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Über dieses Buch

Das Lehrbuch ermöglicht einen schnellen Einstieg in (wirtschafts-)ethische Grundlagentheorien sowie in die moralische Verhaltensökonomik, die angesichts weitreichender Unternehmensskandale zunehmend in den Fokus akademischer Lehrpläne rückt. In prägnanter, verständlicher Weise werden die wesentlichen (wirtschafts-)ethischen sowie moralpsychologischen Theorien erläutert. Kurze Lerneinheiten, übersichtliche didaktische Module sowie die begleitende Lernkontrolle sorgen für eine nachhaltige Wissensvermittlung. Es richtet sich damit an alle, die sich mit Fragen der Wirtschaftsethik im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung (auch im Nebenfach) sowie ihrer beruflichen Praxis auseinandersetzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Begriffliche Grundlagen der Wirtschaftsethik

Im einleitenden ersten Kapitel werden die begrifflichen Grundlagen der Wirtschaftsethik thematisiert. Zunächst wird der Begriff der Ethik definiert und von anderen, ähnlichen Begriffen abgegrenzt, bevor im Anschluss daran die unterschiedlichen ethischen Fragestellungen ihren unterschiedlichen Analyseebenen zugeordnet werden. Daneben wird im ersten Kapitel die Notwendigkeit der Wirtschaftsethik, verstanden im Sinne einer angewandten Ethik, erläutert. Aufbauend auf diesen Ausführungen wird sodann der Begriff der Wirtschaft sowie der Wirtschaftsethik geklärt und ebenfalls von anderen, ähnlichen Begriffen abgegrenzt. Abschließend werden überblicksartig die wesentlichen theoretischen Grundpositionen innerhalb der Wirtschaftsethik dargelegt.
Robert Holzmann

2. Ethische Grundpositionen

Im zweiten Kapitel wird ein Überblick über ausgewählte, normativ ethische Grundpositionen gegeben. Hierfür wird zunächst die Tugendethik, die das Gute in einem tugendhaften Charakter einer Person begründet sieht, erläutert. Im Anschluss daran wird die Pflichtenethik nach Kant, die das Gute in einem am kategorischen Imperativ ausgerichteten Willen sucht, thematisiert und vom sogenannten Utilitarismus, der das Gute im Nutzen für die Gesellschaft begründet sieht, abgegrenzt. In der Folge werden dann noch die sogenannten Vertragsethiken sowie die Diskursethik behandelt.
Robert Holzmann

3. Wirtschaftsethische Ansätze

Das dritte Kapitel befasst sich mit Grundpositionen der Wirtschaftsethik. Die Erläuterungen beginnen zunächst mit der Grundposition der „ökonomischen Ethik“, die es für notwendig erachtet, moralische Wertmaßstäbe in eine ökonomische Sprache zu übersetzen. Im Anschluss daran wird die Governance-Ethik vorgestellt. Die Governance-Ethik setzt sich spezifisch mit der Durchsetzung von moralischem Verhalten in Unternehmen auseinander und erkennt dabei, im Gegensatz zur ökonomischen Ethik, die Wichtigkeit informeller Durchsetzungsmechanismen an. Schließlich wird unter dem Begriff der „ethischen Ökonomik“ ein kritischer Gegenentwurf zur „ökonomischen Ethik“ vorgestellt, der vor allem darauf abzielt, die normative Richtigkeit des Wirtschaftssystems bzw. wirtschaftlicher Handlungen zu hinterfragen.
Robert Holzmann

4. Moralisches Handeln

Das vierte Kapitel befasst sich abschließend mit deskriptiv-wissenschftlichen Erkenntnissen zum moralischen Urteilen, Entscheiden und Handeln. Hierfür wird zunächst kurz erklärt, warum ein verhaltensorientiertes Forschungsprogramm für die Wirtschafts- und Unternehmensethik sinnvoll ist und welchen Stellenwert die Forschungsmethode des Experiments darin hat. Hierauf aufbauend wird ein Überblick über die einzelnen Phasen einer moralischen Handlung, angefangen von der Wahrnehmung eines moralischen Problems bis hin zur moralischen Lernphase, gegeben. Daran anschließend werden sodann Theorien thematisiert, die erklären wie moralische Urteile entstehen und welche Rolle der Selbstwerts sowie die Selbstkontrolle als Ursache für moralische Entscheidungen einnehmen. In Abgrenzung zur prozessualen Betrachtung der moralischen Entscheidung wird abschließend auf empirische Befunde eingegangen, die sich mit den inhaltlichen, moralischen Präferenzen von Menschen auseinandersetzen.
Robert Holzmann

Backmatter

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