beginnt mit der Diskussion über die Grenzen des Wachstums und die planetaren Leitplanken, die die Stabilität des Erdsystems gewährleisten sollen. Die Autoren betonen die Notwendigkeit, Veranstaltungen nachhaltig zu gestalten, um die planetaren Grenzen nicht zu überschreiten. Hierzu werden spezifische Maßnahmen und Technologien vorgestellt, die den ökologischen Fußabdruck von Veranstaltungen minimieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Veranstaltungsplanung und -durchführung. Praktische Beispiele und Best-Practice-Ansätze verdeutlichen, wie nachhaltige Veranstaltungen umgesetzt werden können. Das Kapitel endet mit einem Ausblick auf die Zukunft der Veranstaltungsbranche und die Notwendigkeit, nachhaltige Praktiken weiter zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungNachhaltige Veranstaltungen leisten einen Beitrag, um unsere Welt in einem lebenswerten Zustand, innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen zu halten und die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ziel ist es dabei, dass wir so wirtschaften, dass wir unseren Kindern eine Welt hinterlassen, in der sie dieselben Entwicklungschancen haben, wie wir sie hatten. Konkrete Ansatzpunkte zeigen auf, wie Nachhaltigkeit und Klimaneutralität erreicht werden können. Ein Praxisbeispiel erläutert, wie Digitalisierung einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann. -
Kapitel 24. Coopetition als Voraussetzung für klare Kommunikation – Von Datensilos zu Transparenz und Partnerschaft
Jörg WaldenDas Kapitel beleuchtet die zentrale Rolle von Daten für Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -kommunikation. Es betont die Notwendigkeit von Coopetition, also der Zusammenarbeit zwischen Wettbewerbern, um Transparenz und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Der Text analysiert die technischen Herausforderungen bei der Datenerhebung und -verarbeitung und stellt den digitalen Produktpass als Lösung vor. Praktische Beispiele wie die Circular Cars Initiative und PACE zeigen, wie Coopetition und Datenmanagement erfolgreich umgesetzt werden können. Das Kapitel schließt mit der Forderung nach einer neuen unternehmerischen Mentalität, die auf Zusammenarbeit und offene Kommunikation setzt, um die großen Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu bewältigen.KI-Generiert
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ZusammenfassungOhne nachvollziehbare, vergleichbare und nicht fälschbare Daten gibt es keine effektiven Nachhaltigkeitsmaßnahmen und keine transparente, glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation. Doch solche Daten über Unternehmensgrenzen und Wertschöpfungsketten hinweg zu erheben, ist heute in der Regel schwierig bis unmöglich. Ein zentraler Baustein für eine Lösung wird der digitale Produktpass sein und damit ein Wandel von einem unternehmenszentrischen zu einem produktzentrischen Ansatz bei der Datenerhebung. Damit das funktioniert, müssen Unternehmen einen Ausgleich finden zwischen einem kompetitiven und einem kooperativen Verhältnis zu ihren Wettbewerbern. Dabei kommt auch der Kommunikation eine zentrale Rolle zu. Als Lohn winkt eine Datentransparenz, die allen nutzt, nicht nur in ökologischer und sozialer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht – ebenfalls eine wichtige Säule der Nachhaltigkeit. -
Kapitel 25. Die Unternehmensphilosophie ist Kyoceras Grundlage und Motivation, um stetig nachhaltiger zu werden – Interview mit Dietmar Nick
Björn Eichstädt, Emily BischofDas Interview mit Dietmar Nick, CEO von Kyocera Document Solutions Deutschland, bietet einen umfassenden Einblick in die nachhaltigen Praktiken und Philosophien des Unternehmens. Nick betont, dass Nachhaltigkeitskommunikation bei Kyocera nicht nur durch schöne Worte, sondern durch konkrete Praxis und konsistente Markenstrategien erfolgt. Das Unternehmensmotto „Respect the divine and love people“ ist tief in der japanischen Kultur verwurzelt und prägt die gesamte Unternehmensphilosophie. Besonders hervorgehoben wird die ECOSYS-Technologie, die durch langlebige Komponenten und reduzierten Abfall einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Kyocera verfolgt einen Dreiklang aus Vermeiden, Vermindern und Kompensieren, um die Umweltauswirkungen zu minimieren. Die Unternehmensphilosophie wird durch umfangreiche Schulungen und Initiativen in die Praxis umgesetzt, was das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit unterstreicht. Diese tiefgehende Integration der Unternehmensphilosophie in den Nachhaltigkeitsprozess macht Kyocera zu einem Vorreiter in der Branche.KI-Generiert
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ZusammenfassungInterview mit Dietmar Nick, CEO Kyocera Document Solutions Deutschland.
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Backmatter
- Titel
- Wirkungsvolle Nachhaltigkeitskommunikation
- Herausgegeben von
-
Uta-Micaela Dürig
Heidrun Haug
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-45227-8
- Print ISBN
- 978-3-658-45226-1
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-45227-8
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