Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch führt kompakt in das Gebiet des Handels- und Gesellschaftsrechts ein. Es klärt zentrale Begriffe, verweist auf relevante Rechtsquellen und erläutert zugrunde liegende Prinzipien sowie den richtigen Umgang mit diesen. Auf diese Weise werden einzelne Zusammenhänge verdeutlicht und ein wesentliches Verständnis für die Grundlagen des Rechtsgebiets vermittelt.
Kurze Lerneinheiten, übersichtliche didaktische Module sowie die begleitende Lernkontrolle sorgen für eine nachhaltige Wissensvermittlung. Das Buch richtet sich damit an alle, die sich mit Fragen des Handels- und Gesellschaftsrechts im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung (auch im Nebenfach) sowie ihrer beruflichen Praxis auseinandersetzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Das erste Kapitel stellt die behandelten Rechtsgebiete vor und ordnet sie im Zusammenhang mit dem Privatrecht insgesamt und dem Wirtschaftsprivatrecht insbesondere ein. Das Kapitel liefert einen Überblick über die wichtigsten Rechtsgrundlagen und arbeitet die Charakteristika handelsrechtlicher und gesellschaftsrechtlicher Normen heraus.
Justus Meyer

2. Unternehmer, Kaufleute und Handelsgesellschaften

Das zweite Kapitel behandelt den Adressatenkreis des Handelsrechts. Es erschließt die zentralen juristischen Begriffe (Kaufmann, Handelsgewerbe, Handelsgesellschaften) und grenzt diese traditionellen deutschen Begriffe vom europarechtlich geprägten Begriff des Unternehmers ab. Der Leser erfährt von der Sonderstellung der Freiberufler und lernt die Kleingewerbetreibenden von den übrigen Gewerbetreibenden abzugrenzen.
Justus Meyer

3. Handelsregister und Firma

Das dritte Kapitel behandelt die wichtigsten Publizitätsmittel des Handelsrechts. Es stellt das Unternehmensregister und hier insbesondere das Handelsregister vor und erläutert dabei vor allem die materielle Handelsregisterpublizität, also die Frage, inwieweit sich der Rechtsverkehr auf die Angaben des Handelsregisters verlassen kann. Einen zweiten Schwerpunkt bildet das Firmenrecht, das in das allgemeine Recht der Unternehmenskennzeichnung und auch den markenrechtlichen Kontext eingeordnet wird. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Haftungsfragen bei Unternehmensfortführung.
Justus Meyer

4. Kaufmännische Stellvertretung

Das vierte Kapitel behandelt die Grundbegriffe der unmittelbaren und mittelbaren Stellvertretung und stellt die Besonderheiten der Prokura sowie der sonstigen kaufmännischen Vertretungsformen vor. Der Leser lernt die Besonderheiten der Gesamtprokura und die Grundsätze von Missbrauch der Vertretungsmacht ebenso kennen wie die verschiedenen Formen der Handlungsvollmacht von der Generalhandlungsvollmacht bis zur Spezialhandlungsvollmacht.
Justus Meyer

5. Allgemeine Regeln über Handelsgeschäfte

Handelsgeschäfte sind die professionellen Rechtsgeschäfte der Kaufleute und Handelsgesellschaften. Das fünfte Kapitel erläutert die Bedeutung der einseitigen und beiderseitigen Handelsgeschäfte, beschreibt die Besonderheiten von Handelsbräuchen und Handelsklauseln, erklärt das kaufmännische Bestätigungsschreiben, die kaufmännische Bürgschaft, Zinsfragen, den besonderen gutgläubigen Erwerb bei Handelsgeschäften und manche weitere Besonderheit.
Justus Meyer

6. Besonderheiten des Handelskaufs und anderer Handelsgeschäfte

Das sechste Kapitel behandelt vor allem die handelsrechtlichen Modifikationen des Kaufrechts. Hier steht die kaufmännische Rügelast im Mittelpunkt. Daneben werden einige Besonderheiten des Kommissionsgeschäfts sowie der Logistik behandelt.
Justus Meyer

