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Bund und KfW springen in die Venture-Capital-Lücke

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Mit dem Förderprogramm "RegioInnoGrowth" wollen der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) künftig Start-ups und kleinen innovationsstarken Mittelständlern finanziell unter die Arme greifen.

Neben etlichen neuen Fördermöglichkeiten für zukunftsträchtige oder nachhaltige Technologien soll es künftig auch abgestimmte Finanzierungen für innovative Kleinunternehmen und Start-ups in den Regionen geben. 


Das neue Förderinstruments "RegioInnoGrowth" des Bundes und der KfW will Unternehmen unterstützen, die in der Regel nicht im Fokus von Venture-Capital-Fonds stehen und daher andere Finanzierungslösungen benötigen. Der Vertrag zum Start des Projekts, das Teil des Zukunftsfonds ist, wurde Mitte August unterzeichnet. Die Umsetzung erfolgt nun über die Förderbank sowie die einzelnen Institute in den Bundesländern. 

Innovation in den Regionen stärken

Mit diesem Schritt sollen laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) innovative Betriebe gestärkt und so die Entwicklung von Zukunftstechnologien in Deutschland vorangebracht werden. Aus dem Zukunftsfonds und dem ERP-Sondervermögen stellt der Bund hierfür bis zu 450 Millionen Euro bereit. 

Ziel der Kooperation ist es, regional abgestimmte Finanzierungslösungen anzubieten. Start-ups und Mittelständler erhalten jeweils bis zu fünf Millionen Euro. Es wird ihnen beispielsweise als Mezzanine-Kapital oder Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt.

Das Programm soll Anreize für Wachstum und Innovation in der Fläche schaffen. "Die Transformation in ein nachhaltiges, innovationsstarkes und resilientes Deutschland nimmt Fahrt auf. Sie wird maßgeblich von Start-ups und innovativen Mittelständlern getragen, die für ihr weiteres Wachstum eine solide Kapitalbasis benötigen", so KfW-Vorständin Katharina Herrmann. 

Risikoübernahme soll private Kapitalgeber locken

Dabei ist das Projekt auch für private Investoren wie etwa Business Angels oder Family Offices offen. Der Bund übernimmt bis zu 70 Prozent der Risiken, die übrigen Anteile liegen bei den Ländern und privaten Geldgebern. Das Programm knüpfe damit an das Modell der Mitte 2022 beendeten Säule II des Corona-Hilfspakets des Bundes für Start-ups und mittelständische Unternehmen an. Über das flossen rund 600 Millionen Euro von KfW und Bund in insgesamt mehr als 1.800 Finanzierungen für Start-ups und Mittelständler. 

Insgesamt drückt die Politik in Sachen Wirtschafts- und Technologieförderung derzeit aufs Gaspedal. So hat das Bundeskabinett jüngst den sogenannten Klima- und Transformationsfonds (KTF) beschlossen. Bis 2027 will Berlin über diesen Weg fast 212 Milliarden Euro für die Entwicklung und Ansiedlung von Zukunftstechnologien bereitstellen. Die Bundesregelung Transformationstechnologien von Bund und Ländern soll hingegen die Förderung von klimafreundlicher Produktion und Projekten entbürokratisieren. Mit dem neuen gesetzlichen Rahmen werden Einzelgenehmigungen durch die EU-Kommission künftig überflüssig.

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