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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch vermittelt Akteuren der Baubranche praxisnah, wie sie ihrem Auftraggeber erläutern welche im jeweiligen Projekt die wirtschaftlichste Variante ist und wie sie dies auch fundiert begründen.Dabei wird sowohl das Prinzip der Wirtschaftlichkeitsbewertung erläutert, als auch auf die verschiedenen Berechnungs-Verfahren eingegangen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Zuerst die Praxis

Frontmatter

1. Projektvorbereitung

Wenn man Energieeffizienzmaßnahmen wirtschaftlich beurteilen will, hat man es mit Investitionen zu tun, d. h. man bewertet die Wirtschaftlichkeit von Investitionen.

Jörn Krimmling

2. Investitionsbewertungsverfahren

Eine Übersicht über für den hier vorliegenden Zweck geeignete Investitionsbewertungsverfahren zeigt die Abb. 2.1. Die Verfahren kann man zunächst in zwei Hauptgruppen einteilen:Einfache kostenrechnerische VerfahrenKomplexe finanzmathematische Verfahren

Jörn Krimmling

3. Vorgehensweise bei der Aufbereitung des Projektes für die Bewertung

Grundsätzlich sind alle Investitionsbewertungsverfahren (natürlich im Rahmen ihrer Modellannahmen) als gleichwertig anzusehen. Die Wahl des Verfahrens hängt nicht zwingend vom Investitionstyp oder den sachlichen Eigenschaften eines geplanten Investitionsprojekts ab.

Jörn Krimmling

4. Praxisbeispiele

Die Ordnung der nachfolgenden Beispiele orientiert sich zunächst an den technischen Konfigurationen der Investitionsprojekte. Bei vielen der Beispiele werdenmehrere Bewertungsverfahren,verschiedene Entscheidungstypen undverschiedene Konstellationen

Jörn Krimmling

Danach die Theorie

Frontmatter

5. Wirtschaftlichkeit – Was bedeutet das genau?

Analysiert man die Literatur, findet man sehr vielfältige Definitionen einer Investition. Die Vielfalt ist begründet durch die unterschiedlichen Standpunkte, von welchem aus das Phänomen der Investition betrachtet wird. Man kann folgende Sichtweisen unterscheiden:Sachliche Sicht, welche den sachlichen Nutzen der Investition in den Mittelpunkt stellt: z. B. wird eine Energieeffizienzinvestition getätigt, um den nichterneuerbaren Primärenergiebedarf eines Gebäudes oder eines Prozesses zu erhöhen oder es wird in ein Auto investiert, um damit täglich zur Arbeit fahren zu können.Wirtschaftliche Sicht, welche vordergründig die wirtschaftlichen Ziele betrachtet: z. B. die Investition in ein Aktienpaket, um das Vermögen des Investors zu erhöhen.Bilanzielle Sicht, d. h. wie wirkt sich eine Investition auf die Bilanz eines Unternehmens aus?Steuerliche Sicht, d. h. wie wirkt sich die Investition auf die steuerlichen Belange eines Unternehmens oder einer Organisation aus?Ethische Sicht, welche die Investition mit Hilfe ethischer Kategorien beschreibt und bewertetU. a.

Jörn Krimmling

6. Herleitung und Aussage der Bewertungsverfahren

Das Kapitalwertverfahren könnte man etwas salopp als „die Mutter“ der klassischen Verfahren bezeichnen, da alle anderen Verfahren daraus abgeleitet werden können. Wir wollen uns im nachfolgenden Abschnitt über den Inhalt des Verfahrens klar werden und betrachten dabei zunächst einen Fall ohne den Zins (bzw. wir setzen den Zins auf i = 0) und führen dann später den Zins ein.

Jörn Krimmling

7. Lebenszykluskostenanalyse beim Nachhaltigen Bauen

Die Kategorie der Lebenszykluskosten hat insbesondere im Zusammenhang mit den sich entwickelnden Trends des Nachhaltigen Bauens an Aktualität gewonnen. Dabei wird mitunter der Eindruck erweckt, dass es sich bei der Beachtung der Lebenszykluskosten beim Bauen um etwas grundsätzlich Neues handeln würde. Diese Behauptung lässt sich bei näherer Betrachtung nicht aufrechterhalten. Man kann allgemein sagen, dass es sich bei der, der Lebenszykluskostenanalyse zugrunde liegenden Methode um eine Form der Wirtschaftlichkeitsanalyse handelt, wie sie in diesem Buch bis hierher beschrieben worden ist. Allerdings wird die Aussagekraft der Lebenszykluskostenanalyse innerhalb der Bewertungssysteme für das Nachhaltige Bauen aufgrund der dort verwendeten allgemeinen, anstelle der zutreffenden projekt- und investorspezifischen Berechnungsparameter (Verzinsung, Preisansätze) stark eingeschränkt.

Jörn Krimmling

Zum Abschluss noch etwas über Energie

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8. Bilanzierungsansätze und Begriffe

Für den baurechtlichen Nachweis bzw. für den Energieausweis wird der nichterneuerbare Anteil des Primärenergiebedarfes bilanziert, während man für die Wirtschaftlichkeitsanalyse die Endenergieträger betrachten muss. Das führt auf die Energieumwandlungskette bzw. den Zusammenhang zwischen den drei Kategorien:PrimärenergieEndenergieNutzenergie

Jörn Krimmling

9. Energieeffizienzgrößen für Wärme- und Kälteerzeuger

ηa,WE=QNutz,aQBS,a$$ {\eta}_{a, WE}=\frac{Q_{Nutz,a}}{Q_{BS,a}} $$

Jörn Krimmling

Backmatter

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