7. Die wichtigsten Gesellschaftsformen in der Übersicht

Das kurze siebte Kapitel erläutert die juristische Einteilung zwischen Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und anderen Körperschaften und liefert einen statistischen Überblick über die wichtigsten Rechtsformen nach ihrer Anzahl und ihren steuerbaren Umsätzen in Deutschland, um dem Leser eine praktische Bedeutung der verschiedenen Gesellschaftsformen in der Praxis zu vermitteln.
Justus Meyer

8. Die BGB-Gesellschaft (GbR)

Das achte Kapitel widmet sich der BGB-Gesellschaft oder Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Sie behandelt damit die Grundform der Personengesellschaften und die zweithäufigste Gesellschaftsform in Deutschland. BGB-Gesellschaften kommen in der Praxis in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen von der Lottospielgemeinschaft bis zum Emissionskonsortium vor. Die BGB-Regelungen sind entsprechend dehnbar und z.T. auch veraltet. Das vorliegende Kapitel führt den Leser in die dadurch komplexe Materie ein.
Justus Meyer

9. Die Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Die Offene Handelsgesellschaft (OHG) ist die klassische Rechtsform für die gleichrangige Mitunternehmerschaft mehrerer Gesellschafter. Auch wenn ihre praktische Bedeutung in den letzten 120 Jahren deutlich zurückgegangen ist, bildet das OHG-Recht doch die Grundlage für das Verständnis der KG und der GmbH & Co. KG. Das neunte Kapitel erläutert daher das OHG-Recht von der Gründung der Gesellschaft bis zu ihrer Beendigung.
Justus Meyer

10. Die Kommanditgesellschaft (KG)

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist die Personengesellschaftsform für das Miteinander persönlich haftender Geschäftsleiter (Komplementäre) und beschränkt haftender Anlagegesellschafter (Kommanditisten). Die KG ist eine sehr variable Rechtsform und besonders als GmbH & Co. KG von erheblicher Bedeutung. Das zehnte Kapitel erläutert das KG-Recht und hier insbesondere das Zusammenspiel der OHG- und KG-Normen sowie die Rechte und Pflichten und die Haftung der Kommanditisten.
Justus Meyer

11. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist die bei weitem häufigste und umsatzstärkste Gesellschaftsform in Deutschland. Das elfte Kapitel behandelt die GmbH beispielhaft für alle Kapitalgesellschaften. Der Leser erfährt hier von der Bargründung und Sachgründung, der Gründung in vereinfachten Verfahren und der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Weitere Schwerpunkte bilden die Rolle des Geschäftsführers einschließlich der Geschäftsführerhaftung und die Rechte und Pflichten der Gesellschafter in einer GmbH. Besonderes Gewicht haben die Erläuterungen der Kapitalaufbringung und Kapitalerhaltung wie auch der Kapitalerhöhung und -herabsetzung bis hin zum sanierenden Kapitalschnitt.
Justus Meyer

12. Die GmbH & Co. KG

Das abschließende zwölfte Kapitel behandelt die GmbH & Co. KG, die vor allem im Mittelstand eine besonders wichtige Kombinationsform darstellt. Die Erläuterungen liefern zudem ein erstes Beispiel für den Befund, dass häufig nicht nur Menschen in Gesellschaften zusammengeschlossen sind, sondern dass vielfach Gesellschaften ihrerseits Gesellschafter in anderen Gesellschaften sind, so dass Konzerne und andere Unternehmensgruppen entstehen.
Justus Meyer

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Wieviel digitale Transformation steckt im Informationsmanagement? Zum Zusammenspiel eines etablierten und eines neuen Managementkonzepts

Das Management des Digitalisierungsprozesses ist eine drängende Herausforderung für fast jedes Unternehmen. Ausgehend von drei aufeinander aufbauenden empirischen Untersuchungen lesen Sie hier, welche generellen Themenfelder und konkreten Aufgaben sich dem Management im Rahmen dieses Prozesses stellen. Erfahren Sie hier, warum das Management der digitalen Transformation als separates Konzept zum Informationsmanagement zu betrachten
und so auch organisatorisch separiert zu implementieren ist. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise