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05.05.2022 | Wirtschaftsrecht | Nachricht | Online-Artikel

Kompetenzzentrum für Regulierung in Frankfurt eröffnet

verfasst von: Angelika Breinich-Schilly

1:30 Min. Lesedauer
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Seit Ende April ist das Frankfurt Competence Centre for German and Global Regulation (FCCR) im Einsatz. Hier erforschen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen mit Unternehmen den wirtschaftlichen Nutzen staatlicher Regulierung.

Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum der Frankfurt School of Finance & Management beschäftigt sich interdisziplinär mit den Effekten, Potenzialen und Chancen wirtschaftslenkender Regulierungsmaßnahmen. In die Arbeit des FCCR fließt die Expertise aus den Bereichen Finanzwissenschaften, Rechtswissenschaft, Digitalisierung, Umweltökonomie und Wirtschaftsphilosophie ein. Geleitet wird es von Roland Koch, Professor of Management Practice in Regulated Environments, und Julia Redenius-Hövermann, Professorin für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht.

Im Kern soll das FCCR einen "unabhängigen Erfahrungsaustausch" zwischen Wissenschaft und Praxis gewährleisten, um so die Wirkkraft von Regulierung zu erforschen. Insgesamt elf Unternehmen gehören zu den ersten Mitgliedern des Praxisbeitrats. Neben dem Versicherungskonzern Axa, Bayer, Boehringer Ingelheim, der Boston Consulting Group und Daimler-Fonds konnte das Direktorium auch die Deutsche Bank, die Deutsche Börse, Google Germany, Pepsi Co Deutschland, RWE sowie den Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) als Partner gewinnen. Ziel ist es, eine große Branchenbandbreite bei der Forschung abzudecken. 

Auf den gesamtwirtschaftlichen Nutzen kommt es an

"Das neue Kompetenzzentrum setzt auf einen sehr engen Austausch mit der Praxis. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir unserem Ziel gerecht werden, Praxiserfahrungen einzubeziehen, um anwendungsorientierte Regelsetzungen zu formulieren", so Koch. Der Forschungsschwerpunkt liegt laut Redenius-Hövermann auf Instrumente, Funktionen und Methoden staatlicher Regulierung, die den besten gesamtwirtschaftlichen Nutzen stiften. "Dazu richtet die Frankfurt School auch zwei neue Professuren ein, eine Finance-Juniorprofessur sowie eine Professur für Regulierungsrecht."

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