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17.05.2019 | Wirtschaftsrecht | Nachricht | Onlineartikel

Innereuropäische Bankenfusionen brauchen neue Regularien

Autor:
Stefanie Burgmaier
1 Min. Lesedauer

Um im Wettbewerb mit den USA und Asien mitzuhalten, müssen die europäischen Institute durch Konsolidierung wachsen. Dafür sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen verändert werden.

Bislang seien Banken in Europa "nationale Gebilde", sagte Martin Reitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rothschild & Co. Deutschland, vor Journalisten in Frankfurt. Damit die europäischen Banken mit ihren Konkurrenten in den USA und Asien mithalten können, müssten mehr innereuropäische Fusionen umgesetzt werden. Große Institute könnten ihre Kosten besser verteilen und hätten die Kraft, notwendige Investitionen zu stemmen.

Europäische Bankenunion noch nicht vollendet

Damit diese transnationalen Großbanken erfolgreich werden, müsste die Regulatorik angepasst werden. Die aktuelle europäische Regulierung sei zwar "nicht grundsätzlich ein Hindernis", sagte Rothschild-Geschäftsführer Reitz, sie sei aber auch nicht auf solche Großfusionen ausgerichtet. Die Kapitalmarkt- und Bankenunion in Europa sei noch nicht vollendet, so dass die fusionierten Institute ihre Größenvorteile nicht voll ausschöpfen könnten.

Für den Investmentbanker Reitz ist der deutsche Bankenmarkt eine Landschaft mit "Licht und Schatten". Das starke Sparkassenlager sei gut für die Privatkunden, es erziele aber eine zu geringe Eigenkapitalrendite. Und damit Kreditinstitute die heimische Wirtschaft unterstützten könnten, müssten sie wachsen können.  Das gelingt nur, wenn die deutschen Banken müssten profitabler werden.

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