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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Vorwort

Zusammenfassung
Ob wir arbeiten oder unsere Freizeit verbringen, Geld ausgeben oder sparen, etwas kaufen oder verkaufen: die Wirtschaft beeinflußt uns heute ständig. Umgekehrt beeinflussen wir die Wirtschaft, z. B. als Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Produzent und Konsument, Hausbesitzer und Mieter, Sparer und Kreditnehmer. Táglich haben wir eine Vielzahl wirtschaftlicher Entscheidungen zu treffen und werden von wirtschaftlichen Entscheidungen anderer beeinflußt. Für uns ist es daher notwendig, daß wir wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und über aktuelle Wirtschaftsinformationen verfügen. Das Lesen und Verstehen des Wirtschaftsteils in Zeitungen ist dafür eine wichtige Voraussetzung.
Hauke Rath

2. Wirtschaftsteil in Zeitungen

Zusammenfassung
Nach der Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg werden alle Druckerzeugnisse mit Presse bezeichnet, die mit der Druckerpresse hergestellt werden. Seit Mitte des vorigen Jahrhunderts werden nur noch periodisch erscheinende Zeitungen und Zeitschriften — oft nur die Tages-und Wochenzeitungen — unter dem Begriff Presse zusammengefaßt. Gleichzeitig ist die Presse heute auch ein Sammelbegriff für Journalisten.
Hauke Rath

3. Allgemeiner Wirtschaftsteil

Zusammenfassung
Im allgemeinen Wirtschaftsteil der Zeitung wird über wichtige wirtschaftliche Vorgänge einzelner Volkswirtschaften — vor allem natürlich über die der Bundesrepublik — und der Weltwirtschaft berichtet. Dazu gehören z. B. Berichte und Kommentare über einzelne Branchen und Märkte, nationale und internationale Konjunkturen, Sozialprodukte, Steuern und Zölle, Handels-und Zahlungsbilanzen sowie Entwicklungshilfe.
Hauke Rath

4. Unternehmensteil

Zusammenfassung
In einem Betrieb wird eine Produktion „betrieben“: Güter, z. B. Kühlschränke werden hergestellt oder Dienstleistungen erbracht wie in Hotels oder Banken. Der Betrieb erhält seine Anweisungen von der Unternehmensleitung. Er hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, d. h. er kann nicht selbständig handeln und nicht vor Gericht klagen oder verklagt werden. Die Unternehmung ist die Rechtsform (z. B. AG, GmbH, OHG) und das finanzielle Fundament eines Betriebes, wie z. B. Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg. Die Unternehmung besitzt eigenes Vermögen, eigenes Entscheidungsrecht und eigene Haftung. Sie kann vor Gericht klagen und verklagt werden. Eine Unternehmung oder ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen, z. B. Zweigbetrieb Kaiserslautern der Adam Opel AG, Rüsselsheim.
Hauke Rath

5. Börsenteil

Zusammenfassung
Der Börsenteil schließt den Wirtschaftsteil der Zeitung ab mit den Berichten und Kursen der Aktien-, Renten-und Devisenmärkte sowie der Veröffentlichung der Rohstoff-und Investmentpreise. Gerade dieser Bereich des Wirtschaftsteils ist für viele Leser unverständlich, weil sie die Zahlen nicht deuten können. Da die veröffentlichen Zahlen nicht nachschlagbar sind, bedarf es einer ausführlichen Information über die Entstehung und Aussagekraft dieser Zahlen und eines Hintergrundwissens über die verschiedenen Börsen.
Hauke Rath

6. Geld, Währung und Devisen

Zusammenfassung
Die staatliche Ordnung des Geldwesens bezeichnet man als Währung. Im engeren Sinne ist die Währung die Geldeinheit (= Währungseinheit) eines Staates: Man spricht von der Dollar-Währung in den USA, der Franc Währung in Frankreich und der Rubel-Währung in der UdSSR. Die Währungseinheit der Bundesrepublik ist seit 1948 die Deutsche Mark (DM). Frühere Währungen waren in Deutschland die Mark, Rentenmark und Reichsmark.
Hauke Rath

7. Terminhandel

Zusammenfassung
Für die Bundesrepublik als rohstoffarmes Land ist die Versorgung der Konsumenten, des Handwerks und der Industrie mit Rohstoffen besonders wichtig. Eine lückenlose Versorgung ist — bis auf Krisenzeiten wie die Erdölkrisen 1973 und 1979 — gewährleistet durch den freien Handel an den verschiedenen Warenbörsen. Wichtige Rohstoffe, die nicht an den Weltmärkten gehandelt werden, wie z. B. Kohle und Stahl, sind durch langfristige Verträge abgedeckt. Gehandelt werden an den Warenbörsen alle Waren, die in Standardqualitäten angeboten werden können. Das ist bei Edelmetallen (Gold, Silber, Platin ...) und Nichteisenmetallen (Aluminium, Kupfer, Zinn ...) relativ einfach. Schwerer ist die Standardisierung bei landwirtschaftlichen Produkten wie Getreide und Kaffee. Einige Agrarprodukte, wie z. B. Tabak, eignen sich aufgrund ihrer Qualitätsunterschiede nicht für den Börsenhandel und werden deshalb auf Auktionen versteigert.
Hauke Rath

8. Statistikwerte und Indizes

Zusammenfassung
Die statistischen Angaben liegen heute bereits während der Börse oder kurz nach Börsenschluß vor, weil alle Aufträge über EDV abgewickelt werden. Ein Index (Mehrzahl Indizes) ist ein statistisches Hilfsmittel, mit dem Veränderungen gegenüber einem früheren Zeitpunkt (= Basis 100) in einem Wert aufgezeigt werden können, zum Beispiel der Preisindex für die Lebenshaltungskosten.
Hauke Rath

9. Anlageempfehlungen

Zusammenfassung
Neben den Anzeigen im Anzeigenteil werden in verschiedenen Wirtschaftsteilen — zusätzlich zur normalen Berichterstattung — spezielle Anlageempfehlungen gegeben, zum Beispiel:
in der Welt in den Beiträgen „Geld und Anlage“, „Anleger — worauf Sie nächste Woche achten sollten“, „Blick auf die Börse“ im Handelsblatt im „Geldticker“, „So wird Ihr Geld verzinst“, „Neue Ermittenten vorgestellt“ und einmal wöchentlich auf der Seite „Für den privaten Anleger“ mit dem „aktuellen Interview“ eines Experten, „Hausse/Baisse-Trends, Hintergründe, Meinungen“ und der Glosse „Der Gnom aus Zürich.“ Einmal im Monat wird ein „Anlegerspiel“ durchgeführt.
Hauke Rath

10. Anzeigenteil

Zusammenfassung
Der redaktionelle Teil der Zeitungen wird durch den Anzeigenteil ergänzt. Die Zeitungsverlage sind finanziell auf das Anzeigengeschäft angewiesen. Über 50 Prozent ihrer Einnahmen beziehen überregionale Zeitungen aus dem Anzeigengeschäft. Die Anzeigeneinnahmen sind die wirtschaftliche Basis der Zeitungsverlage. Ohne Anzeigen würden die Tageszeitungen doppelt so teuer werden.
Hauke Rath

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